Kreativwerkstatt

Gipsfiguren gestalten

Gips verändert sich: Aus dem Pulver wird durch das Zugeben von Wasser eine Flüssigkeit, die sich erst verfestigt und dann langsam aushärtet. Wenn Kinder damit Figuren gestalten, können sie die unterschiedlichen Zustände von Gips erfühlen.

Der Umgang mit Gips bietet Kindern viele sinnliche Erfahrungen, denn das Material hat unterschiedliche Zustände: erst in Pulverform, dann das langsame Verfestigen und zum Schluss ist es hart. Beim Experimentieren in der Gruppe, können sich Kinder zudem auch im zwischenmenschlichen Bereich ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Der Kurzfilm "Gipsfiguren gestalten" zur Sendung "ENE MENE BU" lässt euch an den Erfahrungen der Kinder teilhaben.

Nachmachen

Zeitaufwand:

30-45 Minuten

Materialien:

Wohin mit den Resten? Die Gipsreste nicht in den Abfluss gießen, sondern in einem biegsamen Gefäß trocknen lassen, dann herauslösen und in den Hausmüll werfen.

  • Gips
  • kaltes Wasser
  • Gefäß zum Anrühren
  • Löffel
  • alter Schneebesen
  • alte Kleidungsstücke
  • flache Wanne/ Backblech
  • Klammern, Wäscheleine
  • Eimer Wasser, Lappen

Tipps und Hinweise

Wenn die Kinder den Gips in verschiedene Materialien füllen, können sie genau fühlen, wie er langsam härter und dabei ganz warm wird. Materialien wie Socken oder Gummihandschuhe eignen sich zum Experimentieren und Ausprobieren.

Das wird gefördert:

  • Kennenlernen der Beschaffenheit des Materials, welches sich durch Einwirken ständig verändert
  • Anregen der Vorstellungskraft

"Mit Gips zu arbeiten, ist eine schöne und sinnliche Erfahrung für Kinder. Was am Ende dabei heraus kommt, ist für die Kinder nicht so wichtig. Die Kinder wollen wirklich anfassen, wollen diese haptische Erfahrung machen, die unterschiedlichen Zustände die Gips hat, erfühlen.“

Kunstpädagogin Beate Honer-Rogge

Die Expertin

Portrait von Beate M. Honer-Rogge | Rechte: KIKA

Die Expertin

Beate M. Honer-Rogge

Beate M. Honer-Rogge ist Keramikerin und Kunstpädagogin M.A. Im Anschluss an ihre Ausbildung im Kunsthandwerk studierte sie Kunstpädagogik und Psychologie. In ihrem eigenen Atelier lehrt sie künsterlische Techniken ebenso wie den freien und experimentellen Umgang mit Pinsel, Farben, Ton und anderen Materialien.

ENE MENE BU – und dran bist du!

Hat euch diese Idee gefallen? Schreibt uns! Wir sind auf eure Meinungen und Anregungen gespannt.

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Stand: 22.09.2021, 15:59 Uhr