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Landwirtschaft - Nahrung für alle

Nächste Folge am 20.10.2018

um 20:00 Uhr

Landwirtschaft - Nahrung für alle

Folge vom 27.01.2018

Im Jahr 2050 muss die Erde rund 2,6 Milliarden Menschen mehr ernähren. Doch unsere Ressourcen auf der Erde sind nicht ausreichend. Die rasant zunehmende Weltbevölkerung macht es erforderlich, noch mehr Nahrung zu produzieren.

Bei dem Urban Farming werden Dächer zu Beeten umgerüstet. | Rechte: colourbox.com

Ungerechte Verteilung

Viele Menschen leben in einer verschwenderischen Überflussgesellschaft. Es werden mehr Nahrungsmittel produziert als, wirklich gebraucht und verzehrt werden. So kommt es, dass täglich bis zu zwei Milliarden Tonnen Lebensmittel auf dem Müll landen. Trotzdem leidet jeder sechste Mensch auf der Welt an Hunger.

Schwebende Flächen, die bepflanzt werden, könnten eine Lösung für die mangelnden Anbauflächen auf der Welt sein. | Rechte: KiKA
Marcio Marcio wünscht sich eine Welt, in der Nahrung ohne Gift angepflanzt wird.

Es wäre gut, wenn es schwebende Anbauflächen gäbe, auf die dann die Erde geschüttet wird und darauf können dann Pflanzen wachsen. Das Beste daran, man könnte diese Platte überall hinschicken, wo es nicht genug Anbauflächen für Pflanzen gibt. Dann gäbe es nirgendwo mehr Hunger.

Marcio

Zu wenig Nahrung für die Menschen

Die Weltbevölkerung steigt rasant an: Im Jahr 2050 muss die Erde circa 2,6 Milliarden Menschen mehr ernähren als heute. Dafür wird mehr Anbaufläche für Nahrungsmittel benötigt, aber auch Platz für Wohnraum und Straßen. Unsere Rohstoffe sind jedoch nicht unendlich verfügbar. Je verschwenderischer wir mit den Dingen auf unserem Planeten umgehen, umso weniger bleibt uns für die Zukunft. Das betrifft auch Lebensmittel, um alle Menschen satt zu bekommen. Deswegen müssen wir andere Lösungen zur herkömmlichen Landwirtschaft finden und schonender mit der Umwelt umgehen.

Landwirtschaft der Zukunft

In Japan, Korea und einigen anderen Ländern gibt es sogenannte „Pflanzenfabriken“ in Hochhäusern. Dort wird in übereinander liegenden Äckern und Beeten Landwirtschaft betrieben. Diese Art der Landwirtschaft wird „vertical farming“ also „vertikale Landwirtschaft in Hochhäusern“ genannt. Für die Zukunft ist das eine Alternative für überbevölkerte Länder und Städte, die wenig Platz haben. Die Lebensmittel werden direkt an die umliegenden Verbraucher geliefert. Das schont die Umwelt, denn lange Transportwege und Lagerung fallen weg.

Auch in Deutschland sind die „Stadtfarmen“ auf dem Vormarsch. Felix besucht die alte Malzfabrik in Berlin. Dort wird Gemüse angebaut und Fisch gezüchtet.

Aquaponik setzt sich zusammen aus Aquakultur, also Fischaufzucht in einer Kreislaufanlage und Hydroponik, was für Pflanzenanbau im Wasser steht. Eine Kombination aus Fischaufzucht und Gemüseanbau.

Mitten in der Hauptstadt werden hier mehr als 400 Sorten Gemüse und 40.000 Fische im Jahr produziert. Ein großer Vorteil der Fischzucht gegenüber der Viehzucht ist, dass Fische viel weniger Futter benötigen und schneller wachsen als zum Beispiel Kühe. Auf diese Art werden jährlich 35 Tonnen Gemüse mitten in der Stadt angebaut. Von dort werden sie an die umliegenden Verbraucher geliefert. Das schont die Umwelt und die Produkte sind immer frisch auf dem Tisch.

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kleine Pflanze | Rechte: colourbox.com

Im Weltraum blühte …

... eine Blume auf der Internationalen Raumstation ISS. Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA testet zur Zeit, ob Pflanzen im Weltraum wachsen können. Sie züchten Blumen und Salat. In Zukunft könnten sich die Astronauten auf ihrem langen Weg zum Mars ihr eigenes Gemüse anbauen. Bis es soweit ist, dient das kleine Weltraumbeet mit dem Namen „Veggie" der Forschung.

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