Musical.ly

„Der heiße Shice der Kinder – und was Eltern dazu wissen müssen“

Musical.ly

15 Sekunden, ein Musikvideo – bei Musical.ly geht es darum, einen Song auf möglichst kreative Art und Weise vor der Kamera zu interpretieren. Welche Musik kann ich nutzen und wer kann meine Videos sehen?

Musical.ly ist…. nach oben

…eine kostenlose App, mit der man 15-sekündige Videos zu bekannten Songs aufnehmen, bearbeiten und teilen kann. Die Nutzer singen in ihren Musicals synchron mit, tanzen und bauen witzige Elemente ein. Neben dem Lieblingssong können auch berühmte Zitate aus Filmen oder Serien als Tonspur dienen.

Hard Facts

  • gibt es seit 2014
  • ist ein soziales Netzwerk
  • kurze Clips heißen „Musicals“
  • Nutzer nennt man „Muser“
  • Mindestalter ist laut Nutzungsbedingungen 13 Jahre, wird aber nicht überprüft
  • anmelden mit einer E-Mail-Adresse, über Twitter oder über Facebook-Login
  • Profil kann auf privat oder öffentlich gestellt werden
  • ohne Anmeldung sind alle öffentlichen Videos sichtbar

Tipps zum Umgang nach oben

  • nur Songs und Töne nutzen, die in der App angeboten werden
  • Konto lieber auf privat stellen, denn öffentliche Profile sind für jeden Internetnutzer sichtbar
  • bei öffentlichen Profil mit Ihrem Kind über Konsequenzen und Privatsphäre sprechen
  • auf mögliche Sponsoren hinter Musern hinweisen und als Werbestrategie identifizieren
  • gemeinsam die App ausprobieren - für ausgefallene Clips ist Kreativität gefragt

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nur Songs für öffentliche Videos benutzt, die in der App angeboten werden. Denn auf das Urheberrecht müssen die Nutzer selbst achten.

Kinder sollten ihr Konto am besten auf privat stellen. Helfen Sie Ihrem Kind dabei und sprechen Sie darüber, dass ein öffentliches Profil für jeden sichtbar ist, auch für Nicht-Angemeldete. Über den privaten Modus kann man die Verbreitung eigener Videos besser kontrollieren.

Um möglichst viele Follower zu bekommen, nutzen viele Nutzer ein öffentliches Profil. Besprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Kind, dass seine Videos dadurch für jeden sichtbar sind und geteilt werden können. Überlegen Sie gemeinsam, welche Informationen in den Videos stecken und welche Sie lieber schützen wollen.

Hinter erfolgreichen Musern stehen teilweise Sponsoren, die ihre Musical.ly-Stars z. B. mit Kleidung ausstatten. So erreichen sie direkt eine Zielgruppe und schaffen Markenbewusstsein. Erklären Sie Ihrem Kind, dass dies eine Form von Werbung ist. Auch die kurzen Musicals sind für einen Künstler oder eine Band Werbung, da dadurch ihr Song bekannter wird.

Linkempfehlungen nach oben

Die App im Test: handysektor.de

Informationen und Tipps zum Umgang: schau-hin.info

Ratgeber für Eltern: saferinternet.at

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