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FÜR ERWACHSENE

Samuel - Graffiti-Sprayer aus Berlin

Folge vom 25.07.2021 Untertitel: Für diese Sendung gibt es einen Untertitel. Mehr Infos

Samuel wohnt in Berlin und ist ein begeisterter Sprayer. Diese Leidenschaft teilt er mit vielen anderen Kindern und Jugendlichen. Das Besondere bei Samuel: Er ist mit dem Sprayen aufgewachsen, da sein Vater Ben selbst Graffiti-Künstler ist.

An einer freigegebenen Sprayer-Wand lässt Samuel seiner Kreativität freien Lauf. Vor allem japanische Anime- und Mangafiguren haben es dem waschechten Berliner angetan. Wenn das Wetter schlecht ist, dann nimmt Samuel sich einen Zeichenblock und denkt sich Figuren aus, die er später sprayt.

Für ein gelungenes Graffiti braucht Samuel rund drei Stunden. Harte Arbeit, bei der er sich so sehr reinkniet, dass er beim Sprayen kaum ansprechbar ist. Umso mehr ärgert er sich, wenn sein Kunstwerk nach zwei oder drei Tagen schon wieder "gecrosst" ist - also von anderen Sprayern übersprüht. Aber das gehört in der Graffitiszene dazu, auch weil es kaum legale Wände in der Stadt gibt, auf denen sich die Sprayer verewigen können.

Samuel hat mit vier Jahren angefangen zu sprayen. Erst kleine Linien, dann hat er den "Bubble-Style" gelernt. Das sind Buchstaben mit runden Rändern, die ineinander ragen und so ähnlich aussehen wie große Buchstaben-Luftballons. Ein Highlight von Samuel war bislang die Gestaltung einer Imbissbude, die er mit seinem Vater besprühen durfte.

Schon gewusst?

Samuel und Kayra im Mauerpark | Rechte: Frank Kleemann

Graffiti

Graffiti ist die vermutlich bekannteste Form von Streetart. Dabei werden unterschiedliche Bilder und Schriftzüge z.B. auf Mauern mit Farbe gesprüht. Graffiti enstand in den 1970er Jahren in New York. Zehn Jahre später war Graffiti auch in Deutschland sehr bekannt. Vieler Künstler sprühen ihre Bilder illegal auf Wände oder Züge, es gibt aber auch einige legale Plätze.

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