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In der letzten Sendung:

In der letzten Sendung hat Juri dir die Filmstarts im Februar vorgestellt. [Ich will mehr wissen!]

Dein Film:

"Das Geisterschloss"

Sendung am 31. Januar 2010

(Wiederholung vom 30.09.2007)

Locationscout & Motivaufnahmeleiter bei KRIMI.DE

Bild: Juri und Locationscout Frank
Juri und Locationscout
Frank
Heute begibt sich Juri auf die Suche nach den richtigen Orten und zwar nach den richtigen Orten für die Dreharbeiten zu der neuen KRIMI.DE-Folge „Flinke Finger“

Frank Leichauer ist Locationscout. Er ist dafür verantwortlich, alle Drehorte oder Motive ausfindig zu machen, an denen die neuen Folgen von KRIMI.DE spielen. In der Folge „Flinke Finger“ geht es um Taschendiebe, die ihr Unwesen treiben. Eines ihrer Opfer ist die 13jährige Julia. Ihr gesamtes Erspartes wird ihr auf offener Straße geklaut. Julia ist verzweifelt, aber ihre Freunde Lukas und Conny sind fest entschlossen, die Täter zu schnappen. Entgegen der Warnung von Kommissar Meininger ermitteln die drei Freunde auf eigene Faust und bringen sich selbst in höchste Gefahr…

Bild: Frank macht Fotos.
Frank unterwegs auf Motivsuche
Nachdem Frank das Drehbuch gelesen hat, weiß er, dass „Flinke Finger“ an insgesamt 19 verschiedenen Drehorten spielen wird. Die acht wichtigsten sind: eine Fußgängerzone, eine Eissporthalle, eine Fahrradwerkstatt, ein Polizeipräsidium, das Haus von Lukas, ein Kulturcafe, ein Gewerbehof und eine Wohnung.

Gemeinsam mit dem Regisseur und dem Szenenbildner bespricht Frank, wie jeder einzelne Drehort wirken soll. Manchmal passt ein altes Gebäude viel besser zur Geschichte, manchmal aber auch ein modernes. Mit einem Stadtplan und einer Kamera ausgerüstet, macht sich Frank anschließend auf die Suche. Er fährt viel durch die Gegend und schaut sich zahlreiche Häuser an. Damit Frank seine Vorschläge dem Regisseur später besser vorstellen kann, fotografiert er jedes Haus.

Bild: Frank ist mit dem Regisseur und dem Szenenbildner auf Motivtour.
Frank ist mit dem Regisseur und
dem Szenenbildner auf Motivtour.
Die Gebäude, die dem Regisseur auf den Fotos am besten gefallen, sehen sie sich auf einer Motivtour noch einmal genau an. Regisseur und Szenenbildner tauschen dann auch schon Ideen aus, wie die einzelnen Gebäude und Räume umgestaltet werden könnten.

Für das Polizeipräsidium hat dem Regisseur von außen ein modernes Bankgebäude am besten gefallen.Die Innenaufnahmen des Präsidiums können dort aber nicht gemacht werden. Die Bank kann nicht einfach für die Dreharbeiten geschlossen und umgebaut werden. Ein altes Fabrikgebäude wird zum Inneren des Polizeipräsidiums. Bild: Innenaufnahme und Außenaufnahme
Innen und außen

Für die Schauspieler bedeuten die unterschiedlichen Drehorte für Innen- und Außenaufnahmen, dass viele Situationen im Drehbuch nicht durchgespielt werden können. Sind die Schauspieler zum Beispiel in einer Szene im Präsidium und treten von dort auf die Straße, dann muss der Drehort gewechselt werden. Juri erfährt aber, dass beim Film sowieso nicht chronologisch gearbeitet wird. Das bedeutet, dass es sein kann, dass der Schluss eines Films vor der ersten Szene gedreht wird. Die Schauspieler sind es also gewohnt, sich immer wieder in eine Szene hineinzudenken.

Hat Frank alle benötigten Drehorte gefunden, ist seine Arbeit nicht erledigt. Frank arbeitet nämlich nicht nur als Locationscout, sondern auch als Motivaufnahmeleiter. Der ist während des Drehs verantwortlich für alle Räumlichkeiten. Frank muss vor allen Anderen am Set sein, die Räume aufschließen und so beschriften, dass jeder seinen Platz findet, sonst würde das totale Chaos ausbrechen.

Der aktuelle TRICKBOXX-Trickfilm kommt dieses Mal aus Zwickau. Er heißt „Das Geisterschloss„ und ist im Herbst 2006 innerhalb der Trickfilmwoche der Spinnwebe entstanden.

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© KI.KA 2012 - zuletzt geändert am 02.02.2012