Hopp, hopp, hopp, Kohlestopp - aber wie?

ERDE AN ZUKUNFT

Hopp, hopp, hopp, Kohlestopp - aber wie?

Tausende Jugendliche nehmen zur Zeit regelmäßig an "Fridays for Future"-Demos teil. Eine der konkreten Forderungen ist: Kohleausstieg bis 2030 und vollständiger Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2035. ERDE AN ZUKUNFT klärte Fragen zu dem komplexen Thema.

Viele Leute demonstrierten in Garzweile für einen baldigen Kohleausstieg. | Rechte: KiKA

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Anlass für das Thema sind die Demos bei Aachen in Hochneukirch und am Braunkohletagebau Garzweiler, an denen am 21. und 22. Juni viele Jugendliche und Erwachsene teilnahmen.

Dabei steht hinter den Sprechchören der Demonstrierenden "Hopp, hopp, hopp, Kohlestopp" die konkrete Forderung, einen Kohleausstieg bis 2030 zu realisieren. Damit soll das Pariser Klimaabkommen eingehalten und der Klimawandel gestoppt werden. Teil dieser Forderung ist ein Etappenziel: Bereits bis Ende 2019 sollen ¼ der Kohlekraftwerke in Deutschland abgeschaltet sein. Auch deswegen gewinnt das Thema für die Demonstrierenden an Dringlichkeit.

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ERDE AN ZUKUNFT lässt sich auf die Weltsicht von Kindern ein und ist nah dran. So steigt die Sendung mit Meinungen von Kindern ein:

"Wir wollen eine schöne Zukunft haben und dass unsere Kinder hier noch leben können".

Primée

Experten und Schüler zu Gast

Sowohl Kinder als auch Erwachsene kamen im Studio zu Wort. Stellvertretend für eine Vielzahl von Jugendlichen waren Jimena Castro (15) und Linus Steinmetz (15) zu Gast. Zwei Experten ordneten die Geschehnisse ein:

Professor Volker Quaschning Professor für regenerative Energien  | Rechte: KiKA

Experte live im Studio

Prof. Volker Quaschning

Volker Quaschning ist Professor für regenerative Energiesysteme und Experte für erneuerbare Energien. Er lehrt und forscht an der HTW Berlin. Quaschning ist Autor mehrerer Bücher zum Thema erneuerbare Energien. Als einer der ersten Wissenschaftler engagierte er sich bei "Scientists for Future".

Andreas Feicht Staatssekretär im BMWi  | Rechte: KiKA

Zugeschalteter Experte

Andreas Feicht

Andreas Feicht ist seit dem 1. Feburar 2019 Staatssekretär im BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie). In seinen Zuständigkeitsbereich fällt die Energiepolitik. Feicht berät mit seinem Team den Bundesminister Peter Altmaier in Sachen Energiewende.

Mit positivem Beispiel voran gehen

In der Live-Sendung wurden auch positive Beispiele gezeigt: Reporterin Elisabeth besucht die Erich-Fried-Schule in Gladbeck. Die Schüler*innen dort haben in einer AG ein eigenes kleines Kraftwerk gebaut. Mit Hilfe von Sonne und Wind können sie Energie nicht nur erzeugen sondern auch speichern. Damit zeigen sie, in welche Richtung sich die Zukunft entwickeln kann.