Gemeinsam zuhause

Coronavirus

Gemeinsam zuhause

Corona-Krise: Täglich Nachrichten und Wissensmagazine und viel Platz für Entspannung, Beschäftigung und Unterhaltung – auf allen KiKA-Plattformen und für alle Kinder.

Die Kinder in Deutschland erleben derzeit eine absolut außergewöhnliche Situation. Die weltweit ausgerufene Pandemie ist nun in ihrem Leben angekommen – Kitas und Schulen sind geschlossen, sie dürfen sich nicht mit Freunden treffen oder ins Kino gehen, die Nachrichtenlage macht Angst. Wir haben unsere Angebotspalette auf die besondere Situation der Kinder in Deutschland eingestellt.

Die täglichen Nachrichtenstrecken mit „logo!“, die Wissens-Strecken mit Magazinen um 11:12 Uhr und 19:25 Uhr und sofort unter dem Titel #gemeinsamzuhause viele Mutmach- und Beschäftigungstipps. Alle Angebote sind multimedial vernetzt und im „KiKA-Player“ verfügbar.

KiKA-Programmgeschäftsführerin Astrid Plenk vor dem Funkhaus in Erfurt | Rechte: Carlo Bansini
Dr. Astrid Plenk Programmgeschäftsführerin des Kinderkanals von ARD und ZDF

„Bei aller Anspannung, die langsam bei Kindern, ob im Vorschulalter oder bei den Älteren, ankommt, braucht es entlastende Punkte am Tag. Wir ordnen ein über die Info- und Wissensstrecken und wir haben über „#gemeinsamzuhause“ ein wunderbares Gefäß geschaffen, um allen Kinder die nötige Abwechslung und Entspannung zu bieten. Wir als öffentlich-rechtlicher Qualitätsanbieter für Kinder sind für die Kinder da – in welcher Situation auch immer.“

Dr. Astrid Plenk, Programmgeschäftsführerin KiKA

#gemeinsamzuhause fit und aktiv bleiben nach oben

Ohne Schulsport, Vereinstreffen und Toben mit Freunden stehen Kinder und ihre Familien aktuell vor der Herausforderung, zu Hause fit und aktiv zu bleiben. KiKA erweitert #gemeinsamzuhause um die Aktion „A-E-i-O-U: Tanz den Tapir“, die motiviert, in den eigenen vier Wänden mit Musik in Schwung zu kommen – als Gewinn winkt ein exklusives Wohnzimmerkonzert. Weitere Ideen zur sportlichen Betätigung im Kinderzimmer, von praktischer Übung bis sportlichem Zocken, gibt es am Samstag um 17:00 Uhr im Medienmagazin „Timster“.

A-E-i-O-U: Tanz den Tapir

Songs mit Kultcharakter, gute Laune und beeindruckende Dance-Moves: Dafür steht „TanzAlarm“ bei KiKA. Besonders die bekannte Hymne „Komm lass uns tanzen“ mit dem legendären A-E-i-O-U-Tanz steht für das Format und macht Lust aufs Mitmachen. Moderatorin Singa Gätgens und Liedermacher Volker Rosin rufen von zuhause aus die Zuschauer und Zuschauerinnen auf, gemeinsam mit der Familie zu dem Lied zu tanzen – gern auch verkleidet als TanzTapir – und ein Video an kika.de zu schicken. Als Hauptgewinn winkt ein exklusives Wohnzimmerkonzert mit Volker Rosin.

Timster #bleibfit: Corona & Sport

Geschlossene Spielplätze, Trimm-Dich-Pfade, Freizeitparcours und Sporthallen: Wie hält man sich in seinen vier Wänden fit? Moderator Tim schickt bei „Timster“ Emilia und Johann ins Rennen, die das Sport-Konsolenspiel „Ring Fit" für ihn testen. Außerdem checkt „Wissen macht Ah!“-Moderatorin Clarissa Sportangebote aus dem Netz und auch Tim bleibt nicht untätig: Er tauscht sich mit „Sportmacher“-Moderatorin Laura aus, die ihm gehörig einheizt.

#gemeinsamzuhause ohne Langeweile nach oben

Damit gerade die Jüngsten sich durch die ungewöhnliche Situation, täglich zuhause und nicht in der Kita oder dem Kindergarten zu sein, nicht langweilen, bieten unsere interaktiven Angebote von „KiKANiNCHEN“ jede Menge Aktions-, Spiel- und Bastelideen für Kinder zwischen drei und sechs Jahren.

Auf kikaninchen.de wartet eine große Vielfalt an Ausmalbildern, Basteltipps, Spielen und verschiedene Mitmach-Aktionen auf neugierige Entdecker und Entdeckerinnen. Beschäftigungsmöglichkeiten jenseits des reinen Medienkonsums sollen Kinder zum kreativen Gestalten ihrer Umwelt anregen. So kann zum Beispiel mit einer Vielzahl an Stecktieren aus „ENE MENE BU“, zuhause ein eigener Zoo aufgebaut werden.

Auf kikaninchen.de wartet eine große Vielfalt an Ausmalbildern, Basteltipps, Spielen und verschiedene Mitmach-Aktionen auf neugierige Entdecker und Entdeckerinnen. Beschäftigungsmöglichkeiten jenseits des reinen Medienkonsums sollen Kinder zum kreativen Gestalten ihrer Umwelt anregen. So kann zum Beispiel mit einer Vielzahl an Stecktieren aus „ENE MENE BU“, zuhause ein eigener Zoo aufgebaut werden.

Auch per App auf dem Smartphone oder Tablet regt „KiKANiNCHEN“ zum Mitsingen und Aktiv werden an: Das mobile Angebot, speziell für Medieneinsteiger und Medieneinsteigerinnen entwickelt, lässt Kinder die Schnipselwelt von Kikaninchen entdecken. Gesteuert wird die App durch Pusten, Schütteln, Klatschen und Berühren.

#gemeinsamzuhause Quizzen nach oben

Gemeinsam können sich alle zuhause auf diebesteklassedeutschlands.de austoben: 31 Video-Tutorials, 105 Experimente und 2.000 Wissensfragen warten auf Quizhungrige. Mit Original-Inhalten aus der Show kann man sich an anderen messen. Auch im Angebot: Anleitungen zum Selbermachen aus der Werkstatt von „Die beste Klasse Deutschlands“ – mit Tipps und Tricks fürs Basteln und Handwerken in den eigenen vier Wänden.

Die beste Klasse Deutschlands Spezial

Das Team von „Die beste Klasse Deutschlands“ versorgt die Schüler und Schülerinnen Deutschlands mit Extraportionen unterhaltendem Wissen. Wochentäglich gibt es um 13:30 Uhr „Die beste Klasse Deutschlands – Spezial“. Malte Arkona und Kim Unger spielen in den Sonderausgaben mit den Kindern zuhause: Mit vielen spannenden Quizfragen und Experimenten zum Mitraten. Die Quiz-Duelle sind auch als Stream auf kika.de und im „KiKA-Player“ zu sehen.

Kinderprogramme und Lerninhalte

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat sein Kinderprogramm ausgeweitet und bietet zusätzliche Inhalte zum Lernen an. Wir haben Ihnen einen Überblick zusammengestellt.

Mit Kindern über das Coronavirus sprechen nach oben

Schulen und Kindertagesstätten werden geschlossen, im Supermarkt sind Regale leer, Veranstaltungen werden abgesagt, Oma und Opa dürfen bis zum Herbst nicht mehr besucht werden und Eltern achten plötzlich sehr darauf, dass Hände gründlich gewaschen werden: Kinder spüren sehr genau, dass bedingt durch das Coronavirus vieles anders ist. Manche werden ängstlich, andere stellen viele Fragen. Wie kann man als Eltern damit umgehen? Darüber haben wir mit der Psychologin Elisabeth Raffauf gesprochen.

Porträt von Elisabeth Raffauf | Rechte: Elisabeth Raffauf
Elisabeth Raffauf Elisabeth Raffauf arbeitet als Kinderpsychologin.

Unsere Expertin

Elisabeth Raffauf ist Diplom-Psychologin. Sie war über zwanzig Jahre in einer Erziehungsberatungsstelle tätig. Heute arbeitet sie in Köln in freier Praxis und als Team-Supervisorin. Elisabeth Raffauf hält Vorträge und leitet Fortbildungen für Fachkräfte zu den Themen Pubertät und Sexualerziehung. Als Autorin und Expertin steht sie regelmäßig am Mikrofon für die Kindernachrichtensendung „logo!“ und „Herzfunk“, eine Aufklärungsreihe im KiRaKa, dem Kinderradio des WDR.

Elisabeth Raffauf: "Indem wir den Kindern etwas dazu erklären. Was wissen wir? Und: Welche Gefühle haben wir dazu? Welche Gefühle hast du dazu? Die Kinder spüren ja auch die Aufregung, die herrscht, also ist es gut auch über die dazugehörigen Gefühle zu reden. Denn sie sind sowieso im Raum."

Elisabeth Raffauf: "Wir müssen nicht von uns aus den Kindern jede neue Meldung, die wir hören weitergeben. Aber natürlich, wenn die Kinder fragen haben oder das Thema auf dem Tisch ist, ist es gut darüber zu sprechen."

Elisabeth Raffauf: "Das Virus hat den Namen Corona und das heißt Krone oder Kranz. Das hat damit zu tun, dass es aussieht, wie eine Art Kranz. Dieses Virus  macht krank. Ähnlich einer Grippe. Also die Menschen haben Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber oder Durchfall. Manche bekommen auch eine Lungenentzündung. Wenn die Menschen rechtzeitig behandelt werden, werden sie auch wieder gesund. – Wir müssen uns zur Zeit alle gut schützen, damit nicht so viele angesteckt werden, dann alle auf einmal können ja nicht von Ärzten behandelt werden."

Elisabeth Raffauf: "Deine Angst ist sehr verständlich. Andere Menschen sorgen sich auch. Sie sorgen sich vor dem Unbekannten. Man weiß noch nicht genau, wie der Verlauf sein wird. Deshalb werden zur Zeit viele außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Aus Vorsicht und aus Schutz."

Elisabeth Raffauf: "Wir können ein paar Dinge beachten und das tun wir auch. Deshalb entscheidet auch die Politik, dass z.B. Schulen geschlossen werden und Fußballspiele abgesagt werden. Damit man sich nicht weiter gegenseitig ansteckt. Wir können ganz konkret uns gut die Hände waschen, wenn wir nach Hause kommen, 30 Sekunden mit Seife, besonders vor dem Essen. Und wir sollten uns nicht mit den Händen ins Gesicht fassen. Das ist gar nicht so einfach zu beachten, weil viele von uns machen es automatisch, aber es ist wichtig. Wenn wir nießen oder husten, sollten wir das in die Armbeuge tun und wir sollten anderen Menschen zur Zeit körperlich nicht so nahe kommen.
Das wirkt vielleicht unhöflich, aber wir können uns ausdenken, was wir sonst machen können, wenn wir andere nicht umarmen. In Italien z.B. berühren die Menschen sich mit den Fußspitzen oder man kann sich Luftküsse zuwerfen oder Schilder machen: „Wir geben euch zwar nicht die Hand, aber wir haben euch im Herzen“. Vielleicht habt ihr selbst noch eine Idee, was man stattdessen machen könnte."

Elisabeth Raffauf: "Am besten versuchen möglichst normal weiterzuleben, die Vorsichtsmaßnahmen beachten. Aber das Thema ist ja sowieso da, auch bei den Kindern. Wenn sie sprechen möchten, dann sprechen und die Angst auf mehrere Schultern verteilen."

miteinander STARK | Rechte: mdr

miteinander STARK

Veranstaltungen werden abgesagt, Konzerte fallen aus, bei TV-Produktionen bleiben Zuschauerplätze leer – das Corona-Virus legt das gesellschaftliche Leben lahm. Der MDR setzt in dieser außergewöhnlichen Lage auf „miteinander STARK“.

Kommentar verfassen

Hinweis: Keine der Daten, die du hier eingibst, werden dauerhaft gespeichert.

Erfahre mehr über das Thema Datenschutz!

Diese Felder müssen ausgefüllt werden. Alle anderen Angaben sind freiwillig. Wenn wir Ihnen antworten sollen, bitte E-Mail-Adresse angeben.

Andres am 21.03.2020 um 14:34 Uhr

Lol

Elle Eedee am 18.03.2020 um 11:36 Uhr

Bleibt schön Gesund und gute Besserung an diejenigen die Krank sind LG

Lernen zuhause

Fast in ganz Deutschland bleiben wegen der Corona-Pandemie Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen geschlossen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat deshalb sein Kinderprogramm ausgeweitet und bietet zusätzliche Inhalte zum Lernen an. Wir haben Ihnen einen Überblick zusammengestellt.

miteinander STARK | Rechte: mdr

miteinander STARK

Veranstaltungen werden abgesagt, Konzerte fallen aus, bei TV-Produktionen bleiben Zuschauerplätze leer – das Corona-Virus legt das gesellschaftliche Leben lahm. Der MDR setzt in dieser außergewöhnlichen Lage auf „miteinander STARK“.

Informiert sein

Aktuelles zum Coronavirus

Damit Sie gut informiert sind und sich ein aktuelles Bild zur Lage in Deutschland und der Welt machen können, haben wir für Sie eine Auswahl an Informationsquellen zusammengestellt.