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In der letzten Sendung:

Diesmal hat dir TRICKBOXX-Reporter Juri wieder neue Kinofilme vorgestellt. [Ich will mehr wissen!]

Sendung am 25. April 2010


Suchmaschinen im Netz
und was dahinter steckt

Bild: Juri erkundet das Internet.
Juri erkundet das Internet.
Google, Altvista, Fireball, Ixquick. Es gibt viele Suchmaschinen, bei denen du dir Informationen aus dem Netz ziehen kannst. Google ist der Gigant unter den Anbietern. Das Wort „googeln“ steht sogar im Duden. Einfach Suchbegriff eingeben und schon stehen dir viele Seiten zum Anklicken zur Verfügung. Doch wie funktioniert das eigentlich? Wie verdient sich eine Suchmaschine ihr Geld und welche Spuren hinterlässt du bei deiner Suche im Netz? Die TRICKBOXX ist dem nachgegangen und hat Antworten gefunden.

TRICKBOXX wollte aber zuerst eure Meinung wissen: Welche Suchmaschinen benutzt ihr und wie findet ihr das, dass eure Daten gespeichert werden? Dabei kamen ganz unterschiedliche Meinungen zustande. Denn nicht jeder bemerkt, dass seine Daten bei jeder Suchanfrage gespeichert werden.

Bild: Juri im Gespräch mit Sandra und Juliane.
Juri im Gespräch mit Sandra
und Juliane.

Paul und die Suchmaschine

Wenn du etwas wissen willst, dann gibst du deinen Suchbegriff bei Google oder den anderen Suchmaschinen ein. Es erscheinen sofort jede Menge Links zu Seiten, die dir über deinen Suchbegriff Auskunft erteilen. Aber wie funktioniert das eigentlich? Die Firmen, denen die Suchmaschinen gehören, haben riesige Rechner an verschieden Orten der Welt. Das bedeutet eine Menge Speicherplatz, den die Firmen auch dringend brauchen. Denn auf diesen Rechnern werden ständig die Daten aller Internetseiten runtergeladen. Wenn du ein Suchwort in eine Suchmaschine eingibst, werden die Daten aller Internetseiten nach deinem Suchwort durchsucht. Alle passenden Seiten bekommst du angezeigt. Die Reihenfolge, in der dir die Links angezeigt werden, wird durch einen Suchalgorithmus bestimmt. Seiten, die zum Beispiel deinen Suchbegriff häufig enthalten oder oft aktualisiert werden, stehen in der Liste weiter oben.
Damit die Rechner der Suchmaschinenanbieter auch wissen, wo sie die Ergebnisse hinleiten sollen, wird die IP-Adresse deines Rechners mitgeschickt. Die IP-Adresse besteht aus lauter Zahlen, ähnlich wie eine Telefonnummer, unter der du zurückgerufen werden kannst. Finanziert wird das alles mit Werbung. Die Betreiber der Suchmaschinen bieten für Geld an, Werbeanzeigen auf den Seiten ihrer Suchergebnisse zu platzieren. Und weil deine IP-Adresse bei jeder Suchanfrage gespeichert wird, bekommst du auch ganz gezielt nur Werbung, die zu deinen Suchanfragen passt.

unter www.seitenstark.de.

Bild: Juri schreibt seinen Blog.
Juri schreibt seinen Blog.

Was ist Google?

Geht es um das Thema Datenspeicherung, so steht Google seit einiger Zeit besonders im Visier der Medien und Datenschützer. Google ist der führende Anbieter in Sachen Suchmaschinen. Jeder kennt Google, jeder benutzt Google.
Neben der bekannten Suchmaschine gibt es inzwischen Google Mail, Google Chrome, Google Streetview und Google Goggles. Besonders Google Streetview ist sehr umstritten bei Datenschützern wie Dr. Thilo Weichert. Mal eben Paris besuchen und den Eiffelturm von zu Hause aus besichtigen? Das geht mit Streetview, denn Google hat in jeder Stadt auf der Welt Bilder mit einer Kamera aufgenommen und benutzt sie für Google Streetview. Menschen auf der Straße und Einblicke in Wohnzimmer wurden dabei allerdings nicht verfremdet. Man kann also zum Beispiel sehen, wer gerade den Eiffelturm besuchte, als das Streetview-Foto gemacht wurde. Das widerspricht den deutschen Datenschutzbestimmungen. Auch bei Google Goggles wird dir ein Dienst zur Verfügung gestellt, der an sich sehr praktisch ist. Weißt du mal nicht, wo du bist, kannst du es mit Goggles erfahren. Dafür benötigst du ein geeignetes Handy, wie zum Beispiel ein Smartphone. Denn mit dem Handy kann Goggles Orte scannen und dir genau sagen, wo du bist. Allerdings könnten so auch andere jederzeit herausfinden, wo du dich gerade aufhältst. Datenschützer stehen deshalb auch Google Goggles sehr skeptisch gegenüber.
Aber du hinterlässt nicht nur bei Google Spuren - das gesamte Internet ist kein anonymer Ort. Überall hinterlässt du Informationen über dich. Das sollte dir klar sein, wenn du das Internnet benutzt.

Suchmaschinen für Kinder

Für Kinder gibt es spezielle Suchmaschinen, die sicherer sind. Die TRICKBOXX hat einige für dich getestet. Sie funktionieren wie die Google, Altvista und die anderen Suchmaschinen. Bei den Suchergebnissen wird jedoch sehr darauf geachtet, dass nur kinderfreundliche und sichere Verlinkungen angezeigt werden. Daneben gibt es auch durch Werbung finanzierte Seiten. Hier wird es für dich manchmal sehr schwer zu unterscheiden, was das Suchergebnis ist und was die Werbung. Unsere Empfehlung für eine gute und sichere Suchmaschine ohne Werbeanzeigen sind www.blinde-kuh.de und www.fragfinn.de.

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© KI.KA 2010 - zuletzt geändert am 07.09.2010