sonntags 15.45 Uhr
In der letzten Sendung hat Juri dir die Filmstarts im Februar vorgestellt. [Ich will mehr wissen!]

Die Leipziger Buchmesse findet
in diesem Jahr vom 18. bis 21. März
statt.Am 18. März ist es wieder soweit: Die Leipziger Buchmesse startet - vier aufregende Tage für alle Leseratten. Was gibt es neues? Welche Bücher sind angesagt? Wo sind die Autoren-Stars? Wichtige Fragen! Aber wie bereitet sich ein Verlag auf so eine Buchmesse vor? Was machen die Marketing-Leute eines Kinder- und Jugendbuchverlages? Und wie wird aus der Idee am Schreibtisch ein echter Mangacomic-Stand auf der Messe?
Wie ein Verlag seine Bücher verkauft
Stell dir vor, du hast ein Buch geschrieben. Wie aber funktioniert es jetzt, dass andere Menschen dein Buch kaufen - und vor allem auch lesen können?

Der Autor besitzt die Rechte an
seinem Buch.
Um dies zu klären, hat die TRICKBOXX einen Ort besucht, an dem man sich darum kümmert: den Carlsenverlag in Hamburg.
Hat man ein Buch geschrieben, ist dies geistiges Eigentum des Autors und er hat alle Rechte daran. Möchte man sein Buch nun veröffentlichen lassen, wendet man sich an einen Verlag.

In der Druckerei werden Bücher
zu Ende gebracht.
Um das Buch verlegen zu dürfen, muss der Verlag dem Autor diese Rechte abkaufen. So zum Beispiel: die Verlagsrechte, die ihm erlauben das Buch zu drucken und zu verkaufen. Nun kommen viele Menschen zum Einsatz, die für die Herstellung und den Verkauf des Buches sorgen, unter anderem Lektoren, Illustratoren und ein Marketingteam. Dieses Team hat die Aufgabe, für das Buch zu werben und es möglichst interessant für die Leser zu machen.

Auf der Buchmesse ist jeder
Stand
gut besucht.Dies tut es mit den unterschiedlichsten Methoden: Es werden Kataloge gedruckt, Werbung wird ins Internet gestellt und es gibt öffentliche Lesungen der Autoren. Aber auch die Vorstellung des Buches auf einer Buchmesse ist von hoher Bedeutung. Um einen Messestand aufzubereiten braucht das Team bis zu drei Monate Vorbereitungszeit.

Literaturvorlagen und Filmrechthandel auf der Buchmesse
Wer kennt sie nicht - die legendären Harry Potter-Verfilmungen, aber auch Bibi Blocksberg und Pippi Langstrumpf dürften euch wohl nicht unbekannt sein. Dies sind jedoch nicht Filme, die sich ein Regisseur einfach ausgedacht hat. Nein, sie beruhen auf einer Literaturvorlage.
Eine Person, die im Auftrag von Filmproduktionsfirmen neue Bücher sucht, die sich zum Verfilmen eignen, nennt man Scout oder auch Stoffscout. „Stoff“ deshalb, weil der Inhalt eines Buch so bezeichnet wird. Die beste Möglichkeit für einen professionellen Scout neue, geeignete Bücher zu finden, ist der Besuch einer Buchmesse. In Vorbereitung auf so einen Anlass, ist es wichtig, sich Verlagsvorschauen anzusehen, um zu wissen welches Buch interessant sein könnte.

Außerdem befragen Scouts auch noch andere Leute, die Ihnen zusätzlich Ideen für Literaturverfilmungen geben können oder ihnen sagen, was sie eventuell übersehen haben. Aber nicht nur Scouts schauen sich auf so einer Buchmesse um, sondern oftmals auch die Filmproduzenten höchstpersönlich. Denn auf einer Buchmesse gibt es viele Gelegenheiten, die besten Tipps auszutauschen und alte Bekanntschaften zu pflegen.
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