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FÜR ERWACHSENE

Teilen, Tauschen, Mieten!

Nächste Folge am 25.08.2018

um 20:00 Uhr

Teilen, Tauschen, Mieten!

Folge vom 26.05.2018

Kaufen war gestern, teilen und tauschen ist heute. So muss nicht jeder alles kaufen, sondern nutzt das, was andere nicht mehr brauchen. Felix testet, wie teilen und tauschen am besten funktionieren.

Was ist Sharing?

Der Begriff „Sharing“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „teilen" und „etwas gemeinsam haben“. Sharing steht für das geplante Ausleihen von Gegenständen oder das Anbieten von Leistungen. Das geschieht durch einzelne Menschen oder Gruppen. Im Mittelpunkt steht dabei das gemeinsame Nutzen oder auch Verbrauchen. Die Idee dahinter: Besitzen? Nein, danke! Teilen? Ja gern!
Aber ganz so einfach ist es am Ende doch nicht. Denn wer teilen will, muss auch etwas besitzen, was er teilen kann.

Wie funktioniert das?

Du willst dir etwas ausleihen, was du selbst nicht besitzt. Deine Freunde haben es auch nicht. Außerdem willst oder kannst du dafür kein Geld ausgeben. Im Internet, gibt es jede Menge Dienste, die dir dabei helfen.
Menschen bieten zum Beispiel ihre Wohnungen zum Übernachten in fremden Städten an. Es gibt Mitfahrzentralen für das Mitfahren in anderen Autos. Foodsharing zum Teilen von Lebensmitteln, aber auch Plattformen zum Teilen von Büchern oder Spielen und viele andere mehr werden angeboten.

Einer dieser Tausch-und Teil-Dienste heißt Pumpipumpe. Hier kann man Nachbarn finden, die Sachen verleihen wie Waffeleisen, Stichsägen oder sogar Fahrradanhänger und jede Menge mehr. Wenn man die Symbole dafür anklickt, öffnen sich auf einer Karte kleine Briefkästen und zeigen die passenden Adressen.
Ein Problem ist, dass Viele ihre Klingelschilder oder Briefkästen nicht markieren. Also muss man bei der Suche oft mehrere Adressen checken. Sharing schont also nicht nur die Rohstoffe, man bleibt auch fit.
Um unterwegs die Adresse schnell zu finden, kannst du eine Navigations-App nutzen. Aber schaltet die Ortungsdienste hinterher am besten wieder aus.

Foodsharing

Beim Foodsharing geht es um das Teilen von Lebensmitteln (auf englisch: food). Hier werden Lebensmittel wie Brot, Wurst, Gemüse oder Joghurt geteilt. Dafür gibt es sogenannte Verteilstationen. Dort kannst du dir die Lebensmittel abholen. Die Idee dahinter ist, dass keine Nahrungsmittel mehr verschwendet werden oder im Müll landen. Das ist eine tolle Idee. Da in Zukunft die Weltbevölkerung rasant wachsen wird. So werden keine Lebensmittel verschwendet.

IZAs Blick in die Zukunft

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Wusstest du schon?

Was wir nicht mehr brauchen, werfen wir weg. Damit wir nicht irgendwann in unserem Müll ersticken, sollten wir weniger konsumieren und viel mehr tauschen und teilen. Dann haben alle etwas davon. | Rechte: colourbox.com

Weniger ist mehr!

Jeder erwachsene Deutsche besitzt etwa 10.000 Gegenstände. Davon benutzt er nur ein paar hundert jede Woche. Der Rest liegt, hängt oder baumelt unbenutzt rum. Bei den Lebensmitteln sieht es so aus: Jeder Deutsche wirft jährlich Essen im Wert von rund 300 Euro weg.