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In der letzten Sendung:

In der letzten Sendung hat Juri dir die Filmstarts im Februar vorgestellt. [Ich will mehr wissen!]

Sendung am 25. Juli 2010

Wiederholung vom 10.05.2009)

Wie funktioniert das Internet?

Bild: Mädchen sitzt am Computer
In Sekunden um die Welt -
dank Internet!
Der Name Internet bedeutet wörtlich „Verbundnetz“ und setzt sich aus zwei englischen Begriffen zusammen – nämlich aus interconnected, das heißt miteinander verbunden und Network, das englische Wort für Netzwerk.

Weit entfernte Rechner sind durch das Internet miteinander verbunden und können Daten austauschen. Mittlerweile umfasst es weltweit über 30.000 Netzwerke, an denen schon mehr als ein Viertel der gesamten Weltbevölkerung angeschlossen ist! Und du bist einer davon.

Doch wie kommen all die Daten, die du dort finden kannst auf die Seiten? Du kannst dir das Internet wie eine weit verzweigte Autobahn vorstellen, die die gesamte Erde überzieht und auf der die Daten hin- und herfließen. Und das über die ganze Welt. Sie strömen nicht nur durch Telefon- und Datenkabel, sondern werden sogar durch Tiefseekabel auf dem Meeresboden oder per Satellit über Funknetze durch das Weltall weitergeleitet. Doch die Daten suchen sich nicht unbedingt den direkten Weg vom Sender zum Empfänger. Wenn du beispielsweise einem Freund eine E-Mail schickst, kommt diese zwar in sekundenschnelle an, hat aber vielleicht sogar die Welt umrundet.

Aber finden die Daten oder auch deine E-Mail den richtigen Empfänger?
Das regelt die so genannte Internet-Protokoll-Nummer, kurz IP-Adresse. Jeder Computer besitzt solch eine Nummer, auch deiner. Sie funktioniert ähnlich wie eine Postanschrift auf einem Briefumschlag. Ein Postbote benötigt ja auch eine genaue Adresse, um zu wissen, wohin die Post gehen soll. Die Daten werden so mit der entsprechenden IP-Nummer versehen und versendet. Zusätzlich nutzen alle mit dem Internet verbundenen Computer das Transmission Control Protocol, kurz TCP. Damit die Daten von Computer zu Computer verschickt werden können, müssen sie sich miteinander verständigen. Das TCP ist also eine Art Einheitssprache der Computer. Es stellt sicher, dass die Daten vom Absender zum richtigen Empfänger transportiert werden.

Bevor du E-Mails verschicken, dir Informationen holen oder Onlinespiele spielen kannst, musst du erst einmal ins Internet kommen. Und das geht so: Zu allererst brauchst du einen Computer, mit dem du eine Verbindung zum  Internet herstellst. Das geschieht, indem du ihn mit einem Kabel an ein Modem, eine ISDN- oder eine DSL-Box anschließt. Diese sind wiederum mit deinem Telefonanschluss verbunden. Mit Hilfe solch einer Box können viele Daten nicht nur auf einmal, sondern auch sehr schnell übertragen werden.

Danach suchst du dir einen Provider. Das ist englisch und heißt Versorger. Der Provider ist eine Internetfirma, die deinen Computer mit dem Internet versorgt. Bei dieser Firma musst du dich anmelden, aber auch für den Internetzugang bezahlen.

Und dann benötigst du noch einen Browser. Das ist ein bestimmtes Computerprogramm, mit dem dein Computer Internetseiten aufrufen, lesen und umblättern kann.

Nun kannst du das gesamte Internet durchstöbern. Immerhin gibt es über 10 Milliarden Seiten, die zudem noch in verschiedenen Sprachen verfasst sind. Und eine davon ist diese Seite der TRICKBOXX.

Das Stöbern auf der TRICKBOXX-Seite macht nicht nur Spaß, sondern ist auch informativ, oder? Aber wie gelangen eigentlich die Texte und Bilder auf eine Internetseite?
Verantwortlich für die Internetseiten der TRICKBOXX ist die Onlineredaktion des KI.KAs. Sie überlegt sich, was alles auf der Seite stehen soll und wie es gestaltet wird.
Wie du siehst, gibt es hier jede Menge Informationen. Damit du dich besser zurechtfindest, hat die Webdesignerin Andrea Walther alles möglichst übersichtlich angeordnet und in verschiedene Spalten und Rubriken eingeteilt. Andrea hat auch den Button der Kinocharts, also den Knopf, der mit der Maus angeklickt wird, gestaltet. Ihre Entwürfe gibt sie dann Anett Baumbach, der Webprogrammiererin der Onlineredaktion. Sie sorgt dafür, dass der Button an die richtige Stelle kommt und sich verändert, wenn du mit der Maus darauf klickst. Aber Anett muss auch sicherstellen, dass jeder Besucher, also auch du, nur einmal seinen Lieblingsfilm wählen kann. Deshalb hat sie programmiert, dass die IP-Adresse jedes Computers, von dem abgestimmt wird, erfasst und gespeichert wird. Diese wird dann einfach für ein wiederholtes Voten gesperrt.

Bau dir ein Dosentelefon!

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© KI.KA 2012 - zuletzt geändert am 02.02.2012