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Sendung am 20. Dezember 2009

Internettexte

„Googlen“, „Chatten“, „Bloggen“ TRICKBOXX-Zuschauern wissen, was sich hinter diesen steckt! Aber was ist „Twittern“? Nach dieser Ausgabe der TRICKBOXX seid ihr schlauer.

Ihr erfahrt, warum Twitter-Blogger anders sind als andere Blogger! Was dieses Twittern so interessant macht? Und warum sogar Radio, Fernsehen und Zeitungen durch die Gegend twittern?

TRICKBOXX einschalten! Damit ihr auch weiter zu den Medienbescheidwissern gehört.

Bild: Mittlerweile nutzen weltweit 52 Millionen Menschen das Internet-Portal
„Twitter“.
Mittlerweile nutzen weltweit 52
Millionen Menschen das Internet-Portal
"Twitter".

Was ist "Twitter"?

„to twitter“ ist Englisch und wird ins Deutsche mit „zwitschern“ übersetzt. Seit drei Jahren gibt es im Internet einen ganz besonderen Dienst, der sich „Twitter“ nennt. Das Besondere dabei ist, dass die Mitteilungen, die du in diesem Portal versenden kannst, nur 140 Zeichen haben. Das ist sogar noch kürzer als eine SMS! Wenn du twitterst, verzichtest du also auf viele Worte und teilst sehr kurz, aber auch sehr schnell mit, was du zum Beispiel gerade machst, wie du dich fühlst oder was gerade passiert.

Mittlerweile sind 52 Millionen Personen auf der ganzen Welt bei Twitter angemeldet. Aber nicht alle nutzen den Dienst, um einfach nur zu schreiben wie sie sich fühlen. Für viele ist es auch eine Möglichkeit, sich über Politik zu verständigen, weil es in ihrem Land keine anderen Möglichkeiten dazu gibt.

„Twitter“ ist keine reine Informationsquelle. Hier kannst auch du, genau wie bei „schülervz“ und zahlreichen anderen Blogs und Netzwerken, selbst aktiv werden.

Klicke auf eines der Bilder, um es zu vergrößern.

Bild: Vögel zwitschern, um sich miteinander zu verständigen.
Bild: Zwitschern heißt auf Englisch „to twitter“. Von diesem englischen Begriff kommt Twittern.
Bild:Die einzelnen kurzen Mitteilungen, die Tweets, dürfen nicht länger als 140 Zeichen sein.
Bild: Die Möglichkeit zu twittern gehört zum web 2.0, in dem man nicht nur Artikel im Netzt lesen kann, sondern selbst aktiv wird.

Bild: Jeder Nutzer von Twitter hat ein Profil.Jeder Nutzer von Twitter hat ein
Profil.

Wie funktioniert "twittern"?

Wenn Du Dich bei „Twitter“ registrieren möchtest, musst Du zuerst eine kurze Selbstbeschreibung und einen Namen angeben. Aus Sicherheitsgründen, solltest Du lieber einen Spitznamen und nicht Deinen richtigen Namen verwenden.

Sobald Du registriert bist, kannst Du selbst „Tweets“, so nennt man die kurzen Nachrichten, hinterlassen. Das funktioniert übrigens auch per SMS. Außerdem kannst Du nach Personen suchen, die dich interessieren und „Follower“ werden. „Follower“ bedeutet, dass Du diesen Personen folgst. Du liest also jeden eingetragen „Tweet“ von ihnen. Menschen, die sich für Dich interessieren, können auch deine „Follower“ werden.

Das tolle an „Twitter“ ist auch, dass man die Eintragungen anderer Leute lesen kann, wenn man zu einem bestimmten Thema etwas sucht. Du kannst so herausfinden, wie die anderen einen neuen Film oder eine neue CD beurteilen und dich dann weiter mit ihnen austauschen. So knüpft man schnell viele Kontakte.

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Bild: Mit Hilfe von Twitter kann man mit Freunden und auch Fremden kommunizieren.
Bild: Auch Prominente, wie Thomas D. von den Fantastischen Vier, nutzen Twitter, um Neuigkeiten mitzuteilen.
Bild: Menschen, die dich interessieren, kannst du bei Twitter verfolgen. Du erhältst dann jeden eingetragenen Tweet von ihnen.
Bild: Twittern funktioniert nicht nur mit dem Computer, sondern auch per SMS.

Wer nutzt "Twitter"?

„Twitter“ wird auch von Prominenten, Zeitungen, Fernsehprogrammen oder Radiosendern genutzt.

 „Radio Fritz“, ein bekannter Jugendradiosender aus Potsdam, nutzt zum Beispiel den Dienst, um sich über Hörermeinungen zu informieren oder etwas anzukündigen. Um sich gut zu vermarkten, ist das Internet heute nicht mehr wegzudenken. Raul Krauthausen arbeitet bei „Radio Fritz“ und hatte die Idee, den Sender nicht allein durch die Homepage zu vertreten, sondern auch mit Hilfe von „Twitter“. Er ist der Meinung, dass man die Leute so viel direkter erreichen kann und sie somit schnell auf das Programm des Senders aufmerksam machen kann. Um noch besser zu Arbeiten und den Sender zu repräsentieren, nutzt Radio Fritz auch das „Scouting-System“. Mit diesem System wird herausgefunden, was unter dem Suchwort „Radio Fritz“ getwitter wurde. Die Radiomacher erfahren also, was die Hörer über „Radio Fritz“ sagen.

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Bild: Auch Radiosender nutzen Twitter.
Bild: Raúl hat sich überlegt, Twitter als Marketingmittel für den Radiosender „Fritz“ zu nutzen.
Bild: Es wird über Veranstaltungen, Höreraktionen aber auch ganz alltägliche Dinge wie das Wetter getwittert.
Bild: Über Scouting-Syteme finden die Radiomacher heraus, was andere Twitter-Nutzer über das Programm von „Fritz“ sagen.

Trick-Tipp: Was stell ich von mir ins Netz?

Wie sicher sind die offiziellen Dienste wie „Twitter“, „schülervz“ oder „myspace“ eigentlich? Immerhin verzeichnen die meisten Internetportale über fünf Millionen User. Jede unüberlegte Bemerkung könnte da zu einem Problem werden. TRICKBOXX verrät dir viele hilfreiche Tipps, um sicher durchs Netz zu surfen:

  1. Achte darauf, möglichst nicht deinen eigenen Namen zu verwenden! Benutze einen Spitzennamen - dabei kannst du auch kreativ werden.
  2. Außerdem ist es wichtig, nicht deine Adresse, Telefonnummer oder deine Passwörter ins Netz zu stellen. Gerade im Chat weißt du nie hundertprozentig, wer sich hinter dem anderen Chatteilnehmer verbirgt.
  3. In „social networks“ wie „schülervz“ kannst du auch Angaben zu deiner Privatsphäre vornehmen. Du kannst dort angeben, wer deine Seite sehen oder dir Mitteilungen schreiben darf.
  4. Und was du auf keinen Fall vergessen solltest: Daten, die einmal im Internet sind, können meist gar nicht mehr gelöscht werden. Ein peinliches Foto, könnte sich also jeder immer wieder anschauen, wenn er das möchte.

Also, jetzt aber ran an die Computer und viel Spaß!

 

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© KI.KA 2012 - zuletzt geändert am 02.02.2012