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Juri hat dir erklärt, wie man Schauspieler werden kann. [Ich will mehr wissen!]
Filme in 3D
Immer mehr Filme kannst du mittlerweile dreidimensional in den Kinos erleben. Doch was bedeutet dreidimensional, also 3D, eigentlich?
3D steht für die Möglichkeit, Filme räumlich sehen zu können. Damit hast du den Eindruck, dass das Geschehen auf der Leinwand mit dir im selben Raum stattfindet.

Auch außerhalb des Kinosaals hast du die Fähigkeit, räumlich zu sehen. Du kannst also nicht nur erkennen, wie hoch und breit etwas ist, sondern auch wie es im Raum angeordnet ist.
Das kannst du, weil du zwei Augen hast, die zwei unterschiedliche Bilder sehen. Diese beiden Bilder werden dann von deinem Gehirn zu einem räumlichen Bild zusammengesetzt.
Bei einem Film muss dieser Vorgang nachgeahmt werden. Jede Szene wird deswegen von zwei Kameras aufgenommen, so dass zweimal der gleiche Film entsteht. Im Kino werden beide Filme gleichzeitig auf die Leinwand geworfen. Dies sieht erst einmal unscharf aus, denn nur durch eine 3D-Brille kannst du den räumlichen Effekt erkennen.
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Am Set von „Wickie auf großer Fahrt“
„Wickie auf großer Fahrt“ ist der erste deutschsprachige Film, der direkt in 3D gedreht wurde. Die TRICKBOXX war bei den Dreharbeiten dabei und hat herausgefunden, wie 3D-Effekte entstehen.
So eine Produktion ist gar nicht so einfach, aber Florian Maier behält immer den Überblick. Er ist Stereograf und kontrolliert bei jeder Kameraeinstellung den räumlichen Effekt. So wirft Wickie in einer Szene ein Seil aus dem Fenster und für dich als Zuschauer sieht es so aus, als falle dir das Seil direkt in den Schoß. Dies ist vor allem aufgrund einer speziellen Kameratechnik möglich, denn um einen 3D-Film zu drehen, braucht man ja zwei Kameras.
Je nachdem wie die beiden Kameras zueinander stehen, erreicht man unterschiedliche räumliche Eindrücke. Stehen die Kameras weit auseinander, so scheint sich der Hintergrund des Raumes weiter nach hinten zu schieben und der Vordergrund nach vorn, der Raum bekommt mehr Raumtiefe. Das Gegenteil geschieht, wenn die beiden Kameras dicht beieinander stehen. Wie die Kameras eingestellt werden, wird für jede Szene neu entschieden.
Die Nachbearbeitung von Wickie 3D
Doch nicht nur am Set muss sehr genau gearbeitet werden, auch im Anschluss an den Dreh werden noch viele Effekte und Kulissen am Computer bearbeitet. Effekte in einen 3D-Film einzubauen ist besonders schwierig, weil sie nicht einfach hineingemalt werden dürfen, sondern sich an der richtigen Stelle im Raum befinden müssen.
Dafür müssen die Profis an den Computern auch alle Details vom Filmset kennen. Um die Kameraeinstellungen von den Dreharbeiten genau auf die Effekte am Computer anzupassen, bauen sie sich eine sogenannte künstliche Kamera. Mit Hilfe dieser können sie alle Effekte millimetergenau in die verschiedenen Szenen einbauen.
Ab Donnerstag, dem 29. September 2011, kannst du dir die Effekte ansehen und „Wickie auf großer Fahrt“ hautnah in den Kinos erleben.
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Filmtipp „Wickie auf großer Fahrt“
Wickies neue Abenteuer beginnen aufregend: Wickies Vater Halvar besitzt ein magisches Amulett und wird deswegen vom Schrecklichen Sven entführt. Dieser will sich damit Zugang zum Schatz der Götter verschaffen. Nun muss Wickie Häuptling der Wikinger werden. Das ist gar keine so leichte Aufgabe für ihn.

Doch Wickie lernt sich durchzusetzen und befiehlt seinen Männern nach Halvar zu suchen. Erst, wenn sie Halvar finden, können sie sich auf die schwierige Suche nach dem Schatz der Götter machen. Die große Fahrt führt Wickie und seine Männer über wilde Meere zu aufregenden Orten. Werden sie Halvar retten können und den geheimnisvollen Schatz finden?
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© KiKA 2012 - zuletzt geändert am 07.05.2012