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FÜR ERWACHSENE

Big Data

Nächste Folge am 15.12.2018

um 20:00 Uhr

Big Data

Folge vom 14.07.2018

Wir surfen, kaufen ein und schreiben Nachrichten im Internet. All das hinterlässt digitale Spuren. Auch Spielkonsolen und Spielsachen sind mit dem Internet verbunden. Unsere persönlichen Daten werden gesammelt und gespeichert. Aber was passiert damit? Und was kann man tun, um sich vor Missbrauch zu schützen?

Deine Daten sind im Netz nicht sicher. | Rechte: colourbox.com

Jede Menga Daten

Big Data ist das Sammeln und Auswerten großer Mengen an Daten. Es gibt Menschen, die denken, dass wir zu „gläsernen Menschen“ werden könnten. Wenn in Zukunft alles, was wir tun überwacht und kontrolliert wird. Aufgrund errechneter Daten könnten Leute anders behandelt werden. Zum Beispiel wird jemand nicht eingestellt, weil man weiß, dass er mal eine Verletzung am Knie hatte. 
Das Sammeln und Auswerten dieser Daten kann auch nützlich sein. Big Data kann zum Beispiel Firmen dabei helfen, ihre Produkte besser an die Wünsche der Kunden anzupassen. Es lässt sich auch errechnen, wo sich ansteckende Virus-Erkrankungen ausbreiten könnten oder wo ein Stau entstehen kann.

Felix macht den Daten-Check

Felix trifft sich mit seinen Freunden zum Zocken. Über eine Kamera am Fernseher wird das Spiel gesteuert. Diese Kamera könnte aber auch „beobachten“, wenn nicht gespielt wird. Deswegen sollte die Spielkonsole nach dem Spiel am besten weggepackt werden. Wenn das nicht geht, kann man die Kamera auch abkleben oder abdecken. Das Internet vergisst nie, was du als Nutzer einstellst. Und es gibt Internetanbieter, die Nutzerdaten an andere weiterverkaufen. 

Felix chattet mit seinen Kumpel und verschickt Fotos und Nachrichten mit einem Chatprogramm auf seinem Smartphone. Datendiebe könnten seine Nachrichten heimlich mitlesen. Um das sicherer zu machen, haben einige Chatprogramme jetzt Verschlüsselungen eingebaut.

Persönliche Informationen wie Adresse, Alter, vorhandene Krankheiten, wie zum Beispiel Felix‘ Knieverletzung, sind auf seiner Gesundheitskarte gespeichert. Im schlimmsten Fall können sich kriminelle Menschen in das System hacken, um an diese Daten zu gelangen und sie für andere Zwecke zu nutzen. 

Wer Karten-Apps nutzt muss wissen, dass alle Informationen darüber, wo man gerade ist oder wo man hin will, gespeichert und an die App-Entwickler oder den Telefonanbieter übermittelt werden können. Leena rät, die Ortungsdienste abzuschalten, wenn man die Karten-App nicht benutzt.

Felix kauft für seine Schwester zum Geburtstag eine Wärmflasche in Katzenform. Er wird in Zukunft immer wieder Werbung für Katzenartikel bekommen. Denn das Internet speichert alle Suchanfragen. Du kannst bestimmte Einstellungen an deinem Computer ändern, um das zu verhindern. Du kannst zum Beispiel Cookies deaktivieren. Wenn du die Cookies auf deinem Computer deaktivierst, werden deine Suchanfragen nicht gespeichert.

Sichere Handy-Kamera

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In jedem Kinderzimmer zu Hause: Teddybären | Rechte: colourbox.com

Überwachung im Kinderzimmer

In Amerika gibt es für neugierige Eltern Abhörspielzeug wie Puppen, Kuscheltiere oder auch Spiegel, die mit einem Mikrofon oder einer Kamera ausgestattet sind. Eltern können so ihre Kinder während des Spielens überwachen. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass Datendiebe solche Spielzeuge gehackt haben, um an Informationen der Familie zu kommen.

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