Bildung bei KiKA

BESSER.WiSSEN.

Dr. Astrid Plenk (KiKA-Programmgeschäftsführerin) im Interview

Welche Rolle hat Wissensvermittlung bei KiKA?

Dr. Astrid Plenk: "Kinder sind wissensdurstig, sie möchten den Dingen auf den Grund gehen und haben immer Lust und Spaß daran, Neues zu entdecken. Bei KiKA bekommen sie täglich ihre Portion Wissen – als Magazin, Dokumentation, Quiz, Show, auf kika.de und im KiKA-Player, denn unser Angebot steht für Werte- und Wissensvermittlung, Vielfalt und gute Programmangebote aus den Kinderprogrammredaktionen von ARD, ZDF und KiKA.

Wissensformate sind eine Stärke bei KiKA und prägen deutlich das Profil. KiKA vermittelt, angepasst an die unterschiedlichen Bedürfnisse, Wissen und liefert als einziger Sender täglich aktuelle Informationen für Kinder mit der Nachrichtensendung "logo!" (ZDF).

Mit einem breiten und abwechslungsreichen Programm bietet KiKA Orientierung in der Informationsgesellschaft, regt an, inspiriert und unterhält. Bei Fragen oder Sorgen steht KiKA zur Seite und macht Mut, Dinge auch kritisch zu hinterfragen."

Wie wird bei KiKA Wissen vermittelt?

"Wissensvermittlung findet bei KiKA sowohl linear, als auch nonlinear statt. Täglich gibt es starke und beliebte Wissensformate in der KiKA-Primetime um 19:25 Uhr. Im KiKA-Player als mobile Anwendung gibt es Wissen auch für unterwegs – gebündelt in einem eigenen Channel."

Dr. Astrid Plenk: "Wichtig ist vor allem, dass Kinderfernsehen nicht die Fortsetzung des Schulunterrichts ist. KiKA bietet Unterhaltung mit Mehrwert, das heißt die Wissensvermittlung ist immer auch mit Spaß und Unterhaltung verbunden. Wer kann schon so witzig und gleichzeitig spannend Wissenswertes vermitteln wie Clarissa und Ralph in "Wissen macht Ah!" (WDR), Tobias Krell in "Checker Tobi" und Anna Preil in "Anna und die wilden Tiere" (beide BR)?

Neben klassischen Informations- bzw. Wissensformaten wie die Nachrichtensendung "logo!" (ZDF), Magazinen wie "PUR+" (ZDF) oder "ERDE AN ZUKUNFT" (KiKA) sowie Dokumentationen wie "Schau in meine Welt!" (Hr, KiKA, MDR, rbb und SWR), werden relevante Themen auch in fiktionalen Formaten und Unterhaltungssendungen kindgerecht aufbereitet und vermittelt. Auch erfolgreiche Showformate wie das größte bundesweite Schülerquiz "Die beste Klasse Deutschlands" (ARD/hr/KiKA) sind ein Aushängeschild für die "spielerische" Wissensvermittlung."

"In der KiKANiNCHEN-Vorschulwelt wird speziell auf die Zielgruppe der Drei- bis Sechsjährigen zugeschnittenes Wissen vermittelt. Konsequent knüpfen die behandelten Themen an ihre Alltagswelt an. "ENE MENE BU" (KiKA) ist zum Beispiel eine Sendung von Vorschülern für Vorschüler. Das für Vier- bis Sechsjährige konzipierte Magazin stellt Kinder mit ihren sinnlichen Selbstwahrnehmungen, ihren Phantasien und ihrem natürlichen kreativen Talent in den Mittelpunkt."

Wie hat sich Wissensvermittlung bei KiKA rückblickend verändert?

Dr. Astrid Plenk: "Kinder begegnen in ihrem Alltag einer Fülle von Themen und werden mit einer steigenden Zahl von medialen Angeboten konfrontiert. Wichtig ist hier, dass Kinder lernen, sich in der Informationsflut zurechtzufinden und sich eine eigene Meinung bilden können.

Einige beliebte Wissensformate gibt es schon sehr lange: Das Nachrichtenmagazin "logo!" (ZDF) wird zum Beispiel in diesem Jahr 30 Jahre alt und "Die Sendung mit der Maus" (WDR) gibt es schon fast seit 40 Jahren.

Einhergehend mit dem digitalen Wandel sind in den letzten Jahren auch neue Formen entstanden. Das wöchentliche Medienmagazin "Timster" (KiKA, rbb, NDR) präsentiert beispielweise Medien-Trends, blickt dabei kritisch hinter die Kulissen und regt dazu an, Medien aktiv und kreativ zu nutzen.

Die Sendung "ERDE AN ZUKUNFT" will mehr als Wissen vermitteln. Kinder sollen angeregt werden, selbst für eine bessere Zukunft aktiv zu werden. Unterstützung, Ideen und Informationen auch nach Ende der Sendung bietet die Website erde-an-zukunft.de.  Rund um die Sendethemen finden sich hier jede Menge vertiefende Informationen – die perfekte Recherchequelle für Zuschauer und User, die mehr zum Thema wissen wollen oder für das nächste Schulreferat."