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FÜR ERWACHSENE

Viren und Bakterien - gut oder böse?

Nächste Folge am 22.09.2018

um 20:00 Uhr

Viren und Bakterien - gut oder böse?

Folge vom 17.02.2018

Rote Blutkörperchen und Viren | Rechte: colourbox.com

Was sind Bakterien?

Bakterien sind kleine Lebewesen, die aus einer Zelle bestehen. Mit dem bloßen Auge sind sie nicht zu erkennen. Nur mit einem Mikroskop werden sie für uns sichtbar. Jeder Mensch hat Bakterien in seinem Körper. Einige können nützlich sein. Wie zum Beispiel die Darmbakterien, die in unserem Körper die Nahrung zersetzen. Andere Bakterien können aber auch schädlich sein und zu Krankheiten führen. Mandelentzündung, Durchfall oder Karies werden durch Bakterien verursacht. Bakterielle Erkrankungen können mit Tabletten geheilt werden.

Was sind Viren?

Viren sind winzig kleine Krankheitserreger. Sie brauchen immer ein Tier oder einen Menschen als sogenannten Wirt. Auch sie sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Wir können uns mit Viren anstecken. Dann bekommen wir eine Erkältung mit Schnupfen oder eine schwere Grippe. Aber auch Mumps, Röteln oder Masern kommen von Viren. Leider können Viren noch nicht mit Medikamenten bekämpft werden. Der Körper muss sie mit den eigenen Abwehrkräften, dem Immunsystem, bekämpfen. Vor speziellen Viren, wie Mumps, Masern oder Röteln, kannst du dich mit einer Impfung schützen.

Wie werden Bakterien und Viren übertragen?

Bakterien und Viren können überall sein. Deswegen können wir uns auch so leicht mit ihnen anstecken. Sie sind von Mensch zu Mensch übertragbar. Dafür reicht schon ein Händedruck oder wenn wir aus dem gleichen Glas trinken. Deswegen sollten wir uns regelmäßig die Hände waschen und kranken Menschen lieber aus dem Weg gehen.

Das ist Sophie. | Rechte: KiKA
Das ist Sophie.

Ich finde es schlecht, dass viele Leute an Krankheiten sterben. Ich wünsche mir, dass Leute dagegen Medizin erfinden oder eine Maschine dafür bauen. Die Maschine sieht wie ein Kasten aus. Man stellt sich auf ein Laufband und fährt dadurch. Vorher kriegt man ein Gerät auf den Kopf, das die Medizin ins Gehirn einflößt. Also die Maschine wäre super, weil sie jedem helfen kann, der besonders krank ist, auch wenn er eine sehr schlimme Krankheit hat.

Sophie

Mittel gegen gefährliche Viren

Im Robert Koch-Institut in Berlin wird mit besonders gefährlichen Viren und Bakterien geforscht. Dr. Andreas Kurth nimmt Felix mit in das Hochsicherheitslabor. Hier wird an dem gefährlichen Erreger „Ebola“ geforscht. Die Forscher hoffen ein Gegenmittel zu finden. Der Zutritt ist normalerweise nur den Mitarbeitern gestattet. Da sich das neue Labor noch in der Testphase befindet und keine gefährlichen Erreger vorhanden sind, darf Felix mit hinein. Im Labor muss Schutzkleidung getragen werden.

Die Aufgabe von Dr. Kurth und seinem Team ist es, ein Mittel gegen den gefährlichen Virus zu finden. Wenn sie denken, ein Gegenmittel hilft, wird es getestet. Dazu züchten sie den gefährlichen Virus. Die Viren werden auf gesunde Zellen gesetzt, damit sie sich vermehren. Darauf wird das Gegenmittel gegeben. Wenn sich die Viren nicht weiter vermehren, wirkt das Medikament. Um für alle Krankheiten ein passendes Medikament zu entwickeln, braucht es viel Zeit. Jedes Verfahren dauert sehr lange.

Wie kannst du dich schützen?

Der beste Schutz vor Viren und Bakterien ist immer noch Sauberkeit. Hände gründlich waschen und Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse vor dem Essen ordentlich abspülen. Gegen Bakterien gibt es eine Nanosilber-Beschichtung für Tische und Schränke, auf dieser können sich Bakterien nicht absetzen. Für die Zukunft sollen Wundpflaster anzeigen, wann sich Wunden durch Bakterien entzünden. So können die Ärzte schnell reagieren.

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Schutz vor Viren und Bakterien

Hände waschen hilft, sich gegen Infektionen zu schützen. | Rechte: Copyright: Erwin Wodicka/Colourbox.com

Tipp 1

Die meisten ansteckenden Krankheiten werden über die Hände übertragen. Deswegen ist es wichtig, sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen (ca. 20 bis 30 Sekunden lang).

Ein Junge fasst sich mit beiden Händen ins Gesicht. er bedeckt dabei seinen Mund, seine Nase und das linke Auge.  | Rechte: colourbox.com

Tipp 2

Mit den Händen möglichst nicht in Augen, Nase und Mund fassen, da Krankheiten schnell über die Schleimhäute in den Körper gelangen können.

Eine Hand öffnet den Fenstergriff, um ein Fenster zu öffnen. Vor dem Fenster ist  ein Garten mit gelben Blumen.  | Rechte: colourbox.com

Tipp 3

Wenn bei dir zuhause oder in der Klasse jemand krank ist, dann sollte regelmäßig gelüftet werden. Am besten das Fenster weit öffnen und für ein paar Minuten offen lassen.

Heuschnupfen ist unangenehm und nervig. | Rechte: colourbox.com

Tipp 4

Wenn du krank bist, solltest du darauf achten, dass du den nahen Kontakt mit deinen Mitmenschen vermeidest, um sie nicht anzustecken.