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FÜR ERWACHSENE

Noa - Erinnern gegen Vergessen

Folge vom 05.09.2021 Untertitel: Für diese Sendung gibt es einen Untertitel. Mehr Infos

Noa und ihre Oma Rosa haben ein inniges Verhältnis, obwohl Noa kein albanisch und ihre Oma nicht gut deutsch kann. Doch ihre Oma hat eine beginnende Altersdemenz. Das ist eine Krankheit, bei der Menschen vergesslich werden. Noa hat Angst, dass ihre Oma auch eines Tages sie vergisst.

Noa spielt im jungen deutschen Theater in dem Stück "Selbstvergessen" mit. Es geht dabei um Kinder, deren Großeltern an Demenz erkrankt sind. Das hilft Noa. mit dem Thema besser umzugehen. Und sie kann ihre Oma darin unterstützen, sich an Erlebnisse aus ihrer Kinderheit zu erinnern, oder an das, was ihre Oma besonders gut kann: etwa Nähen, Stricken und Häkeln. Am Liebsten bereiten sie zusammen Pide zu, ein albanisches Gericht.

Das Leben von Noas Oma Rosa war ganz anders als das von Noa in Berlin. Ihre Oma ist im Kosovo aufgewachsen und konnte nicht zur Schule gehen, da sie ihren Eltern schon als Kind auf dem Hof helfen musste. Früher war es Tradition, dass die Eltern ihre Kinder verloben und verheiraten. Nicht zur Schule zu gehen oder einfach verlobt zu werden, ist für Noa unvorstellbar.

Schon gewusst?

Demenz

Menschen, die Demenz haben, werden immer vergesslicher. Bei Demenz sterben die Nervenzellen im Gehirn langsam ab. Diese Nervenzellen sorgen dafür, dass Menschen sich erinnern, sprechen oder etwa die Hände waschen können. Sind sie abgestorben, geht das nicht mehr und die Betroffenen „vergessen“ all das. Aktuell leiden fast zwei Millionen Menschen in Deutschland an Demenz. Jedes Jahr erkranken 300.000 neu daran.

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