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FÜR ERWACHSENE

Cybercrime

Nächste Folge am 16.08.2020

um 20:00 Uhr

ERDE AN ZUKUNFT

Cybercrime

Immer mehr Gefahren lauern in der Cyber-Welt. | Rechte: KiKA

Was ist Cybercrime?

Das englische Wort "Cybercrime" bedeutet übersetzt "Internetkriminalität". Fast jeder Mensch hat die Möglichkeit, ins Internet zu gehen: entweder mit dem Smartphone, dem Tablet oder mit einem Computer. Es gibt zahlreiche soziale Netzwerke, in denen man sich anmelden kann, um mit anderen zu chattet, Informationen zu posten, online einzukaufen oder mit anderen online zu spielen. Zwischendurch kannst du dir auch noch neue Apps runterladen. 

Wer im Internet unterwegs ist, hinterlässt Spuren. Und genau darauf haben es Internetkriminelle, abgesehen. Jeden Tag gibt es Übergriffe, bei denen persönlichen Daten zum Beispiel für Geldbetrügereien abgerufen und genutzt werden. Hackerangriffe auf große Unternehmen oder Regierungen sind keine Seltenheit. Die Täter loggen sich in die Datenbank ein und ziehen wichtige Informationen runter, die sie dann für ihre Zwecke benutzen. So ein Cyberangriff kann Jeden treffen.  In den letzten zwölf Monaten haben fast 40 Prozent aller Internetnutzer Erfahrungen mit Internetkriminalität gemacht.

Wunschkind Alexander | Rechte: KiKA
Alexander Das ist Alexander.

Ich bin oft im Internet und mag es, meinen Freunden zu schreiben. Aber mir gefällt es nicht, dass Hacker meine Nachrichten lesen können. Das sind ja sehr private Sachen, die niemanden etwas angehen. Ich wünsche mir eine Internetpolizei, die Hacker aufspürt und verhaftet.

Alexander

Wie kann man sich schützen?

Die 16 Landeskriminalämter (kurz: LKA) haben sich auf diese Straftaten spezialisiert und ermitteln in allen Bundesländern als „Cyber-Cops“, um Verbrechen zu verhindern und aufzuklären. Es ist schwer, Internetstraftäter zu fassen, denn oft sind ihre Straftaten nicht mehr genau nachzuvollziehen oder die Hacker sitzen sich nicht in Deutschland.

Felix trifft Jörg Asman, einen Experten für IT – Sicherheit. Er weiß  ganz genau, wie man sich vor einem Cyberangriff schützen muss. Jörg Asman erklärt Felix, dass alle Internetnutzer leichtfertig mit persönlichen Daten im Internet umgehen. Der Grund dafür: wir wissen oft nicht, wie wir uns richtig schützen können. Anhand eines Experiments zeigt er Felix wie einfach es ist, an fremde Daten zu gelangen.  Ein mit einem Virus präparierter USB-Stick könnte vom Hacker absichtlich irgendwo liegengelassen werden, in der Hoffnung, dass er von jemandem gefunden wird. Steckt der Finder den Stick in seinen Computer, ist dieser mit dem Virus infiziert und kann vom  Hacker überwacht werden. Der Kriminelle sieht dann alles, was gerade am Computer passiert - Kontodaten, Passwörter, Bankdaten, Mailverkehr und vieles mehr - und kann so mit deinen Daten kriminelle Dinge machen.

Um Felix zu zeigen, wie schnell seine Aktivitäten am Computer verfolgt werden können, hackt Jörg sich in seinen Computer. Felix ist überrascht, wie schnell seine Daten völlig unbemerkt in fremde Hände gelangen können. Auch Felix` Smartphone hat Jörg Asman gehackt, der jetzt vom seinem Computer aus das Handy von Felix steuern kann.  Er kann Fotos abziehen oder über das Mikrofon mithören – so kann er die gehackte Person noch intensiver ausspionieren. All das ist natürlich absolut illegal und strafbar.

Was sind Viren, Würmer  und Trojaner?

Diese Begriffe stehen für Schadprogramme, sogenannte Malware oder Schadsoftware. Diese Computerprogramme verbreiten sich selbst, schleichen sich in andere Computerprogramme ein und nehmen nicht kontrollierbare Veränderungen an Hardware, Betriebssystem oder Software vor. Der Computer wird „krank“ und für den Computerbesitzer ist das ein Problem, das er meist nur mit Hilfe von Spezialisten lösen kann.

Gute Hacker – Böse Hacker

Es gibt zwei Arten von Hackern: die fiesen Hacker – auch „Cyberpiraten“ genannt - , die sich illegal im Netz bewegen und sich in die Computer anderer hacken, um deren Daten zu klauen und damit kriminelle Absichten verfolgen. Und es gibt die „guten“ Hacker, die versuchen mit Datensicherheit und Programmen unsere Computer zu schützen und das Internet sicher zu machen. Dafür entwickeln sie immer aktuelle Antiviren-Programme, die direkt nach dem Einschalten des Computers nach Viren suchen und vernichten.

Wusstest du schon?

Felix mit Smartphone | Rechte: kika

Nicht nur Computer sind im Visier der Hacker. Mittlerweile hat fast jeder ein Handy, mit dem man ins Internet gehen kann. Genau hier liegt die Gefahr. Ein Android-Smartphone ist besonders anfällig, denn die meisten Viren wurden für Android-Handys entwickelt.

Tipp der Woche

So schützt du dich im Internet

1. Verwende nie einfache Passwörter wie „Fahrrad 123“, sondern lieber einen ganzen Satz wie zum Beispiel „Ich habe ein rotes Fahrrad“.
2. Gib nichts Privates von dir im Internet preis! Achte darauf, was und wem du im Internet schreibst.
3. Bestätige nur Freundschaftsanfragen von Leuten, die du kennst.

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