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FÜR ERWACHSENE

Werkstoffe der Zukunft

Nächste Folge am 24.11.2019

um 20:00 Uhr

Werkstoffe der Zukunft

Folge vom 14.07.2019 Untertitel: Für diese Sendung gibt es einen Untertitel. Mehr Infos

Beton, Holz und Kunststoff sind von Gestern! Aber woraus besteht die Zukunft? Erfinder arbeiten an Werkstoffen, die länger halten und die Umwelt nicht belasten. Zum Beispiel Spielzeug aus flüssigem Holz oder Taschen aus Apfelresten. Felix baut Möbel aus Popcorn und experimentiert auch mit Elefantenkacke.

Forscherinnen und Wissenschaftler wissen: verrückte Ideen sind oft die besten! Und so testen sie viele verschiedene Rohstoffe, um umweltschonender zu werden.

Elefantenkacke: Igittigitt oder Öko-Papier?

Elefantenmist klingt erst mal heftig ekelig, hat aber riesiges Potential als Rohstoff der Zukunft! Denn beim Verdauen macht der Elefantenmagen aus Nahrung wertvolle minikleine Zellulose-Fasern. Aus der Faser lassen sich Papier und Verpackungen herstellen. Ein Team aus Wien forscht aber auch an Zellulose-Beton oder leichten Bauteilen für Autos. Da es in Europa nun ja viel weniger Elefanten als Kühe gibt, benutzen sie dafür auch Kuhfladen.

Mais: Popcorn oder Möbel?

Weltweit wird viel Mais geerntet, beinahe so viel wie Weizen und Reis zusammen. Mais wird  an Tiere verfüttert, zu Treibstoff verarbeitet und natürlich auch gegessen - auch als Popcorn. Aus Maiskörnern, die zu klein oder beschädigt sind, fertigen Forscher einen neuen nachhaltigen Werkstoff. Aus dem Popcornbaustoff können Möbel und Verpackungen gemacht werden.

Krabbenschale: Weg damit oder nachhaltige Folien?

Wer Garnelen und Krabben isst, schmeißt den Panzer oft achtlos weg. Unsere Zukunftsmacher Evelyn und Till jedoch nutzen dessen Bestandteil Chitin, um Folie herzustellen. Und nicht nur sie verfolgen diese Idee. Auch amerikanische Chemikerinnen und Chemiker schlagen vor, aus Krabben-Chitin Folien zu produzieren. Sie haben auch noch Zellulose dazu gemischt. Vielleicht das aus der Elefantenkacke...

Apfelreste: Kompost oder tierfreundliches Leder?

Auf über 8000 kleinen Plantagen werden im italienischen Südtirol leckere Äpfel angebaut. Nach der Ernte und beim Weiterverarbeiten entsteht ganz viel Abfall.

Eine kleine erfinderische Firma benutzt diese Apfelreste, um Leder herzustellen. Die Apfelschalen werden mit Klebern und Plastik (teils aus recycelten Flaschen) vermischt. Daraus entsteht Apfelleder für Taschen oder andere Artikel. 

Sägespäne: Abfall oder Bio-Kunststoff?

Aus Bäumen werden Bretter und Latten gemacht. In den Sägewerken fallen dabei tonnenweise Sägespäne an. Die können verbrannt werden, um zu heizen. 
Thüringer Tüftler haben nun auch einen Werkstoff entwickelt, der aus kleinen feinen Spänen und Harzen bestehen. Quasi ein Biokunststoff. Aus diesem Material können Dinge wie Bauklötze oder Dosen gepresst werden.

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