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FÜR ERWACHSENE

Ridoy - Kinderarbeit für Fußballschuhe

Folge vom 24.06.2018

Ridoy arbeitet seit mehreren Jahren in Dhaka in einer Lederfabrik. Seine Familie braucht das Geld, um zu überleben. Aber so bleibt Ridoy keine Zeit für die Schule. Als ihn der Mitarbeiter einer Hilfsorganisation ermutigt, zurück in die Schule zu gehen, muss Ridoy viel nachholen. Wird er die Wiedereinschulung schaffen?

Ridoy muss seine Familie unterstützen

"Ich mag die Arbeit nicht, vor allem dann nicht, wenn der Dreck unter meine Nägel kommt und meine Haut anfängt zu jucken. Das Leder und das Wasser stinken schrecklich."

Ridoy und seine Familie leben in Bangladesch. Ridoys Eltern können es sich nicht leisten, ihn und seine Geschwister in die Schule zu schicken. Alle müssen etwas dazu verdienen. Deswegen arbeitet Ridoy seit zwei Jahren in einer Lederfabrik. Die Arbeit ist anstrengend und schlecht für seine Gesundheit.

Der Weg zurück in die Schule

Eine Hilfsorganisation bietet Ridoy Hilfe an. In einem Vorbereitungskurs soll er lesen, schreiben und rechnen lernen, damit er zurück in die staatliche Schule gehen kann. So könnte er später eine bessere Arbeit finden. Im Vorbereitungskurs muss sich Ridoy anstrengen und viel nachholen.

Die staatliche Schule akzeptiert Ridoy

Am Anfang des Kurses hat Ridoy große Probleme: "Das ist peinlich, ich kann noch nicht einmal meinen Namen schreiben." Doch durch den Unterricht macht er schnell Fortschritte und lernt lesen, schreiben und rechnen. Als er einen Platz auf einer staatlichen Schule bekommt, ist die Freude groß: Er darf in die zweite Klasse einer staatlichen Schule wechseln.

Fußball und Fußballschuhe

In seiner Freizeit spielt Ridoy am liebsten Fußball mit seinen Freunden aus dem Viertel. Manchmal haben sie in der Mittagspause Zeit dazu. Dann kann der Sand so heiß sein, dass er an den nackten Füßen brennt.

Als Ridoy erfährt, dass aus dem Leder aus seiner Fabrik auch Fußballschuhe hergestellt werden, ist er stolz. Er stellt sich vor, wie berühmte Spieler Schuhe aus dem Leder aus seiner Fabrik tragen. Vielleicht schießen sie damit sogar die entscheidenden Tore. Ridoy selbst hat keine eigenen Fußballschuhe: "Ich könnte mir solche Schuhe nie im Leben leisten. Das ist nicht fair. Wenn ich groß bin, möchte ich richtig gut Fußball spielen und auch solche Schuhe tragen."

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