Snapchat

„Der heiße Shice der Kinder – und was Eltern dazu wissen müssen“

Snapchat

Einen Snap (einen Schnappschuss) an die Freundin verschicken oder mit Freunden in der „Geschichte“ teilen: Snapchat ist schnell und die Snaps verschwinden nach kurzer Zeit. Aber sind meine Snaps wirklich gelöscht?

Snapchat ist ... nach oben

…eine kostenlose App, mit der sich Nutzer sogenannte „Snaps“, also Bilder, Videos oder Textnachrichten schicken können. Besonders an Snapchat ist, dass Nachrichten nach dem Öffnen nur 1 bis 10 Sekunden lang zu sehen sind, je nach Einstellung des Senders. Veröffentlicht man Bilder im Profil über „Meine Geschichten“, sind diese Inhalte 24 Stunden lang sichtbar.

Hard Facts

  • Anmeldung mit einer E-Mail-Adresse, Wahl eines Benutzernamen
  • kennt man den Benutzernamen eines anderen Nutzers, kann man ihn hinzufügen
  • 45 Prozent der Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren nutzen die App regelmäßig*
  • 35 Prozent nutzen Snapchat täglich*
  • App ist bei Mädchen besonders beliebt*
  • Nutzer kann einstellen, ob jeder oder nur Freunde Snaps schicken können
  • Bildbearbeitung mit Filtern wie Tiergesichtern, Herzchenaugen, Gesichtertausch oder Farbfiltern

*Ergebnisse der JIM-Studie 2016 - Jugend, Information, (Multi-)Media

Tipps zum Umgang nach oben

Was sind In-App-Käufe?

In einigen Apps kann man zusätzliche Funktionen, Inhalte oder Abonnements kaufen. Über diese In-App-Käufe verdienen eigentlich kostenlose Apps Geld. Um Kostenfallen zu vermeiden, lässt sich die Möglichkeit für In-App-Käufe deaktivieren oder wenigstens ein Passwort festlegen.

  • SnapKidz als Alternative ohne Sendefunktion für unter 13-jährige
  • auf Einstellungen zur Privatsphäre achten: Nur Snaps von Freunden erlauben und Snaps in „Meine Geschichte“ verbergen
  • erklären, dass verschickte Bilder trotz Löschen über einen Screenshot gespeichert werden können
  • versteckte Kosten vermeiden: Inhalte nicht automatisch laden und Berechtigung für In-App-Käufe deaktivieren
  • Belästigungen oder Fake-Profile sofort melden

Mit SnapKidz hat Snapchat eine Alternative für alle unter 13-jährigen entwickelt: In der App kann man Fotos aufnehmen und bearbeiten, aber nicht versenden. Es wird in der App kein Profil angelegt, die E-Mail-Adresse und das Passwort befinden sich nur auf dem Gerät.

Informieren Sie sich zusammen über die Einstellungen zur Privatsphäre. Bei Snapchat lässt sich einstellen, dass nur Freunde Snaps senden können. Indem man seinen Standort verbirgt, können die Inhalte aus „Meine Geschichte“ nicht öffentlich sichtbar gemacht werden.

Zwar verschwinden die Snaps im Nachrichtenverlauf nach kurzer Zeit wieder, der Empfänger kann das Bild mit einem Screenshot aber trotzdem speichern. Die Inhalte werden außerdem auf den Servern von Snapchat gespeichert. Besprechen Sie mit Ihrem Kind, dass auch bei Snapchat keine privaten Daten, Infos oder Bilder verschickt werden sollten.

Versteckte Kosten: Neben den kostenfreien Filtern gibt es auch Filter, die man in der App kaufen kann. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über diese In-App-Käufe und helfen Sie Ihm dabei, die entsprechenden Berechtigungen auszuschalten. Über den Reisemodus kann man verhindern, dass Bilder automatisch geladen werden. So entstehen keine überraschenden Kosten durch das Laden von Inhalten über mobile Datenverbindungen.

Melden Sie Belästigungen oder Fake-Profile am besten sofort. Ermutigen Sie Ihr Kind, bei merkwürdigen oder verletzenden Fotos oder Snaps von fremden Personen mit Ihnen zu sprechen.

Ein Snapchat-Profil zu löschen ist grundsätzlich möglich, jedoch nur über die Webseite der App.

Linkempfehlungen nach oben

Acht Tipps zur sicheren Nutzung von Snapchat: handysektor.de

Artikel zum Themenmonat Snapchat: handysektor.de

Tipps und Informationen zu Snapchat: schau-hin.de

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