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FÜR ERWACHSENE

77. Folge

Folge vom 06.04.2020 Untertitel: Für diese Sendung gibt es einen Untertitel. Mehr Infos

Endlich am Meer! Die Sechs freuen sich über die schöne Aussicht, die Zelte am Wasser aufzuschlagen, das Meer rauschen zu hören und die salzige Luft zu atmen. Coach Tobi hat eine anspruchsvolle Aufgabe parat: Sie müssen schnorchelnd Schätze aus der Bucht bergen. Die Gegenstände sind in Kisten versteckt, deren Schlüssel gesucht werden müssen und an Karabiner gebunden, die mühsam aufgedreht werden müssen und all das unter Wasser.

Tobis Wildnistipp: Schnorcheln

Schatztruhen gibt es leider nicht überall im Meer, entdecken kannst du allerdings immer etwas. Unter der Wasseroberfläche kannst du die Unterwasserwelt wunderbar mit Taucherbrille und Schnorchel erkunden. Probier es doch einfach aus!

Tipps für deinen Schnorchelausflug

  • Die passende Taucherbrille: muss gut auf dein Gesicht passen und wasserdicht sein. Achte darauf, dass du beim Schnorcheln eine Maske benutzt, die auch die Nase bedeckt. Eine einfache Schwimmbrille eignet sich nicht so gut zum Schnorcheln. Tauchst du mit der Maske etwas tiefer ins Wasser, kannst du durch die Nase ein wenig Luft hineinblasen und den Druck verringern, mit dem die Maske auf dein Gesicht drückt.

Um das Beschlagen der Maske zu verhindern, verreiben Taucher etwas Speichel in der Maske und spülen sie kurz mit Wasser aus. So bildet sich ein Schutzfilm.

  • Der Schnorchel wird so am Gummiband der Maske befestigt, dass er nach oben zeigt, wenn du flach im Wasser liegst. Dann kannst du entspannt beobachten und atmen. Aber nur an der Wasseroberfläche! Den Schnorchel darfst du nie künstlich verlängern! Sobald du tiefer tauchst, könntest du durch den Druck des Wassers nicht einatmen. Außerdem staut sich ab einer bestimmten Länge die Luft im Schnorchel und der frischer Sauerstoff kommt nicht mehr an. Bei sehr tiefen Tauchgängen haben die Taucher übrigens eine Pressluftflasche dabei, die die Luft mit Druck in die Lungen presst!

  • Wenn du für kurze Zeit etwas tiefer abtauchst, dann läuft zwar Wasser in den Schnorchel, aber mit ein klein wenig Übung lässt es sich beim Auftauchen sehr leicht aus dem Schnorchel prusten.

Unter Wasser nimmt der Druck sehr schnell zu, besonders auf die Ohren! Wer also tiefer als ein bis zwei Meter abtauchen möchte, der muss unbedingt den Druckausgleich üben! Dazu hälst du dir die Nase zu und pustet Luft in die Nase, als wolltest du dich schnäuzen. Du merkst dann ein leichtes „Klicken“ im Ohr und das Trommelfell drückt sich etwas nach außen, weil der Druck innen durch die Luft größer geworden ist. Dies geschieht übrigens durch die sogenannte Eustachische Röhre (oder auch „Ohrtrompete“), die das Mittelohr mit dem Nasenrachen verbindet. Darum sollte man bei einer Erkältung auch lieber nicht tauchen gehen, da dann der Druckausgleich eventuell nicht richtig funktioniert. Diese Technik wendest du also an, sobald du beim Untertauchen einen Druck auf den Ohren spürst. Übrigens funktioniert das auch, wenn du zum Beidsiel im Flugzeug sitzt oder mit dem Auto einen steilen Berg hinunterfährst.

Sechs Jugendliche, die Kandidaten von Durch die Wildnis: Melli, Tom, Jannis, Sofie, Evelin und Felix  | Rechte: hr/E+U TV Film- und Fernsehproduktion

Schon gewusst...?

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