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FÜR ERWACHSENE

Leahs jüdisches Leben in Dresden

Folge vom 09.05.2021 Untertitel: Für diese Sendung gibt es einen Untertitel. Mehr Infos

Leah wohnt in Dresden und ist Teil einer jüdisch-italienisch-sächsischen Familie. Da ihre Mutter Jüdin ist, wurde auch Leah als Jüdin geboren. Obwohl die Familie nicht streng gläubig ist, ist Leah mit vielen jüdischen Traditionen vertraut.

Ein wichtiges Ritual für ihre Familie ist der Schabbat am Freitag. Dabei essen und singen alle Familienmitglieder gemeinsam. An diesem Tag sind in der Familie bestimmte Lebensmittel nicht erlaubt. Außerdem werden Milch- und Fleischprodukte getrennt zubereitet und gegessen. An den anderen Tagen in der Woche isst Leahs Familie ganz normal. Sehr oft wird italienisch gekocht, da Leahs Mama Italienerin ist und das allen am besten schmeckt.

Seit kurzem lernt Leah hebräisch und liest in der Thora, die so etwas wie die Bibel bei den Christen ist. In ihrer Schule ist Leah das einzige jüdische Kind und beantwortet ihren Mitschülern regelmäßig Fragen zu ihrer Religion.

Gerade wurde sie in den Kinderchor der Semperoper aufgenommen und kann dort nun ihre Liebe zur Musik richtig ausleben. Auch zu Hause singt sie viel und wird dabei oft von ihrem Vater am Klavier begleitet.

Am Mischpoke-Tag der Jüdischen Woche in Dresden will Leah nun erstmals jüdische Lieder öffentlich singen. Die hebräischen Texte sitzen noch nicht richtig und auch bei der Melodie hakt es immer noch. Dabei ist ihre ganze Klasse eingeladen. Leah fiebert ihrem Auftritt mit gemischten Gefühlen entgegen - hoffentlich geht alles gut!

Bildergalerie

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