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In der letzten Sendung:

In der letzten Sendung hat Juri dir die Filmstarts im Februar vorgestellt. [Ich will mehr wissen!]

Dein Film:

„Eine saubere Idee“ [Ich will mir den Film anschauen.]

Sendung am 27. Juni 2010

(Wiederholung vom 23.08.2009)

Wie werde ich Computerspiele-Entwickler?

Du spielst gern Computerspiele? Wäre es nicht toll, selbst solche Spiele zu erfinden? Dann werde Computerspiel-Entwickler!

Doch ganz so einfach ist das nicht. Denn DEN einen Computerspiel-Entwickler gibt es gar nicht! Aber es gibt mehrere Wege, wie du deinen Traum verwirklichen kannst.

Die Grafiker

An der Games Academy in Berlin gibt es den Studiengang „Art und Animation“. Damit kannst du später einmal Grafiker bei einer Computerspiele-Entwickler-Firma werden und Figuren, Gegenstände und Hintergründe für Computerspiele entwerfen.

In den ersten Semestern stehen vor allem „Zeichnen“ und „Modellieren“ auf dem Stundenplan, damit die angehenden Computerspiele-Entwickler ein Gefühl für die Anatomie und Proportionen von Figuren, den sogenannten Charakteren, bekommen. Später lernen sie in einem 3D-Programm ihre Entwürfe im Computer zu modellieren.  

In den höheren Semestern wird es richtig spannend. Es geht darum, Figuren zu animieren. Das heißt, ihnen ein Skelett und Gelenke zu verpassen. Anschließend werden sie in einen entworfenen Hintergrund eingefügt, bis schließlich alles so aussieht, wie ihr es auch aus Computerspielen kennt. Nach zwei Jahren haben die Art Designer ihren Abschluss in der Tasche.

Was du bei der Games Academy in Berlin lernst, kannst du dir in der Bildergalerie genauer ansehen. Klicke auf eines der Bilder, um es zu vergrößern.

Bild: Studenten der Games Academy in Berlin.
Bild: Studentin Gina modelliert einen Fuß.
Bild: Anatomische Zeichnungen.
Bild: 3D-Figur auf dem Bildschirm
Bild: 3D-Figur auf dem Bildschirm.
Bild: Seminarraum
Bild: Comicfigur mit Textur
Bild: Comicfigur als Gitter

 

Die Informatiker

Neben den Grafikern spielen auch die Informatiker eine wichtige Rolle für die Entstehung von Computerspielen. Sie setzen die Ideen, Abläufe und Spielregeln der Grafiker mit speziellen Programmiersprachen um. Um deinem Traumberuf vom Computerspiele-Entwickler näher zu kommen, kannst du also auch „Angewandte Informatik“ studieren.

Im Grundstudium lernt man die Grundlagen der Informatik, Mathematik und das zukünftige Arbeitsgerät, den Computer, richtig kennen. Die Studenten erlernen die Programmiersprache Java, die aus nur 20 Vokabeln besteht und Befehle automatisch in die Ursprache des Computers übersetzt. Außerdem erlernen sie die Grundlagen der Gestaltung, z. B. die 3D-Animation, damit sie später gut mit den Grafikern zusammenarbeiten können.

In den letzten Semestern verbringen die angehenden Computerspiele-Entwickler dann die meiste Zeit nicht in der Bibliothek, sondern im Spielelabor. Jeder entwirft und programmiert dort sein eigenes Spiel, die Abschlussarbeit sozusagen.

In der Bildergalerie kannst du dir einen Einblick von dem Studiengang „Angewandte Informatik" machen. Klicke auf eines der Bilder, um es zu vergrößern.

Bild: Studenten der FH Erfurt
Bild: Programmier-Beispiel
Bild: 0001111 auf dem Bildschirm
Bild: An diesen Leckereien kann Juri nicht vorbei gehen. Gemeinsam mit dem Kameramann schlemmt er.
Bild: Wandprojektion
Bild: Virtuelles Klavierspielen
Bild: 2D-Ballspiel

Wie lange darf ich Computer spielen?

Deine Eltern haben bestimmt auch schon mal zu dir gesagt: „Jetzt kriegst du bald viereckige Augen!“ Das gibt es zwar nicht wirklich, aber wann du trotzdem aufhören solltest, Computer zu spielen, das sagen wir dir.

Fangen deine Augen irgendwann an, zu tränen, dann sitzt du schon ein bisschen zu lange vor dem Computer! Kneif kurz die Augen fest zusammen und gucke danach etwas an, das weit weg ist, dann kannst du noch eine Runde weiterspielen. Bei kleinen Verspannungen hilft auch einmal, kurz auf die Pausentaste zu drücken und sich zu strecken.

Wenn du alles doppelt oder unscharf siehst, solltest du Feierabend machen. Auch wenn du taube Fingerspitzen bekommst, heißt es: aufhören und draußen spielen gehen. Dann ist dein Nacken so verspannt, dass die Nerven in den harten Muskeln eingeklemmt sind und dir das Gefühl geben, die Finger wären taub.

Manche Computerspiele sagen dir auch, wann du Pausen machen solltest. Aber das brauchst du eigentlich gar nicht. Beweg dich einfach alle halbe Stunde ein bisschen und mach mit deinen Eltern eine Wochenspielzeit aus.

In der TRICKBOXX-Trickfilm-Premiere siehst du diesmal den Film „Eine saubere Sache" von der Medienwerkstadt Leipzig. Entstanden ist er im Februar 2008.

 

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