WhatsApp

WhatsApp ist auf den ersten Blick einfach nur praktisch: schnell mit Freundinnen, Freunden oder der Familie schreiben, Sprachnachrichten und Bilder hin und her schicken, miteinander telefonieren – und das alles ohne Kosten. Wir schauen genauer hin und geben Tipps zum Umgang und zur Nutzung der App.

WhatsApp im Überblick nach oben

WhatsApp ist eine App für Smartphones, mit der man Nachrichten, Fotos, Videos, Emojis, Audios, Statusmedlungen, Kontakte und Standorte kostenlos verschicken und teilen kann. Man kann zu zweit kommunizieren oder Gruppenchats erstellen. Außerdem bietet die App die Möglichkeit, zu telefonieren, Videoanrufe zu tätigen und Sprachnachrichten zu verschicken. Der Funktionsumfang ist enorm und deckt alle relevanten Messenger-Bereiche ab. Kein Wunder also, dass es eine der Lieblings-Apps von Kindern und Jugendlichen ist.


  • 94% der zwölf- bis 19-jährigen nutzen WhatsApp mindestens mehrmals die Woche, 86% täglich
  • 87% der Schüler*innen haben eine WhatsApp-Gruppe mit ihrer Klasse, 2019 waren es noch 69%

Ergebnisse der JIM-Studie 2020 - Jugend, Information, (Multi-)Media

  • WhatsApp gehört zu Facebook
  • Mindestalter laut Nutzungsbedingungen 16 Jahre, was bei der Installation nur mit einem Klick bestätigt werden muss
  • Anmeldung erfolgt über die Mobilfunknummer
  • App greift auf das Adressbuch, die Bilder und den Standort des Nutzers zu
  • großer Funktionsumfang: Status-, Text- und Sprachnachrichten, Anrufe, Videochats
  • kann auch im Webbrowser über den Computer genutzt werden

Tipps zum Umgang mit WhatsApp nach oben

WhatsApp hat die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingeführt, sodass Kommunikationsinhalte vor Dritten geschützt sind. Es können also nur Sender und Empfänger den Inhalt der Nachricht lesen oder sehen. Trotzdem werden viele Informationen gespeichert, die sogenannten Metadaten: Wer kommuniziert wann mit wem, wie lange und in welchen Gruppen.

Trotz der Verschlüsselungstechnik sollten in jeder Messenger-App nur Inhalte verschickt werden, die jeder lesen oder sehen darf, denn der Empfänger kann Inhalte weiterschicken, abspeichern oder bei Verlust seines Smartphones an Dritte verlieren.

Große Diskussionen drehen sich bei WhatsApp um den Datenschutz: Ein Streitpunkt ist, dass jeder Nutzer automatisch seine auf dem Handy gespeicherten Kontakte an die App weitergibt. Da WhatsApp inzwischen zu Facebook gehört, können diese Daten weitergegeben werden.

Zusätzliche Kosten können anfallen, wenn die Nutzung über das verfügbare Datenvolumen hinausgeht. Das Versenden von Fotos, Videos, Sprachnachrichten oder das Telefonieren verbraucht besonders viel Volumen und sollte deswegen am besten im kostenfreien WLAN geschehen. Daten-Roaming und der automatische Download von Mediadaten lässt sich ausschalten.

Wenn Kinder merkwürdige Nachrichten oder drohende Kettenbriefe erhalten, können sie oft nicht einschätzen, ob die Nachrichten oder Drohungen echt sind. Suchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind nach Lösungen, um mit solchen Situationen umzugehen. Nehmen Sie Ihnen die Angst und zeigen Sie, dass sie diese Nachrichten ignorieren können. Es besteht die Möglichkeit, Personen bei WhatsApp zu blockieren oder zu melden, wenn sie öfter negativ auffallen.

Auch Cybermobbing findet in Diensten wie WhatsApp statt. Machen Sie Ihrem Kind bewusst, dass es selbst keine Inhalte veröffentlicht, die von jemand anderem nachteilig verwendet werden könnten und besprechen Sie, dass man jenes nicht mit Bildern oder Nachrichten von anderen machen darf.

Ein paar Stunden geschlafen und schon 100 verpasste Nachrichten: Kinder bekommen teilweise sehr viele Nachrichten, gerade in Gruppenchats. Die Gruppenbenachrichtigungen lassen sich deaktivieren, sodass Ihr Kind nicht ständig abgelenkt wird. Überlegen Sie gemeinsam, wie Ihr Kind den "Kommunikationsstress" bewältigen kann, ohne sich aus der Gruppe ausgeschlossen zu fühlen.

  • ermutigen Sie Ihr Kind, bei merkwürdigen Nachrichten mit Ihnen zu sprechen
  • zeigen Sie Ihrem Kind, dass Kettenbriefe ignoriert werden können
  • sprechen Sie miteinander über Cybermobbing und seine Konsequenzen
  • Personen blockieren oder melden, die Ihrem Kind ungewollte Nachrichten schicken
  • keine sensiblen Daten wie Wohnadresse, Name der Schule oder freizügige Fotos verschicken
  • auf Einstellungen zur Privatsphäre achten: Profilbilder nicht für jeden sichtbar machen
  • zeigen Sie Ihrem Kind, wie es Chats stumm schalten und aus Gruppen austreten kann
  • bei Bedenken, auf andere Messenger-Dienste zurückgreifen
  • Datenvolumen schonen: im W-LAN telefonieren und automatischen Download von Mediadaten abschalten

Linkempfehlungen nach oben

Wissenswertes über WhatsApp:
schau-hin.info

Hilfestellung zu Kettenbriefen in Whatsapp:
klicksafe.de

WhatsApp im Test:
handysektor.de

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KiKA-Redaktion am 13.12.2018 um 15:47 Uhr

Liebe MonaPonks, vielen Dank für den aufmerksamen Hinweis. Wir haben das Mindestalter aktualisiert. Viele Grüße, Ihr KiKA-Team

MonaPonks am 06.12.2018 um 17:17 Uhr

Bitte die Nutzungsbedingung ändern: Seit Mai 2018 erst ab 16 Jahren!

boy 5858558555854875758545585585 am 19.10.2018 um 11:30 Uhr

Whats app ist best ever und super

Stand: 26.04.2021, 20:11 Uhr