KiKA KINO Festival

Kinofeeling zuhause

KiKA KINO Festival

Im August sorgt KiKA für Kinofeeling zuhause. Auf allen Filmplätzen zeigen wir beim „KiKA KINO Festival“ nominierte und preisgekrönte Festival-Filme verschiedener Genres. Ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie und ein absolutes Highlight in unserem Sommerferien-Programm.

Kino begeistert Groß und Klein, entführt in andere Welten und lässt uns in Geschichten eintauchen, die uns Staunen lassen, zum Lachen bringen oder auch zu Tränen rühren. Diese Faszination bringen wir mit dem "KiKA KINO Festival" im August zu Ihnen nach Hause. Nominierte und preisgekrönte Filme aus den Programmen renommierter nationaler und internationaler Kinderfilmfestivals sorgen für Kinostimmung. Auf unseren Filmplätzen am Freitag, Samstag, Sonntag und Montag zeigen wir eine bunte Mischung aus Abenteuer-, Action-, Animations- und Märchenfilmen sowie Dramen, Krimis und Komödien die wir in Zusammenarbeit mit den Kinderfilmfestivals ausgewählt haben.

KiKA-Programmgeschäftsführerin Astrid Plenk vor dem Funkhaus in Erfurt | Rechte: Carlo Bansini
Dr. Astrid Plenk Programmgeschäftsführerin des Kinderkanals von ARD und ZDF

„Kino ist ein Ort, an dem fantastische Welten entstehen und außergewöhnliche Abenteuer mit der gesamten Familie erlebt werden. Dieses bedeutende Kulturgut wollen wir mit dem ‚KiKA KINO Festival‘ feiern. Wir unterstützen Kinderfilmfestivals, die in diesem Jahr nicht in gewohnter Form stattfinden konnten, mit unserer Sonderprogrammierung und zeigen eindrucksvolle und außergewöhnliche Geschichten."

Dr. Astrid Plenk, Programmgeschäftsführerin

Das Festival-Programm nach oben

Portrait von Stefan Pfäffle | Rechte: MDR/Axel Berger
Stefan Pfäffle Stefan Pfäffle arbeitet seit 2003 beim Kinderkanal von ARD und ZDF in der Redaktion Fiktion und Programmaquisition.

„Für das ‚KiKA KINO Festival‘ im August greifen wir auf ein umfangreiches Angebot aus vielen Genres bedeutender Kinder- und Filmfestivals zurück. Gezeigt werden auf allen Sendeplätzen für Spielfilme nominierte und ausgezeichnete Filme.

Stefan Pfäffle, stellv. Leiter der Redaktion Fiktion

Kinderfilmfestivals nach oben

Die Festivallandschaft ist bunt! Über das Jahr verteilt, finden in Deutschland viele Filmfestivals statt auf denen entweder außschließlich Kinderfilme gezeigt werden (wie z.B. beim Goldenen Spatz, SCHLINGEL oder Michel) oder Kinder- und Jugendfilme eine eigene Sektion im Rahmen eines größeren Festivals sind (wie z.B. der Berlinale). Auf einem Festival werden dem Festivalpublikum Filme gezeigt, die noch nie im Kino zu sehen waren. Man kann Tickets für die verschiedenen Filmvorführungen kaufen. Manchmal sind Filme noch nicht synchronisiert und eine Überstzung wird live eingesprochen.

Oft gibt es eine Jury, die die Filme bewertet und Preise und Auszeichnungen verleiht. Die Jury wird oft vom Festivalveranstalter ausgewählt, in manchen Fällen kann man sich auch für einen Platz in der Jury bewerben. So werden zum Beispiel für das Kindermedienfestival "Goldener Spatz" jedes Jahr Kinder als Jurymitglieder gesucht.

Ein Filmfestival ist für die Filmemacher*innen eine tolle Möglichkeit, ihre Filme bekannt zu machen und das Publikum kann neue Filme kennenlernen, Filmmacher und Schauspieler treffen und sich mit anderen Festivalbesuchern zu den Filmen austauschen.

Goldener Spatz, SCHLINGEL, LUCAS und Michel

Das "Deutsche Kinder Medien Festival Goldener Spatz" spricht seit 1979 ein breites Publikum und Fachleute gleichermaßen an und zählt zu den größten Festivals für deutschsprachige Kindermedien. Das "Internationale Filmfestival SCHLINGEL" zeichnet sich durch sein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und jährlich mehr als 200 Filmen aus aller Welt aus.

Lang- und Kurzfilme zeigen die Vielfalt der Welt in Originalsprache, mit deutscher Live-Einsprache oder Untertiteln beim "LUCAS - Internationales Festival für junge Filmfans". Und das "Kinder und Jugend Filmfest Michel" präsentiert ein vielseitiges Programm aus internationalen Produktionen, von Animations-, über Dokumentar- und Kurzfilmen bis hin zu Spielfilmen.

Zur Geschichte des Kinos nach oben

"Im Kino gewesen. Geweint."

Franz Kafka, 1913

Seit über 125 Jahren ist Kino ein fester Bestandteil unserer Unterhaltungskultur. Doch über die Erfinder*innen des Kinos sind sich selbst Filmhistoriker*innen uneinig. Zu den wichtigsten Begründern des Kinos zählt man die Brüder Auguste und Louis Lumiere, den amerikanischen Erfinder Thomas Alva Edison und die Deutschen Brüder Emil und Max Skladanowsky. Bevor es große Lichtspielhäuser gab, wurden Filme in kleinen Schaubuden auf dem Jahrmarkt oder in Cafés vorgeführt. Die ersten Filme hatten keinen Ton und waren mit einer Länge von drei bis fünf Minuten sehr kurz.

Die ersten großen Kinoaufführungen sorgten für Aufruhr. Die Zuschauer*innen waren mit Bewegtbild nicht vertraut und hatten in bestimmten Szenen Angst, dass zum Beispiel ein in den Bahnhof einfahrender Zug sie tatsächlich überrollen würde.
Das Kino wurde schnell zum beliebten Massenmedium. Kinosäle wurden gebaut und längere Filme wurden gedreht. Bis im Jahr 1927 der Tonfilm aufkam, wurde die Filmvorführung noch von einem Orchester begleitet. In den 1940er-Jahren sah man die Schauspieler*innen dann auch das erste Mal in Farbe. Der erfolgreichste Film aller Zeiten ist übrigens sehr jung, „Avengers: Endgame“ spielte seit seiner Erscheinung 2019 über 2,7902 Milliarden Dollar (2,484 Milliarden Euro) ein.

Faszination Kino nach oben

KiKA-Programmgeschäftsführerin Astrid Plenk vor dem Funkhaus in Erfurt | Rechte: Carlo Bansini
Dr. Astrid Plenk Programmgeschäftsführerin des Kinderkanals von ARD und ZDF

"Es ist uns wichtig, für unser junges Publikum, Kino als Ort für besondere Begegnungen und Erfahrungen hervorzuheben, lebensnahe Geschichten mit Tiefgang zu erzählen und somit die Auseinandersetzung mit alltäglichen aber auch besonderen Themen zu fördern.“

Dr. Astrid Plenk, Programmgeschäftsfüherin

Nach den ersten Filmvorführungen im Jahre 1895, entwickelte sich das Kino rasch zum sozialen Treffpunkt und zur beliebten Freizeitaktivität. Große Leinwände, gedämpftes Licht, gemütliche Sessel, roter Teppich, Popcorn, Cola, Stars und Glamour – all das sehen wir heute vor unserem inneren Auge, wenn wir an einen Kinobesuch denken.
Durch zahlreiche online Angebote und Streaming Dienste bekommt das Kino jedoch immer mehr Konkurrenz. Es ist schließlich verlockend, sich zuhause, bequem auf dem Sofa liegend und mit flexiblen Pausen, einen Film anzusehen. Und doch ist das Kinoerlebnis etwas ganz besonderes und einzigartiges, was nicht mit einer Filmvorführung zuhause vergleichbar ist.

Besondere Atmosphäre und sozialer Treffpunkt

Ins Kino geht man nicht nur, um einen Film anzuschauen, sondern auch wegen der ganz besonderen Atmosphäre. Der Kinobesuch ist ein besonderes Event, denn:

Wer ins Kino geht, nimmt sich ganz bewusst Zeit, in eine Filmwelt einzutauchen, freut sich vielleicht auf eine große Portion Popcorn und natürlich das atemberaubende Leinwanderlebnis. Nicht nur die tollen Bilder auf der überdimensional großen Leinwand  sondern auch der Sound der Dolby Surround-Systeme oder gar Filme in 3-D machen den Kinobesuch zu einem ganz besonderen Erlebnis. Kino hat dabei auch eine soziale Komponente, denn man schaut und erlebt einen Film gemeinsam – mit Freunden oder der Familie und oft tauscht man sich im Anschluss über den gesehenen Film aus.

Tipps für ein Kinoerlebnis zu Hause nach oben

Sich zuhause wie im Kino fühlen? Mit unseren Tipps schaffen Sie ganz leicht die richtige Atmosphäre für ein gelungenes Kinoerlebnis in den eigenen vier Wänden.

  • Wählen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen Film aus. Achten Sie, besonders auch bei mehreren Kindern, auf die Altersempfehlung des Films.
  • Gestalten Sie gemeinsam mit Ihren Kindern Eintrittskarten für den Film, den sie gemeinsam schauen wollen. Vielleicht möchten Ihre Kinder Freunde einladen? Dann können die Eintrittskarten gleich als Einladung gestaltet und verteilt werden.
  • Dunkeln Sie den Raum ab, wenn es draußen noch hell ist. Lassen Sie Rolläden und Rollos herunter oder hängen Sie dunklen Stoff vor das Fenster. Das sorgt für richtige Kino-Stimmung.
  • Hängen Sie Lichterketten auf. Damit erzeugen Sie sanftes Licht und machen den Raum gemütlich.
  • Schaffen Sie mit vielen Kissen und dicken Decken gemütliche Sitzplätze – auch auf dem Boden.
  • Mit Wärmflaschen oder Kirschkernkissen sorgen Sie für wohlige Wärme auf den Sitzplätzen.
  • Bereiten Sie passende Snacks vor, die während des Films gegessen und getrunken werden können: zum Beispiel Popcorn, Nachos mit Dip, Gummibärchen, Chips, Eis und gekühlte Getränke.

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Zwillingsmami am 03.08.2020 um 06:54 Uhr

Sehr schönes Ferienprogramm. Danke.Wor lieben Märchen und sind erst 7 Jahre.

Das Festival-Programm

Mehrere Preise "GOLDENER SPATZ" | Rechte: Festival GOLDENER  SPATZ

Goldener Spatz

40 Jahre Jubiläum

2019 feierte das Festival sein 40-jähriges Jubiläum. Das traditionsreiche Festival wurde 1979 unter dem Namen "Nationales Festival 'Goldener Spatz' für Kinderfilme der DDR in Kino und Fernsehen" in Gera gegründet und gilt seitdem als Anlaufpunkt für kindgerechte Film- und Fernsehinhalte.

Die Veranstaltungen richteten sich an Publikum sowie Fachleute. Das Festival versteht sich als Forum für Vertreter der Film-, Fernseh- und Onlinebranche, Medienexperten, Pädagogen und das Zielpublikum - Kinder, Familien und Jugendliche.