Es war einmal

Märchen im Februar

Taucht ein in die faszinierende Welt der Märchen! Hier findet ihr alle Infos zu unseren Sonntagsmärchen. Lasst euch von einer Auswahl an spannenden Märchen verzaubern, die euch jede Woche erwarten.

Sonntagsmärchen im Februar

Die Sonntage stehen bei KiKA mit ausgewählten Klassikern sowie schönen Neuverfilmungen ganz im Zeichen der Märchen. Auf bewährtem Sendeplatz um 12 Uhr könnt ihr es euch mit eurer Familie gemütlich machen und gemeinsam das Sonntagsmärchen schauen. Wer möchte, kann "Das Sonntagsmärchen" auch jederzeit auf kika.de oder im KiKA-Player schauen. So könnt ihr die Märchenzeit frei wählen und das eine oder andere Märchen sogar mehrfach schauen. Gemeinsam entdeckt man dabei vielleicht immer wieder neue Details oder freut sich ganz besonders auf die Lieblingsstellen.

Worum geht's? „Spieglein, Spieglein an der Wand: wer ist die Schönste im ganzen Land?“ fragt die Königin und tobt, als ihr plötzlich eine Gegnerin in der eigenen Stieftochter erwächst: in Schneewittchen. Viele Jahre hat die eitle Königin ihre Stieftochter Schneewittchen vor den Augen der Welt verborgen. Doch als sie Schneewittchen gegen ihren Willen an einen reichen Grafen verheiraten will, sehen es alle: Schneewittchen ist schöner als die Königin. Das kann die Königin nicht ertragen und gibt ihrem Bruder den Befehl, Schneewittchen zu ermorden. Doch Schneewittchen entkommt mit Hilfe der Zwerge. Sie leben versteckt im Wald, wo sie mit Hilfe des Odems- der geheimnisvollen Lebenskraft, die der Natur innewohnt - magische Gegenstände herstellen. Auch den Zauberspiegel, der immer die Wahrheit sagt, haben sie gefertigt - für die Königin, die ihnen diesen Spiegel einst abgepresst hat. Gequält von ihrer Angst vor dem Alter gibt die Königin dem Anführer der Zwerge einen neuen Auftrag: Die Zwerge sollen ihr eine Perücke herstellen, die ihr ewige Jugend verleiht und damit ihre Herrschaft sichert. Schneewittchen entschließt sich den Kampf gegen die vermessene Königin aufzunehmen. Inzwischen hat der Spiegel der Königin verraten, dass Schneewittchen den Mordanschlag überstanden hat und bei den sieben Zwergen lebt. Die Königin macht sich nun selber auf, um Schneewittchen zu vergiften. Der Kraft des Odems und der Liebe des Prinzen Kilian ist es zu verdanken, dass Schneewittchen aus ihrem Todesschlaf erwacht und mit ihren Freunden aufbrechen kann, um die Königin zu besiegen.

Worum geht's? Es war einmal in einem fernen Land vor langer, langer Zeit die wunderschöne Müllerstochter Marie. Eines Tages begibt es sich, dass der jugendliche König des Landes gemeinsam mit seinem väterlichen Berater und ersten Minister, dem macht- und geldgierigen Heinrich von Schlotter an der kleinen Mühle vorbeikommt, in der Marie mit ihrem Vater und ihrem jüngeren Bruder lebt. König Michael ist auf einer anstrengenden Mission: Es geziemt sich nicht, dass ein Regent alleinstehend ist, noch dazu sind die Staatkassen leer, also reist Michael auf Brautschau durch die Lande. Doch alle, die alters- und schatzkammermäßig passen würden, stellen sich als wahre Schreckschrauben heraus. Als Michaels Augen auf die schöne und charmante Marie fallen, ist es jedoch um ihn geschehen Von Schlotter ist dementsprechend entsetzt, ist doch Maries Vater arm wie eine Kirchenmaus. Doch in einem Anfall von übermutiger Unvernunft verspricht der zutiefst gerührte Müller, dass seine Marie ein so derart wundervolles und gechicktes Mädel sei, dass sie sogar Stroh zu Gold spinnen könne. Da wird der Minister natürlich hellhörig. Bevor noch der König Marie seine Liebe gestehen kann, lässt sie der böse von Schlotter entführen und sperrt sie mitsamt einem Haufen Stroh und einem Spinnrad in einen Turm des Schlosses. Hier soll sie nun zeigen, was sie kann, oder ihr Vater ist des Todes. Marie ist verzweifelt. Wie soll sie denn Stroh zu Gold spinnen? Da erscheint plötzlich ein kleines, seltsames Männlein auf der Bildfläche und verspricht, ihr zu helfen. Allerdings nur für eine entsprechende Gegenleistung: erst will es Maries Schmuck, und dann, als sie nichs mehr hat, verlangt das Männchen Maries erstgeborenes Kind, wenn sie Königin ist. Marie stimmt sofort zu, sie weiß ja noch nichts von des Königs Liebe, und die Aussicht, ihn zu heiraten, scheint ihr absurd. Doch schon am nächsten Tag findet er die Müllerstochter, und das Märchen im Märchen wird wahr...

Worum geht's? Erzählt wird von Hans, der als Glückskind geboren scheint: Die Prophezeiung, dass er eines Tages die Tochter des Königs heiraten wird, liegt ihm schon in der Wiege. Doch immer und immer wieder will sich die Weissagung, die der raffgierige König früh und mit Entsetzen in Erfahrung bringt, nicht erfüllen. Dem Landesherrn graut es vor einem Hungerleider als Schwiegersohn, und so trachtet er Hans nach dem Leben. Zwei Anschläge scheitern, mit dem dritten aber erhofft sich der König einen durchschlagenen Erfolg. Die Hand der Prinzessin, so befiehlt er, gewinne Hans nur, wenn es ihm gelingt, die drei goldenen Haare des Teufels herbei zu schaffen! Hans nimmt die Aufgabe an. Ein Falke, der ihm seit Kindesbeinen zur Seite steht, begleitet und lenkt die Reise ins Unbekannte. Tief im Herzen der Unterwelt gewinnt Hans im Sturm des Teufels Großmutter für seine Zwecke und steht schließlich vor dem alles entscheidenden Duell mit dem feuerroten Fürsten der Hölle. Was klingt wie ein Aufmarsch dunkler Bösewichter, entpuppt sich schnell als wendungsreiche Liebesgeschichte. Der gewitzte Müllersohn und die nicht minder scharfsichtige Prinzessin, die beide füreinander bestimmt sind und doch lange nicht zueinander kommen können, tragen ebenso witzig durch die wendungsreiche Handlung wie sie entschlossen sind, die ihnen gestellten Hindernisse zu überwinden. Hans läuft den Räubern des Düsterwaldes ins Netz und profitiert doch letztlich von ihrer Wut auf den böswilligen König. Der Müllerssohn blamiert sich bei Hofe und hinterlässt seiner Prinzessin doch einen unsterblichen Eindruck. Er erlebt auf seinem Marsch zur Hölle Hunger und Elend, und kehrt doch als einer zurück, der allenthalben die Not ins Glück wandelt. Und er steht am Ende wieder selig seiner Prinzessin gegenüber, die allem Zwang durch den herzlosen Vater und der ihm treu ergebenen Schwiegermutter getrotzt hat.

Worum geht's? Fee Kräuterweis verwandelt den kleinen Jakob in einen buckligen Zwerg. Niemand erkennt ihn jetzt wieder. Doch der Lebensmut verlässt den Jungen nicht. Denn einen Trumpf hat er noch immer. Als begnadeter Koch dient sich Jakob nämlich beim Herzog bis zum Oberküchenmeister hoch und wird zudem Mimis Vertrauter. Die Fee hat das Mädchen ebenfalls verzaubert – in eine Gans. Gemeinsam versuchen die beiden, ihre einstige Gestalt wiederzugewinnen. Jakob ist zwölf Jahre alt, als er in die Fänge der gehässigen Fee Kräuterweis gerät. Sieben Jahre lässt sie den Jungen mithilfe eines magischen Kochbuches für sich und ihre Gäste kochen, nur um ihn zum Abschied auch noch in einen Zwerg mit Buckel und hässlicher Nase zu verwandeln. Die Mutter erkennt Jakob nicht wieder. Auch der Zauberer Wetterbock vermag ihm nicht zu helfen. Verzweifelt erinnert sich der Zwerg an seine Fähigkeiten als Koch und bekommt eine Anstellung beim Herzog des Landes. Das ist ein Segen. Denn in der Küche des cholerischen Feinschmeckers kann Jakob seine bemerkenswerten kulinarischen Künste täglich unter Beweis stellen. Seine Arbeit ist von Erfolg gekrönt, bis von ihm die Zubereitung der Pastete Souzeraine gefordert wird. Von ihr hat Jakob noch nie gehört. Doch das Schicksal meint es jetzt endlich gut mit ihm. Nicht nur, dass es ihm mit dem Mädchen Mimi eine Gefährtin schenkt, der die Fee Kräuterweis ebenso übel mitgespielt hat wie ihm selbst: Das Geheimnis der Pastete ist auch direkt verbunden mit dem Geheimnis seiner Verwandlung in einen Zwerg. Alles hängt davon ab, das Kräutlein Nies-mit-Lust zu finden.

Wir empfehlen unsere "Sonntagsmärchen" für Kinder ab einem Alter von etwa 6 Jahren. Doch jedes Kind ist anders und in Märchen kann es manchmal ganz schön gruselig werden. Als Eltern kennt ihr euer Kind am besten und könnt einschätzen, ob und welches Märchen für euer Kind geeignet ist und es dieses schauen darf. Im Zweifelsfall schaut ihr am besten gemeinsam. So können Märchen zusammen erlebt und besprochen werden.

Stand: 26.01.2024, 14:12 Uhr