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FÜR ERWACHSENE

Autonome Fahrzeuge: Mobilität für jedermann?

Nächste Folge am 15.12.2018

um 20:00 Uhr

Autonome Fahrzeuge: Mobilität für jedermann?

Folge vom 01.12.2018

Können sich Menschen demnächst von ihrem selbstfahrenden Auto herumkutschieren lassen? Das könnte viele Vorteile haben: Weniger Unfälle – und Menschen, die bisher vom automobilen Straßenverkehr ausgeschlossen waren, hätten dann die Chance ohne Begleitung unterwegs zu sein: auch Kinder und Jugendliche, die noch keinen Führerschein besitzen.

Autonome Fahrzeuge: Mobilität für jedermann?

Egal wie alt man ist, wie gut man sehen oder hören oder ob man Verkehrsschilder lesen kann – jeder benutzt vielleicht bald selbstfahrende Verkehrsmittel. Einen Führerschein benötigt niemand mehr, denn das autonome, also selbstständige, Auto bewegt sich von ganz allein.

Vorteile autonomer Fahrzeuge

Die meisten Verkehrsunfälle werden durch Fehler der Fahrer verursacht. Ist der Fahrer abgelenkt, müde oder erschreckt er sich, entscheidet er manchmal falsch oder zu langsam. Wird ein autonomes Fahrzeug korrekt programmiert, könnte es möglicherweise schnellere und gezieltere Entscheidungen treffen.

Außerdem könnten selbstfahrende Autos Staus umfahren und immer die direkte Route wählen, denn sie kennen sämtliche Karten und die aktuelle Verkehrslage. Mit Ökostrom betrieben, könnten selbstständige Fahrzeuge auch umweltfreundlicher sein als andere Autos.

Die Zukunftsmacher

Autonome Fahrzeuge weltweit:

In der Schweiz ist bereits der erste selbstfahrende Bus auf den Straßen unterwegs. | Rechte: KiKA
In der Schweiz ist bereits der erste selbstfahrende Bus auf den Straßen unterwegs.

  • In Nürnberg gibt es zwei U-Bahn-Linien, die von selbst fahren.
  • In Singapur und Pittsburgh in den USA werden Tests mit selbstfahrenden Taxis durchgeführt. Sie holen die Fahrgäste direkt vor der Haustür ab und fahren sie an den gewünschten Zielort.
  • In China hat eine Firma eine selbstfliegende Ein-Mann-Passagierdrohne entwickelt, und bald soll es die ersten Testflüge geben.
  • In der Schweiz gibt es bereits einen selbstfahrenden Bus. Felix ist mal mitgefahren und ist begeistert!

Wie soll der Board-Computer der autonomen Fahrzeuge programmiert werden?
Kann die Software für jede Situation vorbereitet werden? Wer ist Schuld, wenn trotz allem ein Unfall passiert?
Und wie sicher ist die Software vor Hackern? Denn stell dir vor, jemand Fremdes steuert ungefragt dein Auto. Gruselig!
Das größte Problem stellen die Sensoren und Kameras, also die „Augen“ der autonomen Fahrzeuge, dar. Sie können nicht sehr weit vorausschauen. Aus Sicherheitsgründen fahren autonome Fahrzeuge deshalb relativ langsam.

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Wusstest du schon?

ein rotes Auto von der Seite vor gerötetem Himmel über einem Gewässer | Rechte: colourbox.com

Viele Autos auf unseren Straßen sind bereits intelligent und fahren teilweise selbstständig.
Einige Fahrzeuge können allein einparken. Andere besitzen einen Tempomat. Damit kann der Fahrer auf der Autobahn entspannt den Fuß vom Gaspedal nehmen und muss nur noch lenken. Es gibt Autos, die die Häufigkeit des Augenzwinkerns des Fahrers überwachen. Ist diese zu gering, beginnt der Wagen mit Pieptönen den Fahrer zu wecken. Ganz neu sind Augmented-Reality-Anwendungen - das bedeutet soviel wie erweiterte Realität. Diese Anwendungen erlauben es, Warnhinweise oder Navigationshilfen direkt auf die Windschutzscheibe zu projizieren.

Du bist dran!

Viele Fahrradfahrer | Rechte: colourbox.com

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