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Medizin in der Zukunft

Wir werden immer mehr Menschen auf der Welt und allen soll es gut gehen. Deswegen muss die Medizin immer besser werden. Was kann die Medizin der Zukunft?

Medizinisches Besteck | Rechte: colourbox.com

Wie entstehen Infektionen?

Die Weltbevölkerung wächst. Immer mehr Menschen leben auf engem Raum zusammen. Das schafft perfekte Bedingungen für Keime und Bakterien, die für Menschen gefährlich werden können. Durch die Menschendichte können sie einfach und schnell von einem Menschen zum Nächsten überspringen und eine Welle von Infekten auslösen. Aber auch das globale Zusammenrücken dank der schnellen Fortbewegung über große Entfernungen mit Hilfe von Flugzeugen und Schiffen, können Bakterien und Keime in die ganze Welt gelangen und so massenhaft Krankheiten verbreiten.

Der Zukunftswunsch

Das ist Tim. | Rechte: KiKA
Tim Tim wünscht sich für die Zukunft, dass jeder Mensch einen Chip implantiert bekommt, der eine Krankheit genau erkennen kann und dich dann zum Arzt schickt.

Ich wünsche mir für die Zukunft, dass jeder Mensch auf der Welt einen Chip implantiert bekommt. Dieser Chip wird über eine Uhr oder ein Handy gesteuert und scannt den Körper. Er zeigt an, was du hast und dann kannst du selbst entscheiden, ob du zum Arzt gehst oder nicht.

Tim

Medizinische Fortschritte

Die medizinische Versorgung wird immer besser. So wird weltweit nach neuen und bezahlbaren Impfstoffen geforscht, die sogar als Nasenspray verabreicht werden. Trotz der wachsenden Bedrohung durch Infektionskrankheiten, leben Menschen dank der medizinischen Versorgung  immer länger, sie werden immer älter. In der Zukunft können Sensoren in Zahnbürsten und eingebaute Messgeräte in Armbanduhren oder in der Kleidung  den Gesundheitszustand überprüfen und bei Bedarf zum Arztbesuch auffordern.

Auch Tiere sind wichtige Helfer in der Medizin. So sollen Mücken in Zukunft dazu beitragen, das gefährliche Dengue- Fieber zu bekämpfen. Mücken gelten als Hauptüberträger der Krankheit. Genetisch veränderte Männchen sollen dafür sorgen, dass die Nachkommen schneller sterben und somit weniger Mücken da sind, die das Fieber übertragen können.

Auch Spinnen dienen der Medizin. Ihre hauchdünnen Fäden sind extrem dehnbar und belastbar und werden zudem noch gut vom menschlichen Körper angenommen. Forscher und Ärzte nutzen die Spinnfäden, um Nervenbahnen wieder miteinander zu verbinden oder künstliche Haut darauf zu entwickeln. Für die Forscher ist der Axolotl – das ist ein Schwanzlurch aus der Familie der Querzahnmolche -  ein medizinisches Wunder, denn es kann sich selbst heilen. Verliert er zum Beispiel bei einem Kampf ein Bein, wächst es einfach wieder nach.

Operationssaal der Zukunft

Felix besucht einen der modernsten Operationssäle der Welt. In der Aqua Klinik in Leipzig werden hochtechnisierte Operationen durchgeführt. Der Operationssaal sieht fast wie die Brücke in einem Raumschiff aus und dort werden die Operationen computergesteuert durchgeführt. Nichts erinnert an einen gewöhnlichen Operationssaal wie man ihn kennt. Überall gibt es Monitore und Technik, die die Ärzte bei der Operation (auch als OP bezeichnet) unterstützen. Vor jeder OP geht der Computer eine Checkliste durch. Er checkt zum Beispiel, ob bei dem Patienten Allergien oder andere Krankheiten bekannt sind und sagt an, was als nächstes zu tun ist.

Felix ist dabei, als eine Patientin im Bereich der Nasennebenhöhlen von Chirurg Lars Reuter durch die Nasenlöcher operiert wird. Mit dem Endoskop und dem Pointer sieht er genau, in welchem Bereich des Kopfes er sich mit den Instrumenten bewegt. Sobald sich der Operateur mit den Instrumenten in falschen Bereichen befindet, in denen er Schäden anrichten kann, gibt der Computer ein Warnsignal ab. Dank dieser Art der technisierten Überwachungen im OP-Saal können Operationen in der Zukunft immer sicherer ablaufen. Ob eine Operation in Zukunft allein von einem Computer durchgeführt werden kann, ist nicht sicher zu sagen. Sicher ist, dass immer ein Chirurg die Verantwortung bei der OP tragen wird.

Ein Endoskop ist ein Gerät mit eingebauter Kamera, mit dem das Innere von Organen untersucht und behandelt werden kann. Ein Pointer ist eine Art Anzeiger.

Nächste Folge am 27.09.2020

um 20:00 Uhr

Wusstest du schon?

menschliches Ohr freigestellt | Rechte: Andrey Shupilo/Colourbox.com

Mittlerweile lässt sich allerhand mit einem 3D-Drucker herstellen: Spielzeug, Schmuck, Nahrungsmittel und vieles mehr. Amerikanische Forscher haben kürzlich ein „Superohr“ entwickelt, das von einem herkömmlichen 3D-Drucker gedruckt wird. In dem bionischen Ohr ist eine kleine Antenne eingebaut, die Radiowellen aufnimmt und Frequenzen erkennt. Das künstliche Ohr besteht aus Hydrogel und Zellen, die sich später zu Knorpeln entwickelt. Für die Antenne verwenden die Forscher Nanopartikel aus Silber. Forscher gehen davon aus, dass schon in drei Jahren Körperteile auf Basis körpereigener Zellen gedruckt werden können.

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