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Sport-Events - Umweltschutz und Spaß am Sport

Nächste Folge am 20.10.2018

um 20:00 Uhr

Sport-Events - Umweltschutz und Spaß am Sport

Folge vom 09.06.2018

Große Sportveranstaltungen begeistern jährlich Millionen von Menschen. Sie sind aber auch mit erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt verbunden. Zu den Veranstaltungen werden Unmengen an CO2 produziert. Es entstehen riesige Mengen Müll und es wird massenhaft Energie verbraucht. Alles zu Lasten von Mensch und Natur. Muss das in Zukunft so bleiben?

Sport-Großevents

Jedes Jahr begeistern Großevents wie Fußball-Weltmeisterschaften, Olympische Spiele und andere sportliche Veranstaltungen Millionen von Menschen. In diesem Jahr werden gleich zwei große Sportevents ausgetragen. Die Olympischen Winterspiele in Südkorea und die Fußball-WM in Russland.

Nicht alles „Fair Play“
Oft  werden in den Austragungsländern extra neue Stadien gebaut, für die sogar Menschen aus ihren Häusern verdrängt werden. Meistens geht das auf Kosten von Mensch und Natur.

Schaden für die Umwelt

Um live vor Ort dabei zu sein, reisen viele Menschen zu den Veranstaltungen. Bei der Anreise mit dem Auto oder dem Flugzeug wird unfassbar viel CO2 produziert. Das ist der Klimakiller Nummer eins! Mit der Menge an CO2, das bei der letzten EM allein durch Flüge verursacht wurde, könntest du mehr als zehn Millionen Fußbälle füllen! Wenn alle öffentliche Verkehrsmittel, wie Züge oder Busse, nutzen würden, wäre der CO2-Ausstoß deutlich geringer.

Auch der Verbrauch von Strom, Wasser oder der entstehende Müll schaden der Umwelt. Der Stromverbrauch für die Stadionbeleuchtung, Rasenheizung und Klimatisierung ist extrem hoch. Auch der Wasserverbrauch für den Fußballrasen oder die Sanitäranlagen steigen stark an.

Mit dem Wasser, das bei der letzten Fußball-Europameisterschaft allein für Toilettenspülung und fürs Hände waschen gebraucht wurde, hätten 40.000 Menschen ein Bad nehmen können. Der Müll ist ebenfalls ein Riesenproblem. Bei einem durchschnittlichen Großsportevent fallen rund 20 Tonnen Abfall an. Alleine 140 Fahrzeuge voller Müll kamen bei der letzten EM zusammen. Für die Zukunft gibt es einige Ideen.

Ein umweltschonendes Stadiondach

Ein Fußballverein für den Umweltschutz

Felix besucht den Fußballverein VfL Wolfsburg. Der Verein bemüht sich sehr um Umweltschutz und wurde dafür als erster Klub der Fußballbundesliga für sein nachhaltiges Handeln ausgezeichnet. Was alles in Sachen Umweltschutz gemacht wird, zeigt ihm der ehemalige VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann. | Rechte: KiKA

Felix besucht den Fußballverein VfL Wolfsburg. Der Verein bemüht sich sehr um Umweltschutz und wurde dafür als erster Klub der Fußballbundesliga für sein nachhaltiges Handeln ausgezeichnet. Was alles in Sachen Umweltschutz gemacht wird, zeigt ihm der ehemalige VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann.

Im Stadion haben 30.000 Menschen Platz. Die Zuschauer wollen etwas essen und trinken und sie gehen auf die Toilette. Um den Müll zu reduzieren, gibt es keine Pappteller für die Bratwurst. Stattdessen wird die Wurst den Hungrigen mit Brötchen direkt auf die Hand gegeben.  | Rechte: KiKA

Im Stadion haben 30.000 Menschen Platz. Die Zuschauer wollen etwas essen und trinken und sie gehen auf die Toilette. Um den Müll zu reduzieren, gibt es keine Pappteller für die Bratwurst. Stattdessen wird die Wurst den Hungrigen mit Brötchen direkt auf die Hand gegeben.

Für alle Mitarbeiter des Vereins stehen Fahrräder bereit, um sich auf dem Gelände abgasfrei  fortbewegen zu können. Auch Felix und Thomas nehmen Fahrräder, um zu den Trainingsplätzen zu kommen. | Rechte: KiKA

Für alle Mitarbeiter des Vereins stehen Fahrräder bereit, um sich auf dem Gelände abgasfrei fortbewegen zu können. Auch Felix und Thomas nehmen Fahrräder, um zu den Trainingsplätzen zu kommen.

Damit die Mannschaft auf grünem Rasen trainieren kann, muss dieser ausreichend bewässert werden. Normalerweise würde hierfür kostbares Trinkwasser genutzt. Der VfL hingegen entnimmt für die Bewässerung Wasser aus dem Mittellandkanal. Damit spart der Verein rund 16 Millionen Liter wertvolles Trinkwasser pro Jahr.  | Rechte: KiKA

Damit die Mannschaft auf grünem Rasen trainieren kann, muss dieser ausreichend bewässert werden. Normalerweise würde hierfür kostbares Trinkwasser genutzt. Der VfL hingegen entnimmt für die Bewässerung Wasser aus dem Mittellandkanal. Damit spart der Verein rund 16 Millionen Liter wertvolles Trinkwasser pro Jahr.

Die Trikots der vergangenen Saison werden nicht einfach weggeworfen. Sie werden zu coolen Fanartikeln verarbeitet und an Fußballfans verkauft. Sie werden zum Beispiel zu Umhängetaschen vernäht. Ein toller, recycelter Fanartikel. | Rechte: KiKA

Die Trikots der vergangenen Saison werden nicht einfach weggeworfen. Sie werden zu coolen Fanartikeln verarbeitet und an Fußballfans verkauft. Sie werden zum Beispiel zu Umhängetaschen vernäht. Ein toller, recycelter Fanartikel.

Für jedes Tor, dass der VfL schießt wird ein Baum gepflanzt. Inzwischen hat der VfL schon 1015 Bäume gepflanzt! | Rechte: KiKA

Für jedes Tor, dass der VfL schießt wird ein Baum gepflanzt. Inzwischen hat der VfL schon 1015 Bäume gepflanzt!

Planung für die Zukunft

Mittlerweile werden einige Stadien so geplant, dass sie nach den Sportereignissen auch anderweitig genutzt werden können. Zum Beispiel wird das Baumaterial für andere Zwecke wieder verwendet.

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