sonntags 15.45 Uhr
Juri hat dir erklärt, wie man Schauspieler werden kann. [Ich will mehr wissen!]

Mit ein paar Trick schafft man es, eine Kamerabewegung zu simulieren, obwohl sie bei Trickaufnahmen fest angeschraubt ist. Und das geht so:
Der fertige Hintergrund
Für eine Ranfahrt braucht ihr einen möglichst großen Hintergrund, z.B. ein DIN A2-Blatt.
Diesen Hintergrund nehmt ihr zuerst so auf, dass ihr alles seht. Dann zoomt ihr mit der Kamera kurz, so dass der Bildausschnitt kleiner wird und macht erneut eine Aufnahme. Und wenn ihr das 15 mal wiederholt, sieht die fertige Szene so aus, als ob die Kamera an ein Detail heranfährt.
Je kleiner die einzelnen Zoomschritte sind, desto flüssiger sieht die Fahrt hinterher aus!

Für den nächsten Effekt braucht ihr einen langen Hintergrund. Dafür könnt ihr mehrere Blätter aneinander kleben, zum Beispiel eine Straße mit Häusern und Autos.
Bei der Aufnahme schiebt ihr diesen langen Hintergrund jedes Mal 1 Zentimeter weiter.
Und noch ein Tipp: Wenn ihr euch eine Führungslinie baut, an der ihr den Hintergrund entlang schiebt, wackelt das Bild nicht. Hinterher entsteht der Eindruck, als habe die Kamera den Straßenzug abgeschwenkt.
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© KiKA 2012 - zuletzt geändert am 07.05.2012