sonntags 10.30 Uhr
Diesmal hat dir TRICKBOXX-Reporter Juri wieder neue Kinofilme vorgestellt. [Ich will mehr wissen!]
50 Prozent aller jugendlichen Handybesitzer machen mit ihrem
Handy Fotos.
Fast jeder trägt eine digitale Fotokamera bei sich. Wo? Na klar! Im eigenen Handy. Damit können in jeder Situation nach Lust und Laune Fotos geschossen werden. Schnappschüsse sind gar kein Problem! Was ihr beachten müsst, damit die Fotos auch wirklich cool werden, erfahrt ihr in der TRICKBOXX!
"Medien-Bescheid-Wisser" erfahren außerdem, wie so eine Handykamera überhaupt funktioniert und wo sie an ihre Grenzen stößt. Und: Wie funktioniert eigentlich ein Multimedia Messaging Service, also das Versenden einer MMS? TRICKBOXX-Zuschauer werden es nach dieser Sendung wissen!
Wie funktioniert die Handykamera?
Im Prinzip funktioniert eine Handykamera genauso wie eine große Spiegelreflex-Kamera. Das heißt, der Gegenstand, der fotografiert wird, reflektiert Licht durch das Objektiv auf einen lichtempfindlichen Chip, den sogenannten Bildsensor. Der Chip digitalisiert diese Lichtwerte und schickt sie weiter an den Prozessor, der wie ein Computer diese Daten berechnet. So entsteht die Bilddatei, die dann auf der Speicherkarte geschrieben wird. Genau so funktioniert es im Handy im auch, nur ist eben alles viel kleiner - und das hat natürlich Auswirkungen auf die Qualität der Fotos!
Auf dem Sensor sind Bildpunkte, die Pixel. Aus denen ist ein Bild aufgebaut. Eigentlich gilt: je mehr Pixel, desto besser das Bild, denn viele Pixel können viel Licht aufnehmen. Wenn aber sehr viele Pixel auf einen mini-kleinen Sensor gequetscht werden, dann wird das einzelne Pixel so klein, dass es wieder weniger Licht aufnehmen kann. Das heißt, "je mehr Pixel, desto besser" stimmt für die Handykamera nicht! Für ein gutes Handyfoto werden aber mindestens ein Megapixel benötigt.
Klicke auf eines der Bilder, um es zu vergrößern.
Tipps für gute Handyfotos Um gute Handyfotos zu machen,
Tipp Nr. 1: Wichtig ist viel Licht beim Fotografieren. Wenn die Umgebung zu dunkel ist, werden die Bilder nicht gut.
solltest du einiges beachten!
Tipp Nr. 3: Achte auf die Auslösegeschwindigkeit, wenn Du Dein ein neues Handy aussucht! Das Handy ist vor allem für Schnappschüsse da, wenn die nicht klappen, weil Du immer so lange auf das Auslösen warten musst, ist das sehr ärgerlich!
Klicke auf eines der Bilder, um es zu vergrößern.
Bearbeitung und Versenden der Bilder
Handyfotos kannst du mit einem
normalen Bildbearbeitungsprogramm
auf deinem Computer bearbeiten.
Für die Nachbearbeitung der Fotos musst du sie per bluetooth oder per Kabelauf auf einen Computer laden. Die Fotos lassen sich mit einem normalen Fotobearbeitungsprogramm verbessern. Mit so einem Programm kann man die Fotos zwar immer nur ein bisschen verbessern, aber immerhin - oft hilft ein wenig heller, schärfer oder kontrastreicher schon viel. Bei vielen Handys kannst du die
Wenn du das Foto jetzt zum Beispiel ins Internet stellen willst, geht das vom Computer aus ganz einfach: Manche Plattformen haben eine Größenbeschränkung, dann kannst du die Bilder vorher im Fotobearbeitungsprogramm auf die geforderte Größe verkleinern.
Handyfotos kannst du auch
ausdrucken. Beachet dabei: je kleiner,
desto besser ist die Qualität.
Fotos individuell gestalten.
Wenn deine Freunde in der Nähe sind, kannst du das Foto per Bluetooth verschicken - das ist umsonst. Ansonsten verschickst du dein Foto per MMS. Die kostet zwar, sogar mehr als eine SMS, dafür kann das Empfänger-Handy aber auch weit entfernt sein.
Das TRICKBOXX-Team war für die Dreharbeiten zu "Wie werde ich Computerspiele-Entwickler?" und "Fotografieren mit dem Handy" in Berlin. Die Dreharbeiten haben in einer alten Fabrikhalle stattgefunden. Dabei hat sich das Team selbst beim Fotografieren mit dem Handy versucht. In der Bildergalerie kannst du dir einen Einblick von dem Dreh machen - klicke dazu einfach auf eines der Bilder, um es zu vergrößern.
Der „Multimedia Messaging Service“ - MMS
Fotos kannst du mit deinem
Handy per MMS verschicken.
Dein Foto ist ein Datenpaket. Je nach Handy kann es bis zu 300 Kilobyte groß sein, meistens ist es aber nur bis 50 Kilobyte groß. Zum Vergleich: Eine SMS hat ungefähr ein Kilobyte. Du kannst eine MMS auch von Aber Achtung! Der Versand einer
Dieses Paket schickst Du auf den Weg. Die Datenhighways heißen GPRS oder UMTS. Ziel ist ein MMS-Center. Hier wird zuerst der Empfänger analysiert.
Hat der Empfänger ein MMS-fähiges Handy, wird im Center die entsprechende Weiche gestellt und die MMS passend zum Empfängerhandy konfiguriert und losgeschickt.
deinem Handy aus an eine E-Mail-Adresse verschicken.
MMS ist mit Kosten verbunden!
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© KI.KA 2010 - zuletzt geändert am 07.09.2010