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FÜR ERWACHSENE

Eine Zukunft für Insekten

Folge vom 22.03.2020 Untertitel: Für diese Sendung gibt es einen Untertitel. Mehr Infos

Schmetterlinge, Wildbienen, Käfer und viele andere Insekten sind bedroht. Wenn es sie nicht mehr gibt, geht es auch für den Menschen um Leben und Tod, denn diese Tiere sind wichtig für unsere Erde. Felix forscht nach Ursachen für das massenhafte Insektensterben. Mit einer Biologin untersucht er verschiedene Lebensräume für Insekten und gibt Tipps, was jeder selbst tun kann, um Bienen, Grashüpfer und Co. zu schützen.

Du bist dran!

Kornblumen, Wicken und andere bunte Blüten. Eine bunte Blumenwiese vor strahlend blauem Himmel.  | Rechte: picture alliance/chromorange

Blumen statt Schotter

Pflanze eine kleine Blumenwiese in eurem Garten oder auf deinem Balkon oder vor deiner Haustür an. Je vielfältiger und bunter dein Garten, desto besser. Gut geeignet sind Krokusse, Thymian und Rosmarin. So finden Bienen und andere Insekten genug Nahrung. Und es sieht auch noch schön aus!

eine große und eine kleine grüne Blattlaus auf einem grünen Blatt. | Rechte: picture alliance / blickwinkel

Keine Gifte!

Verzichtet in eurem Garten und bei euren Topfpflanzen auf Gifte. Läuse können auch mit natürlichen Mitteln wie Brennesselsud bekämpft werden. Du kannst deine Pflanzen auch mit Schwarzem Tee besprühen. Auch eine Knoblauchzehe in der Erde kann helfen.

Ein Schmetterling sitzt auf einem Feldweg. | Rechte: picture alliance / blickwinkel

Naturboden

Fast dreiviertel aller Insekten nisten im Erdboden. Ein Weg sollte daher nicht immer gepflastert werden. Auf einem holprigen Trampelpfad können Insekten wunderbar ihren Nachwuchs großziehen. Lass also eine kleine Fläche Boden frei. Diese wird nicht umgegraben, gedüngt oder zu eng bepflanzt.

Wusstest du schon?

Eine Wiese mit Klee. Eine Hummel sitzt auf einer rosafarbenen Kleeblüte. | Rechte: KiKA

Lebenswichtig

Forscher haben errechnet: Wenn alle Insekten ausgestorben sind, können wir nur noch zehn Jahre überleben! Daher werden dringend Alternativen gesucht. In China werden Obstbäume bereits von Menschen per Hand bestäubt. Es wird auch an Roboter-Bienen geforscht. Aber besser ist es natürlich, wenn die Insekten nicht aussterben.

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