Corona-Krise

Gemeinsam zuhause

Täglich Nachrichten und Wissensmagazine und viel Platz für Entspannung, Beschäftigung und Unterhaltung – auf allen KiKA-Plattformen und für alle Kinder.

Die Kinder in Deutschland erleben derzeit eine absolut außergewöhnliche Situation. Die weltweit ausgerufene Pandemie ist in ihrem Leben angekommen – in vielen Kitas gibt es nur eine Notbetreuung und zur Schule können die Kinder in weiten Teilen nur tageweise gehen. Sie dürfen sich nicht mit allen Freunden treffen oder ins Kino gehen, die Nachrichtenlage macht nach wie vor Angst. Wir haben unsere Angebotspalette auf die besondere Situation der Kinder in Deutschland eingestellt.

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Je länger die aktuelle Situation der Kontaktbeschränkungen andauert, desto öfter stehen Eltern vor der Frage, mit welchen Angeboten sie ihre Kinder sinnvoll beschäftigen können. Für ruhigere Stunden #gemeinsamzuhause bietet KiKA verstärkt Kinderfilme im Programm und KiKA-Player an.

KiKA-Programmgeschäftsführerin Astrid Plenk vor dem Funkhaus in Erfurt | Rechte: Carlo Bansini
Dr. Astrid Plenk Programmgeschäftsführerin des Kinderkanals von ARD und ZDF

„Bei aller Anspannung, die langsam bei Kindern, ob im Vorschulalter oder bei den Älteren, ankommt, braucht es entlastende Punkte am Tag. Wir ordnen ein über die Info- und Wissensstrecken und wir haben über „#gemeinsamzuhause“ ein wunderbares Gefäß geschaffen, um allen Kindern die nötige Abwechslung und Entspannung zu bieten. Wir als öffentlich-rechtlicher Qualitätsanbieter für Kinder sind für die Kinder da – in welcher Situation auch immer.“

Dr. Astrid Plenk, Programmgeschäftsführerin KiKA

#gemeinsamzuhause ohne Langeweile nach oben

Damit gerade die Jüngsten sich durch die ungewöhnliche Situation, täglich zuhause und nicht in der Kita oder dem Kindergarten zu sein, nicht langweilen, bieten unsere interaktiven Angebote von „KiKANiNCHEN“ jede Menge Aktions-, Spiel- und Bastelideen für Kinder zwischen drei und sechs Jahren.

Auf kikaninchen.de wartet eine große Vielfalt an Ausmalbildern, Basteltipps, Spielen und verschiedene Mitmach-Aktionen auf neugierige Entdecker und Entdeckerinnen. Beschäftigungsmöglichkeiten jenseits des reinen Medienkonsums sollen Kinder zum kreativen Gestalten ihrer Umwelt anregen. So kann zum Beispiel mit einer Vielzahl an Stecktieren aus „ENE MENE BU“, zuhause ein eigener Zoo aufgebaut werden.

Auch per App auf dem Smartphone oder Tablet regt „KiKANiNCHEN“ zum Mitsingen und Aktiv werden an: Das mobile Angebot, speziell für Medieneinsteiger und Medieneinsteigerinnen entwickelt, lässt Kinder die Schnipselwelt von Kikaninchen entdecken. Gesteuert wird die App durch Pusten, Schütteln, Klatschen und Berühren.

Neu bei KiKANiNCHEN

Wie schnell 30 Sekunden beim Händewaschen vergehen können, zeigen Kikaninchen, Anni und Christian in einem neuen Modul der KiKA-Vorschulstrecke, das ab dieser Woche gezeigt wird. In einem schwungvollen Lied verpackt, gibt es Tipps, wie die Hände richtig sauber werden und wie sich Kinder vor Viren und Bakterien schützen können. In einem zweiten Modul präsentiert das Trio, dass Singen nicht nur gute Laune machen, sondern auch Langeweile vertreiben kann.

KiKA-Programmgeschäftsführerin Astrid Plenk vor dem Funkhaus in Erfurt | Rechte: Carlo Bansini
Dr. Astrid Plenk Programmgeschäftsführerin des Kinderkanals von ARD und ZDF

„Mit unseren neuen KiKANiNCHEN-Modulen setzen wir unser Engagement für Vorschulkinder weiter fort: Nachdem wir bereits neue Angebote in unserer App, auf kikaninchen.de und im KiKA-Player für die Zeit #gemeinsamzuhause geschaffen haben, bringen wir nun auch neue, originäre KiKANiNCHEN-Inhalte auf die Bildschirme. Die neuen Module helfen Kindern, die aktuelle Zeit zu verstehen, nehmen sie an die Hand und machen stark. Ansprechbar und nah an den Kindern sein, ist erklärtes Ziel unseres Handelns."

Dr. Astrid Plenk, Programmgeschäftsführerin

Die beste Klasse Deutschlands

2020 war „Die beste Klasse Deutschlands“ anders als in den zwölf Jahren davor. Die Verbreitung des Coronavirus hatte auch Auswirkungen auf das größte Schulquiz Deutschlands. Im TV-Studio ermittelten Moderator Malte Arkona und Kim Unger, die Expertin für Experimente, in 16 Shows die Klassen, die es in die Wochenfinal-Shows geschafft haben.

Produktionsstart war Ende Februar, Anfang März war die komplette erste Runde produziert. Doch kurz darauf fiel die Entscheidung, alle bisherigen Planungen zu ändern. Die Produktion der Finalrunden des Wettbewerbs wurde vorerst wegen der Verbreitung des Coronavirus zum Schutz der Schulklassen eingestellt - und daher noch keine finale Gewinnerklasse gekürt.

Gemeinsam können sich alle zuhause auf diebesteklassedeutschlands.de austoben: 31 Video-Tutorials, 105 Experimente und 2.000 Wissensfragen warten auf Quizhungrige. Mit Original-Inhalten aus der Show kann man sich an anderen messen. Auch im Angebot: Anleitungen zum Selbermachen aus der Werkstatt von „Die beste Klasse Deutschlands“ – mit Tipps und Tricks fürs Basteln und Handwerken in den eigenen vier Wänden.

Kinderprogramme und Lerninhalte

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat sein Kinderprogramm ausgeweitet und bietet zusätzliche Inhalte zum Lernen an. Wir haben Ihnen einen Überblick zusammengestellt.

Mit Kindern über das Coronavirus sprechen nach oben

Schulen und Kindertagesstätten sind überwiegend geschlossen, im Supermarkt sind Regale leer, Veranstaltungen werden abgesagt, Oma und Opa dürfen nicht mehr besucht werden und Eltern achten plötzlich sehr darauf, dass Hände gründlich gewaschen werden: Kinder spüren sehr genau, dass bedingt durch das Coronavirus vieles anders ist. Manche werden ängstlich, andere stellen viele Fragen. Wie kann man als Eltern damit umgehen? Darüber haben wir mit der Psychologin Elisabeth Raffauf gesprochen.

Porträt von Elisabeth Raffauf | Rechte: Elisabeth Raffauf
Elisabeth Raffauf Elisabeth Raffauf arbeitet als Kinderpsychologin.

Unsere Expertin

Elisabeth Raffauf ist Diplom-Psychologin. Sie war über zwanzig Jahre in einer Erziehungsberatungsstelle tätig. Heute arbeitet sie in Köln in freier Praxis und als Team-Supervisorin. Elisabeth Raffauf hält Vorträge und leitet Fortbildungen für Fachkräfte zu den Themen Pubertät und Sexualerziehung. Als Autorin und Expertin steht sie regelmäßig am Mikrofon für die Kindernachrichtensendung „logo!“ und „Herzfunk“, eine Aufklärungsreihe im KiRaKa, dem Kinderradio des WDR.

Elisabeth Raffauf: "Indem wir den Kindern etwas dazu erklären. Was wissen wir? Und: Welche Gefühle haben wir dazu? Welche Gefühle hast du dazu? Die Kinder spüren ja auch die Aufregung, die herrscht, also ist es gut auch über die dazugehörigen Gefühle zu reden. Denn sie sind sowieso im Raum."

Elisabeth Raffauf: "Wir müssen nicht von uns aus den Kindern jede neue Meldung, die wir hören weitergeben. Aber natürlich, wenn die Kinder fragen haben oder das Thema auf dem Tisch ist, ist es gut darüber zu sprechen."

Elisabeth Raffauf: "Das Virus hat den Namen Corona und das heißt Krone oder Kranz. Das hat damit zu tun, dass es aussieht, wie eine Art Kranz. Dieses Virus  macht krank. Ähnlich einer Grippe. Also die Menschen haben Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber oder Durchfall. Manche bekommen auch eine Lungenentzündung. Wenn die Menschen rechtzeitig behandelt werden, werden sie auch wieder gesund. – Wir müssen uns zur Zeit alle gut schützen, damit nicht so viele angesteckt werden, dann alle auf einmal können ja nicht von Ärzten behandelt werden."

Elisabeth Raffauf: "Deine Angst ist sehr verständlich. Andere Menschen sorgen sich auch. Sie sorgen sich vor dem Unbekannten. Man weiß noch nicht genau, wie der Verlauf sein wird. Deshalb werden zur Zeit viele außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Aus Vorsicht und aus Schutz."

Elisabeth Raffauf: "Wir können ein paar Dinge beachten und das tun wir auch. Deshalb entscheidet auch die Politik, dass z.B. Schulen geschlossen werden und Fußballspiele abgesagt werden. Damit man sich nicht weiter gegenseitig ansteckt. Wir können ganz konkret uns gut die Hände waschen, wenn wir nach Hause kommen, 30 Sekunden mit Seife, besonders vor dem Essen. Und wir sollten uns nicht mit den Händen ins Gesicht fassen. Das ist gar nicht so einfach zu beachten, weil viele von uns machen es automatisch, aber es ist wichtig. Wenn wir nießen oder husten, sollten wir das in die Armbeuge tun und wir sollten anderen Menschen zur Zeit körperlich nicht so nahe kommen.
Das wirkt vielleicht unhöflich, aber wir können uns ausdenken, was wir sonst machen können, wenn wir andere nicht umarmen. In Italien z.B. berühren die Menschen sich mit den Fußspitzen oder man kann sich Luftküsse zuwerfen oder Schilder machen: „Wir geben euch zwar nicht die Hand, aber wir haben euch im Herzen“. Vielleicht habt ihr selbst noch eine Idee, was man stattdessen machen könnte."

Elisabeth Raffauf: "Am besten versuchen möglichst normal weiterzuleben, die Vorsichtsmaßnahmen beachten. Aber das Thema ist ja sowieso da, auch bei den Kindern. Wenn sie sprechen möchten, dann sprechen und die Angst auf mehrere Schultern verteilen."

miteinander STARK | Rechte: mdr

miteinander STARK

Veranstaltungen werden abgesagt, Konzerte fallen aus, bei TV-Produktionen bleiben Zuschauerplätze leer – das Corona-Virus legt das gesellschaftliche Leben lahm. Der MDR setzt in dieser außergewöhnlichen Lage auf „miteinander STARK“.

3 Kommentare

Christiane am 23.04.2020 um 11:45 Uhr

Sehr geehrte Redaktion von Kika hier sind so viele tolle Beiträge und Erklärungen für Kinder In Zeiten wie diesen ( Homeoffice, keine Schule oder dann nur eingeschränkt, viele Fragen, nicht genügend Streaming fähige Geräte im Haushalt oder ein Internet bei dem man sich gefühlt die Schuhe besohlen kann ;) ) würde ich mir wünschen, dass 1. gerade auf das Kika, der ja durch das Medium Fernseher vielen zugänglich ist, das Programm dann mehr von diesen wunderbaren Erklärungen und Schulwissen sendet und Serien gestreamt werden können. 2. Es auch in den Nachrichten erwähnt wird was für gute Internetangebote für Kinder bereitgestellt wurden. Herzliche Grüße .... und bleiben Sie alle gesund

Andres am 21.03.2020 um 14:34 Uhr

Lol

Elle Eedee am 18.03.2020 um 11:36 Uhr

Bleibt schön Gesund und gute Besserung an diejenigen die Krank sind LG

Bernd-Plakate

Lernen zuhause

Homeschooling ist in vielen Bundesländern noch ein Thema. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat deshalb sein Kinderprogramm ausgeweitet und bietet zusätzliche Inhalte zum Lernen an. Wir haben Ihnen einen Überblick zusammengestellt.

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Aktuelles zum Coronavirus

Damit Sie gut informiert sind und sich ein aktuelles Bild zur Lage in Deutschland und der Welt machen können, haben wir für Sie eine Auswahl an Informationsquellen zusammengestellt.