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FÜR ERWACHSENE

Jimmy und Sabato vom Kiwusee

Nächste Folge am 01.03.2020

um 20:25 Uhr

Jimmy und Sabato vom Kiwusee

Folge vom 29.12.2019 Untertitel: Für diese Sendung gibt es einen Untertitel. Mehr Infos

Jimmy und Sabato sind beste Freunde. Sie machen alles zusammen. Am liebsten fischen sie jedoch im wohl schönsten See Afrikas - dem Kiwusee in Ruanda. Ihr kleines Heimatdorf befindet sich in unmittelbarer Ufernähe. Fast alle Männer sind hier Fischer. Jede Nacht fahren sie auf den See hinaus, um möglichst viele Sambaza-Fische zu fangen.

Der Kiwusee ist über 90 Kilometer lang und liegt genau auf der Grenze zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo. Hier liegt auch das Heimatdorf von Jimmy und Sabato: Nyamarebe. Gerade einmal 270 Familien wohnen dort. Es gibt einen kleinen Dorfladen und eine große Schule. Aber zum Leben brauchen die Menschen vor allem ihre Fischerboote.

Die Nachtfischer

Die meisten Männer verbringen jede Nacht auf dem kristallklaren Wasser auf der Suche nach Sambaza, einem Fisch der aussieht, wie eine kleine Sardine. Jimmys Vater ist auch Nachtfischer und hat ihn schon häufig mitgenommen. Manchmal treffen sich Hunderte Männer mit ihren Booten in der Mitte des Sees. Gemeinsam singen sie sich Mut an, denn das Gewässer birgt auch viele Gefahren, wie schwere Stürme, in denen man schnell die Orientierung verliert. Häufig sind schon Boote untergegangen.

So sieht eine Nacht auf dem See aus

Wenn die Sonne untergeht, fängt der Kapitän an, die Gaslaternen anzuzünden. Das Licht der Laternen lockt die neugierigen Sambaza an, die dann im Netz gefangen werden, das sich unter den Fischerbooten erstreckt. Zwischen 30 und 80 Kilogramm Fisch können die Männer in einer Nacht fangen.

Mit dem Holzroller Bananen holen

Auf den Hügeln über dem Kiwusee wachsen Unmengen von Bananen. Jimmys Eltern haben dort auch eine Plantage. Jimmy und Sabato ernten manchmal eine Staude und transportieren sie dann mit ihren Holzrollern nach Hause. Pedale zum Strampeln haben sie nicht, deswegen müssen sie ihre Roller einen Teil des Weges immer mühsam schieben. Die beiden Jungs träumen von einem richtigen Fahrrad, mit dem sie den Weg bis zu ihrem Haus radeln könnten.

Ruanda

Nyamarebe, das Dorf in dem Jimmy und Sabato leben | Rechte: rbb / Frank Feustle

Ruanda ist das Heimatland von Jimmy und Sabato und liegt mitten in Ostafrika. Wegen seiner hügeligen Landschaft wird Ruanda auch „Land der tausend Hügel“ genannt. Vor 25 Jahren gab es in Ruanda einen fürchterlichen Krieg, bei dem viele Millionen Menschen gestorben sind. Inzwischen hat sich das Land aber von dieser schrecklichen Zeit weitgehend erholt und es ist wieder friedlich.

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