sonntags 15.45 Uhr
In der letzten Sendung hat Juri dir die Filmstarts im Februar vorgestellt. [Ich will mehr wissen!]

Juri erkundet das Internet.Kommunikation ist nicht nur alltäglich, sondern auch ganz wichtig in unserem Leben. Man plaudert, tauscht sich aus und redet über die Dinge, die einen gerade beschäftigen. Das kann auf vielfältige Art und Weise geschehen, dabei bietet aber vor allem das Internet die Möglichkeit, sich nicht nur schnell, sondern auch weltweit mitzuteilen.

Juri hat für dich den Selbstversuch gestartet und ist nach Leipzig gefahren. Dort hat er Sandra Häberlein und Juliane Hörschelmann getroffen. Sie sind Moderatoren bei „Seitenstark“, ein Chat speziell für Kinder. Ihn findest du unter www.seitenstark.de. Moderatoren sind wichtig, denn sie sorgen dafür, dass alle Teilnehmer sicher im Chat unterwegs sind. Sandra ist als Ansprechpartnerin im Chat für jeden erkennbar. Chat-Anfänger können sich mit Fragen einfach an sie wenden, zum Beispiel, wenn sie bestimmte Abkürzungen nicht verstehen. Juliane überwacht den Chat. Sie liest jeden Beitrag, bevor er in den Chat gestellt wird. So wird verhindert, dass im Chat jemand beleidigt oder belästigt wird. Schließlich soll der Chat für alle Kinder sicher sein. Auch Erwachsene haben in einem Kinderchat nichts zu suchen, deshalb werden sie von Sandra nicht in den Chatroom gelassen. Sandra und Juliane sorgen also dafür, dass alle Kinder sich sicher und ungestört über das unterhalten können, was sie gerade so beschäftigt.
Manchmal gibt es bei „Seitenstark“ auch Themenchats. Dann wird sich zu einem festgelegten Thema unterhalten und auch Erwachsene, an die Fragen gestellt werden können, sind als Experten zugelassen. An so einem Themenchat durfte auch TRICKBOXX-Reporter Juri teilnehmen und die Chatroom-Besucher haben ihm ein Loch in den Bauch gefragt.
Übrigens: Im Chat verwenden alle einen Nickname, also einen Spitznamen. Das hat den Vorteil, dass niemand erkannt wird. Als Chatroom-Besucher braucht man damit keine Angst haben, wenn man zum Beispiel Rechtschreibfehler macht oder ein eher ungewöhnliches Hobby, zum Beispiel Volksmusik hat, man wird ja sowieso nicht erkannt und kann deshalb ganz frei und ohne Hemmungen drauflos schreiben.
Aber auch im Chat gibt es Regeln. Diese nennt man Chatiquette. Chatiquette ist eine Wortkombination aus „chat“, das ist englisch und bedeutet plaudern und dem französichen Wort „étiquette“ für gutes Benehmen nach bestimmten Regeln. Chatiquette beginnt schon bei der Auswahl des Nicknames. Man wählt keinen Namen aus, der andere beleidigen könnte. Lieber einen Namen, der sympathisch ist. Es gehört auch zur Chatiquette, dass du, wenn du einen Chat betrittst, erst einmal die Anderen begrüßt. Dann schreibst du so was wie: Guten Abend euch allen. Jemanden beleidigen, bedrängen oder seine schlechte Laune an anderen aus lassen sind Dinge, die im Chat nicht erwünscht sind. Das ist wie im wahren Leben. Sollte dennoch jemand unfair zu dir sein, ignoriere ihn. Und wenn das nicht reicht, informiere den Chatbetreiber. Wenn du all diese Regeln ernst nimmst, dann steht einem tollen Chat gar nichts mehr im Wege.

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, wie du dich speziell im Netz mitteilen kannst, wenn du Statements abgeben oder was berichten willst: den „Weblog“ oder „Blog“. Das ist eine Art Tagebuch im Internet. Wie du dir selbst einen solchen Blog einrichten kannst, verraten wir dir hier:
Als erstes musst du dir einen „Bloganbieter“ suchen. Das sind Seiten, auf denen man seinen eigenen Blog erstellen kann. Es gibt viele – am besten du suchst zusammen mit deinen Eltern einen Blog aus. Manche kosten etwas, die anderen sind umsonst, schalten dafür aber Werbung. Einen Blog extra für Kinder gibt es zum Beispiel auf der Seite www.mein-kika.de. Und wie du dort mitmachen kannst, erfährst du jetzt.
Zunächst musst du dich anmelden. Und zwar gleich mit einem Nicknamen. Deine anderen Daten wie Geburtstag oder Email-Adresse musst du auch angeben, sie tauchen im Blog aber nicht auf. Und ein schönes Profilbild kannst du dir jetzt auch schon aussuchen. Dann schickst du dein ausgefülltes Formular zur Registrierung ab.
Kurz danach bekommst du eine Bestätigung vom KI.KA an deine Email-Adresse geschickt. Dann kannst du mit der Anmeldung weiter machen. Du musst dir jetzt ein gutes, sicheres Passwort ausdenken. Nun druckst du die Einverständniserklärung aus, denn die müssen deine Eltern unterschreiben und an den KI.KA schicken. Und dann heißt es ein bisschen auf die Freischaltung vom KI.KA warten. Aber in der Zeit kannst du dir ja schon mal überlegen, was du schreiben willst. Wenn du frei geschaltet bist, kann’s endlich losgehen!
Unser Tipp: Schreib etwas, bevor du deinen Freunden von deinem Blog erzählst. Eine leere Seite klicken auch die besten Freunde kaum 2 Mal an. Und denk dran: alles, was du dort schreibst, kann von allen anderen gelesen und kommentiert werden. Wer aber Kommentare zu deinen Einträgen abgeben darf, das kannst du einstellen.
Na dann, Viel Spaß beim Bloggen!
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© KI.KA 2012 - zuletzt geändert am 02.02.2012