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Schluss mit Plastik!

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letzte Ausstrahlung am 28.04.2018

Schluss mit Plastik!

Folge vom 28.04.2018

Eine einzelne Plastiktüte braucht rund 400 Jahre, um zu verrotten. Plastikmüll zerstört unsere Umwelt. Er gelangt in die Meere und viele Tierarten sterben daran. Gibt es natürliche, biologische Alternativen zu Plastik und Kunststoffen? Felix macht sich auf die Suche nach Ideen für die Zukunft.

Der Zukunftswunsch

Die Gefahren von Plastik

Jede Minute werden auf der Welt rund zehn Millionen Plastiktüten verbraucht. Die meisten landen im Müll, wenn die Leute vom Einkauf zurück sind. Eine einzelne Plastiktüte braucht länger als 400 Jahre um zu verrotten! Viele Tonnen Plastikmüll landen im Meer. Auch in Zahnpasta, Shampoo oder Kosmetik befinden sich winzige Plastikteilchen. Auch die gelangen über unser Abwasser in die Meere. Meerestiere, Fische und Seevögel verletzen sich daran oder fressen das Plastik und sterben daran. Wenn wir Menschen beispielsweise Fisch essen, essen wir Kunststoff mit.

Der große Pazifische Müll-Fleck

Was ist eigentlich Plastik?

Schau dich mal um! Plastik, auch Kunststoff genannt, ist fast überall. Handys, Fernseher, Autos, Filzstifte, Spielsachen und viele weitere Sachen enthalten Plastik. Lebensmittel und viele Gegenstände, die man kaufen kann, sind in Plastik verpackt oder werden in Plastiktüten transportiert.

Um Kunststoff herzustellen braucht man Erdöl. Erdöl ist ein natürlicher Rohstoff. Das Öl befindet sich tief unter der Erdoberfläche und wird von Menschen hochgepumpt. Leider gibt es nicht unendlich viel Öl. Es wird irgendwann knapp werden. Plastik ist sehr praktisch, aber leider gar nicht gut für unsere Umwelt!

Bioplastik schont unsere Umwelt!

Bioplastik ist eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichem Plastik. Es wird in den meisten Fällen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais, Bambus oder Kartoffeln hergestellt. Diese verrotten viel schneller als herkömmliches Plastik aus Erdöl. Mittlerweile gibt es Geschirr, Spielzeug und vieles mehr, das aus biologischen Materialien hergestellt wird. Viele Bio-Plastiktüten erkennt man an einem Siegel. Sie sind zwar kompostierbar, jedoch sollte man sie nicht auf den Kompost oder in die Biomülltonne werfen. Denn Bioplastik zersetzt sich immer noch viel langsamer als der normale Biomüll.

Bioplastik im Meer

Ist Bioplastik besser für unsere Meere? Dieser Frage geht Felix nach. Er reist nach Kroatien. Dort trifft er die Meeresbiologin Dr. Regina Radax. Regina erklärt Felix, wie lange es dauert, bis Biokunststoff im Wasser abgebaut ist. | Rechte: KiKA

Ist Bioplastik besser für unsere Meere? Dieser Frage geht Felix nach. Er reist nach Kroatien. Dort trifft er die Meeresbiologin Dr. Regina Radax. Regina erklärt Felix, wie lange es dauert, bis Biokunststoff im Wasser abgebaut ist.

Auf einem gemeinsamen Tauchgang sieht Felix, dass sich das meiste Plastik am Meeresgrund befindet. Mit der Zeit wird es durch die Strömung und den Sand zu immer kleineren Stückchen zerrieben. | Rechte: KiKA

Auf einem gemeinsamen Tauchgang sieht Felix, dass sich das meiste Plastik am Meeresgrund befindet. Mit der Zeit wird es durch die Strömung und den Sand zu immer kleineren Stückchen zerrieben.

Überall auf dem Meeresboden befinden sich Plastikteile. Teilweise ganze Plastiktüten, aber auch viele kleine Plastikteilchen. Diese kleinen Plastikteilchen werden von Fischen und anderen Meerestieren mit der Nahrung aufgenommen. | Rechte: KiKA

Überall auf dem Meeresboden befinden sich Plastikteile. Teilweise ganze Plastiktüten, aber auch viele kleine Plastikteilchen. Diese kleinen Plastikteilchen werden von Fischen und anderen Meerestieren mit der Nahrung aufgenommen.

Regina und Felix nehmen Sandproben mit. Diese untersuchen sie im Labor auf Mikroplastik. Sie schauen, ob und wie viele Plastikteilchen sich im Sand befinden. | Rechte: KiKA

Regina und Felix nehmen Sandproben mit. Diese untersuchen sie im Labor auf Mikroplastik. Sie schauen, ob und wie viele Plastikteilchen sich im Sand befinden.

Unter dem Mikroskop wird deutlich, wie viel Mikroplastik sich in der Sandprobe befindet. An diesen Mikroplastikteilchen, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind, setzen sich Schwermetalle fest. Fische und andere Meeresbewohner nehmen diese ungesunden Teilchen mit der Nahrung auf. | Rechte: KiKA

Unter dem Mikroskop wird deutlich, wie viel Mikroplastik sich in der Sandprobe befindet. An diesen Mikroplastikteilchen, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind, setzen sich Schwermetalle fest. Fische und andere Meeresbewohner nehmen diese ungesunden Teilchen mit der Nahrung auf.

Bioplastik wird schneller zersetzt, ist damit weniger schädlich für die Bewohner der Meere und ist deshalb die bessere Alternative zu Plastik. Naturkunststoffe wie Bioplastiktüten aus Maisstärke werden in vier bis sechs Monaten im Wasser abgebaut. In Zukunft könnte Bioplastik eine gute Alternative sein, um die Meere zu schützen. | Rechte: KiKA

Bioplastik wird schneller zersetzt, ist damit weniger schädlich für die Bewohner der Meere und ist deshalb die bessere Alternative zu Plastik. Naturkunststoffe wie Bioplastiktüten aus Maisstärke werden in vier bis sechs Monaten im Wasser abgebaut. In Zukunft könnte Bioplastik eine gute Alternative sein, um die Meere zu schützen.

In einem Aquarium testet Regina, wie lange und unter welchen Bedingungen verschiedene Bioplastikarten sich im Meer zersetzen. Besonders hilfreich bei der Zersetzung von Bioplastik sind Bakterien, die sich im Meeresboden befinden. Das Bakterium „Pseudomonas putida“ frisst Plastik und wandelt es um in Bioplastik. | Rechte: KiKA

In einem Aquarium testet Regina, wie lange und unter welchen Bedingungen verschiedene Bioplastikarten sich im Meer zersetzen. Besonders hilfreich bei der Zersetzung von Bioplastik sind Bakterien, die sich im Meeresboden befinden. Das Bakterium „Pseudomonas putida“ frisst Plastik und wandelt es um in Bioplastik.

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Wusstest du schon?

Felix bedient sich in der Nudelabteilung und füllt Nudeln in seine mitgebrachte Frischhaltebox. | Rechte: KiKA

Verzichte auf Plastik!

Hast du schon mal versucht, auf Plastik zu verzichten? Das ist gar nicht so einfach! Im Supermarkt ist alles doppelt und dreifach verpackt. Mittlerweile gibt es aber Lebensmittelläden, die ganz auf Verpackungen verzichten. Jeder kann sich seine Nudeln oder das Frühstücksmüsli in mitgebrachte Dosen oder Behälter füllen oder sich die recycelbare Verpackungen aus dem Laden leihen.

Verpackungen der Zukunft

Du bist dran!

Gehe bewusster mit Plastik um. Greif nicht gleich zu einer Plastiktüte im Supermarkt, sondern nimm einen Stoffbeutel mit. Vielleicht kannst du Zuhause deine Eltern davon überzeugen, nicht alles in Plastikbehälter zu füllen, sondern lieber Glas zu verwenden. Das gilt übrigens auch für die Getränkeflaschen. Wenn du ab und zu auf Plastik verzichtest, hilfst du deiner Umwelt!

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