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Krieg: gestern und heute

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Wenn Nachrichten Angst machen

Krieg: gestern und heute

Moderator Felix hat sich logo!-Moderator Tim und KUMMERKASTEN-Beraterin Sabine eingeladen, um mit ihnen gemeinsam zum Thema

"Wenn Nachrichten Angst machen - Krieg: gestern und heute"

zu diskutieren.

Schau dir den Webtalk noch einmal an!

Vielen Dank für eure Fragen! Leider konnten wir im Webtalk nicht alle beantworten. Einige Fragen werden in der KUMMERKASTEN-Gruppe in der mein!KiKA-Community beantwortet. Eine Zusammenfassung noch offener Fragen findet ihr hier.

Am 8. Mai 2015 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 70. Mal.

In Deutschland ist seitdem Frieden eingekehrt, aber in vielen anderen Ländern der Welt herrscht Krieg. Fast jeden Tag wird in den Nachrichten über aktuelle Konflikte berichtet. Diese Nachrichten können Angst machen. Wir wollen euch damit nicht allein lassen! Falls ihr Fragen habt und euch das Thema beschäftigt, könnt ihr jederzeit eure Fragen an das KUMMERKASTEN-Team in der mein!KiKA-Community schicken.

Kriege und Konflikte

Die meisten Fragen habt ihr zum Zweiten Weltkrieg gestellt. Der Blick zurück in den Kriegsalltag war für euch interessant und vor allem auch, wieso dieser Krieg enstanden ist oder Krieg im Allgemeinen entsteht. Auch die Angst vor einem dritten Weltkrieg beschäftigte viele von euch. Aus aktuellen Anlässen wie dem Ukraine-Konflikt, Nachrichten über den Terror des Islamischen Staat (IS) oder dem verhinderten Attentat in Frankfurt haben viele von euch Sorge, dass der Krieg auch nach Deutschland kommt. So geht es auch Alina (12 Jahre), die fragte: "Muss ich Angst haben, dass in Deutschland wieder Krieg ausbricht? In Frankfurt hat ja ein Ehepaar eine Bombe gebaut."

Dies ist aber eher unwahrscheinlich, wie Tim im Webtalk erläutert. Glücklicherweise entwickelt sich nicht jeder Konflikt zu einem Krieg und die Menschen haben auch aus dem Zweiten Weltkrieg gelernt. Politiker versuchen in jedem Fall immer zuerst, Kriege zu vermeiden und Konflikte anders zu lösen. Krieg kann man nicht immer verhindern, wichtig ist aber, dass man nachfragt, hinschaut und sich informiert, findet Tim.

Angst

"Das kann natürlich auch Trennungsängste und Angst vor Verlassen werden auslösen."

Sabine

Nachrichten und Bilder von Kriegen, Konflikten, Unfällen und Katastrophen sind nicht einfach zu verarbeiten und machen mitunter deshalb Angst, weil man sie auf sich und seine Lieben überträgt, wie Sabine erklärt. Angst zu haben ist aber verständlich und eine normale Reaktion, wie Tim bestätigt.

"Zum Beispiel bei logo!, wir sehen das als unseren Beruf und versuchen natürlich so neutral wie möglich über das zu informieren, was dort passiert. Und das hilft halt auch so ein bisschen daran, das nicht zu nah an sich herankommen zu lassen."

Tim

Eine Strategie mit diesen Nachrichten umzugehen, ist sie zu verdrängen. Sabine meint aber, dass es nicht unbedingt die beste Art ist, solche Themen allein zu bewältigen. Sie rät, sich lieber mit unbequemen Themen zu beschäftigen und sich Hilfe und Rat in Gesprächen mit Familie und Freunden zu suchen. Auch Tagebuch schreiben, ein eigenes Projekt zum Thema ins Leben zu rufen oder auf Demonstrationen gehen, nennt Sabine als geeignete Mittel, der Angst aktiv zu begegnen.

Nachrichten

Nachrichten machen Kriege und Konflikte für uns erlebbar. Nicht immer berichten Journalisten und Reporter aus Krisengebieten. Häufig berichten die Leute, die in den betroffenen Ländern leben, in Videos darüber, was direkt vor ihrer Haustür geschieht. Tim weist aber darauf hin, dass es schwierig ist, herauszufinden, ob die Berichte stimmen und von wem genau sie stammen.

Manchmal hat man den Eindruck, dass in den Nachrichten hauptsächlich über traurige und schlechte Dinge berichtet wird. Deshalb wollte zum Beispiel Borussia-Fan aus der mein!KiKA-Community wissen: "Warum sie immer nur über die schlechten Sachen berichten! Es gibt doch bestimm auch gute Narichten oder?"

Aus positiven Umständen wird oft deshalb keine Nachricht, weil es als gegeben und "Normalzustand" angesehen wird. Dass in vielen Ländern der Welt also Frieden herrscht, wird von den meisten Menschen zwar als Glück, aber auch als normal hingenommen. Deshalb wird eher darüber berichtet, wenn dieser Zustand aus dem Gleichgewicht gerät und Probleme auftreten.

"Konflikte kann man unbedingt immer ohne Krieg lösen. Es ist ja auch zum Glück so, dass die allermeisten Konflikte auf der Welt, ohne dass wir das richtig mitkriegen, von Politikern diplomatisch und vernünftig in Gesprächen gelöst werden."

Tim

Sabine und Tim wünschten sich auch, dass es öfter gute Nachrichten gäbe. Sie finden es aber auch wichtig, sich mit schwierigen Themen in den Nachrichten zu befassen und die Augen vor den Problemen in der Welt nicht zu verschließen. So kann man erfahren, was getan wird, um Krieg zu verhindern oder zu stoppen und wie den Menschen geholfen werden kann. Das hilft auch gegen das Angstgefühl.

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