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FÜR ERWACHSENE

Wir sind dran - Linus, Mathilda, Salim und die Zukunft

Nächste Folge am 05.07.2020

um 20:25 Uhr

Wir sind dran - Linus, Mathilda, Salim und die Zukunft

Folge vom 28.06.2020 Untertitel: Für diese Sendung gibt es einen Untertitel. Mehr Infos

Ein Riesenmüllhaufen könnte sie in 1.000 Jahren sein: die Erde. Und die Menschen haben den Planeten mit Raumschiffen längst verlassen. Ein düsteres Szenario, über das Linus nachdenkt. Drei Jahre lang trafen sich er, Mathilda und Salim einmal die Woche mit ihren Schulklassen oder Jugendgruppen, um Theater zu spielen und gemeinsam über ihre Zukunft nachzudenken.

Wie sieht die Zukunft aus?

Zusammen mit über 120 anderen Kindern sind sie Teil eines riesigen Theaterprojekts am Schauspielhaus Frankfurt. „All our futures“ heißt das Projekt, in dem sich die Kinder mit dem Thema Zukunft auseinandersetzen. Die Aufgabe: ihre Wünsche, Ängste und Hoffnungen auszudrücken und gemeinsam Regeln und Ziele für ihre Zukunft zu entwerfen.

Salim

Salim ist halb Türke, halb Bulgare und will mal ein berühmter Rapper werden, eine Familie gründen und ein Haus besitzen. Salim geht auf die Förderschule und schon deshalb wollen manchmal andere Kinder nichts mit ihm zu tun haben. Sein Plan für die Zukunft? Weniger Scheisse bauen will er und seine Mutter, für die er ein Lied geschrieben hat, nicht mehr traurig machen.

Mathilda

Mathilda macht sich eher Sorgen um das Klima. Wie viele ihrer gleichaltrigen Freundinnen und Freunde zurzeit geht sie zu den Friday for future - Demos. Sieben Jahre, sagt sie, haben die Menschen noch Zeit, die Welt zu retten. Danach ist es zu spät.

Linus

Linus sagt, dass die Menschen es verdient hätten, wenn sie die Erde verlassen müssten. Schliesslich sind sie nicht gut mit ihr umgegangen. Mit der Natur nicht und den Tieren nicht. Reich will er später sein und auf einer eigenen Insel leben. Doch erst mal muss Linus seinen Alltag schaffen, die Schule, die für ihn manchmal eine ziemliche Herausforderung ist.

Projekt ohne Abschluss

Drei Jahre lang haben Linus, Mathilda und Salim sich ausgetauscht, an Szenen geprobt, kleine Filme gedreht und Skulpturen gebastelt: alles zum Thema Zukunft. Jetzt hätte es zum krönenden Abschluss ein Theaterstück auf der großen Bühne des Schauspiels Frankfurt geben sollen, doch kurz vor dem Ziel kam Corona, das Virus brachte alles zum Stehen.

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