Es war einmal...

Märchen im April

Erlebt die zauberhafte Welt der Märchen, jeden Sonntag um 12 Uhr auf KiKA! Genießt eine abwechslungsreiche Auswahl aus altbekannten Klassikern und neuen Interpretationen, die euch jeden Monat verzaubern werden. Und für alle, die den Sonntagstermin verpassen: "Das Sonntagsmärchen" ist jederzeit auf kika.de oder im KiKA-Player verfügbar. Taucht ein und erlebt magische Abenteuer für die ganze Familie!

Worum geht's? Wirt Hugo steht kurz vor dem Ruin, längst kann er die Pacht an Ritter Bertold nicht mehr bezahlen. Trost und Hilfe findet er bei seiner klugen und schönen Tochter Elsa, die von Ritter Bertold umworben wird. Als Hugo bei dem Versuch Geld aufzutreiben in einer geheimnisvollen Burg hinter den Nebeln des Waldes Unterschlupf findet, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Unbedacht pflückt er im Schlossgarten eine Rose für Elsa. Plötzlich steht ein zähnefletschendes Ungeheuer, halb Mensch, halb Tier, vor ihm und fordert sein Leben als Sühne. Hugo rettet seinen Kopf, muss dem Biest aber das erste Lebewesen ausliefern, dem er zuhause begegnet. Zu allem Unglück ist das die geliebte Tochter, und sie muss nun die Schuld des Vaters begleichen. Das Biest nimmt die Schöne gefangen und will sie zur Hochzeit zwingen. Doch Elsa widersetzt sich. Sie hat nur ein Ziel: die Flucht aus dem Zauberschloss. Auch die beiden tollpatschigen Diener Wenzel und Irmel können sie nicht überreden, dem Burgherrn ihre Liebe zu schenken. Dieser begreift, dass er mit Gewalt das Mädchen nicht gewinnen kann, und er verspricht: Wenn es ihm innerhalb einer Frist nicht gelingt, ihr Herz zu gewinnen, ist Elsa frei und darf gehen.

Worum geht's? Im wilden Wald eines Königreiches haust ein geheimnisvoller Naturgeist – der Eisenhans. Weil schon viele Jäger im Wald verschwunden sind, darf niemand den Wald betreten. Doch als der kleine Prinz Johannes acht Jahre alt wird, erscheint ein Schwarzer Ritter am Königshof, der den Eisenhans fängt. In einen Käfig gesperrt, soll der Eisenhans sterben, doch der kleine Prinz, der von dem wilden Mann fasziniert ist, lässt ihn frei. Der Eisenhans entführt den Prinzen in den Wald, wo er lernt, aus eigener Kraft zu überleben. Doch seine Lehrzeit endet nicht dort. Denn als es Johannes nicht gelingt, den Goldbrunnen zu bewachen, muss er weiterziehen, sich als Küchenjunge und Gärtner bewähren und schließlich für seine geliebte Prinzessin in den Kampf gegen den Schwarzen Ritter ziehen. Erst als Retter des Königreiches fühlt Johannes sich stark genug, wieder der Prinz zu sein, als der er geboren wurde.

Worum geht's? Hänsel und Gretel sind die Kinder armer Eltern. Nachdem sie wieder einmal mit knurrendem Magen ins Bett geschickt worden sind, hören sie, wie ihre Stiefmutter zum Vater sagt, dass es so nicht weitergehen kann. Die Kinder würden ihnen die Haare vomKopf fressen und es wäre besser, sie am nächsten Tag im Wald auszusetzen. Gretel ist verzweifelt, doch Hänsel hat eine Idee. In aller Frühe sammelt er Kieselsteine. Als die Kinder von den Eltern in den Wald geführt werden, streut Hänsel heimlich eine Spur, mit der sie den Rückweg finden. Beim zweiten Versuch der Eltern, die Kinder auszusetzen, streut Hänsel Brotkrumen. Doch diesmal picken hungrige Vögel die Spur auf. Allein irren Hänsel und Gretel im tiefen Wald umher. Als sie es vor Hunger kaum noch aushalten, stoßen sie auf ein geheimnisvolles Haus, das ganz aus Lebkuchen besteht. Vorsichtig brechen die Kinder erst kleine, dann immer größere Stückchen aus dem leckeren Haus. Doch das Haus ist nicht unbewohnt und die alte Frau, die sich bald zeigt, meint es keineswegs gut mit den Kindern. Das Lebkuchenhaus gehört einer fast blinden Hexe, die Hänsel in einen Käfig sperrt und Gretel zwingt, für sie zu putzen und zu kochen. Die Kinder schweben in Lebensgefahr. Doch dann hat Gretel einen Plan.

Worum geht's? An ihrem 18. Geburtstag stößt Constanze auf ein streng gehütetes Geheimnis. Sie entdeckt staunend, dass es sechs Brüder geben muss, die durch ein unbedachtes Wort des Vaters am Tag von Constanzes Geburt in schneeweiße Schwäne verwandelt worden sind. Constanze ist fassungslos, als plötzlich die sechs Schwäne erscheinen. Sie erklären ihrer Schwester, dass nur sie allein den Fluch bezwingen kann: Sechs Jahre lang dürfe Constanze kein einziges Wort sprechen und müsse Hemden aus Brennnesseln nähen. Die Hemden könnten die Schwäne wieder in Menschen verwandeln. Constanze überlegt keine Sekunde. Augenblicklich verlässt sie den Hof und den reumütigen Vater, begibt sich mutig in die dunklen Wälder und beginnt einsam und stumm ihr schmerzhaftes Tagwerk. Als sie eines Tages auf den Prinzen des Landes trifft, wandelt sich ihr Leben erneut. Der Prinz verliebt sich so unsterblich in die rätselhafte Fremde, dass er trotz allen Widerstands seiner Mutter Constanze heiratet. Während das Mädchen versucht, ihre Liebe zu schützen und gleichzeitig ihrem Versprechen nachzukommen, das Garn für die Hemden zu spinnen, wächst die Missgunst der alten Königin mehr und mehr. Sie legt ein Gespinst aus Intrigen und Verleum-dungen um das unschuldige Mädchen und nennt sie unverhohlen eine Hexe, die auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden müsse.

Wir empfehlen unsere "Sonntagsmärchen" für Kinder ab einem Alter von etwa 6 Jahren. Doch jedes Kind ist anders und in Märchen kann es manchmal ganz schön gruselig werden. Als Eltern kennt ihr euer Kind am besten und könnt einschätzen, ob und welches Märchen für euer Kind geeignet ist und es dieses schauen darf. Im Zweifelsfall schaut ihr am besten gemeinsam. So können Märchen zusammen erlebt und besprochen werden.

Stand: 26.03.2024, 17:12 Uhr