Klangwelten bei ENE MENE BU

Musik als Förderung nach oben

Das gemeinschaftliche Singen und Musizieren fördert nicht nur die Musikalität, sondern unterstützt auch die Entwicklung von kognitiven Kompetenzen, wie die Merkfähigkeit, das Erkennen von Mustern, Zahlen oder Unterschieden und das Symboldenken.

„Das Gehör eines Kindes entwickelt sich – sagt man – so grob bis zum zehnten Lebensjahr. Also alles, was man in dieser Zeit anregt und initiiert, trägt zu einer gesunden Entwicklung des Gehörs bei."

Musikpädagogin Annett Storch

Musik dient dazu, dass die emotionale Kompetenz der Kinder geschult wird. So können sie Empfindungen und Gefühlsausdrücke erlernen.  Durch die Unterstützung des Gesangs mit Bewegungen und Tanz wird nicht nur die Mund- und Handmotorik geschult, sondern auch die rhythmische Bewegung. Natürlich hat das Singen und Musizieren in der Gemeinschaft auch einen sozialen Aspekt und fördert die Kooperation und Abstimmung der Kinder untereinander, was gleichzeitig auch die Sprachentwicklung und Artikulation der Kinder trainiert.

Anett Storch, Musikpädagogin | Rechte: KiKA
Anett Storch, Musikpädagogin

Anett Storch ist ausgebildete Erzieherin und gibt Musikunterricht in Kindertageseinrichtungen und Gitarrenunterricht für Kinder.

Die Musikpädagogin Annett Storch empfindet den Begriff der musikalischen Früherziehung als überholt. Ihr komme es vielmehr auf eine Beziehung mit den Kindern anstatt einer Erziehung an, da somit erst Offenheit für die Musik entstehen könne.
In dem kurzen Beitrag erläutert sie außerdem, dass

  • vor allem das ungezwungene Instrumentenspiel beim Nachwuchs Freude schenkt,
  • Trommeln und andere Instrumente, die leicht in der Handhabung sind, sich perfekt für die Heranführung von Kindern an die Musik eignen
  • und jede Person ein Gefühl von Rhythmus hat, da dies bereits im Mutterleib gelernt wird.

Musikalische Entdeckungsreise mit ENE MENE BU nach oben

Der frühe Kontakt mit Musikwelten ermöglicht Kindern Experimente mit Tönen und Klängen. Alles in unserer Umwelt klingt und Kinder lieben es, dies zu entdecken und zu erproben, ebenso wie ihre eigenen Körperinstrumente. Denn nur, wenn ein Kind weiß, wie zum Beispiel Holz klingt, kann es verstehen, wie es einem Xylophon Töne entlocken kann.

Kinder sollen durch ENE MENE BU dazu motiviert werden, ihre Umwelt auf dem auditiven Weg neu kennenzulernen und so ihrer Kreativität eine neue Ausdrucksmöglichkeit zu geben. Hierbei sind die Kinder Expert*innen ihrer eigenen Lebenswelt und präsentieren ihre musikalische Entdeckungsreise.

Ob Singen, Tanzen oder Instrumente-Basteln:
Bei ENE MENE BU werden musikalische Welten von Kindern entdeckt.

Das musikalische Konzept der Sendung nach oben

Die Musik stand bereits während der Sendungskonzeption im Mittelpunkt von ENE MENE BU. Dabei unterscheidet sich das auditive Konzept der Sendung von bisher Bekanntem und Gelerntem im Vorschul- und auch Kinderfernsehbereich.
Da Hip-Hop und Rapgesang eine hohe Attraktivität für unsere Zielgruppe mitbringen, wurde ein Beat aus Bastelgeräuschen und rhythmischen Sprechgesang kreiert, der zu Beginn jeder Folge des Kreativformats erklingt. Komponiert und geschrieben wurde der ENE MENE BU-Titelsong von der deutschen Popband „Phrasenmäher“