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In der letzten Sendung:

In der letzten Sendung hat Juri dir die Filmstarts im Februar vorgestellt. [Ich will mehr wissen!]

Sendung am 22. November 2009

Fotografieren mit dem Handy

Bild: Zwei Mädchen sitzen auf dem Boden und halten ein Handy in der Hand.
50 Prozent aller jugendlichen
Handybesitzer machen mit ihrem
Handy Fotos.
Fast jeder trägt eine digitale Fotokamera bei sich. Wo? Na klar! Im eigenen Handy. Damit können in jeder Situation nach Lust und Laune Fotos geschossen werden. Schnappschüsse sind gar kein Problem! Was ihr beachten müsst, damit die Fotos auch wirklich cool werden, erfahrt ihr in der TRICKBOXX!

"Medien-Bescheid-Wisser" erfahren außerdem, wie so eine Handykamera überhaupt funktioniert und wo sie an ihre Grenzen stößt. Und: Wie funktioniert eigentlich ein Multimedia Messaging Service, also das Versenden einer MMS? TRICKBOXX-Zuschauer werden es nach dieser Sendung wissen!

Wie funktioniert die Handykamera?

Im Prinzip funktioniert eine Handykamera genauso wie eine große Spiegelreflex-Kamera. Das heißt, der Gegenstand, der fotografiert wird, reflektiert Licht durch das Objektiv auf einen lichtempfindlichen Chip, den sogenannten Bildsensor.

Der Chip digitalisiert diese Lichtwerte und schickt sie weiter an den Prozessor, der wie ein Computer diese Daten berechnet. So entsteht die Bilddatei, die dann auf der Speicherkarte geschrieben wird. Genau so funktioniert es im Handy im auch, nur ist eben alles viel kleiner - und das hat natürlich Auswirkungen auf die Qualität der Fotos! Auf dem Sensor sind Bildpunkte, die Pixel. Aus denen ist ein Bild aufgebaut. Eigentlich gilt: je mehr Pixel, desto besser das Bild, denn viele Pixel können viel Licht aufnehmen.

Wenn aber sehr viele Pixel auf einen mini-kleinen Sensor gequetscht werden, dann wird das einzelne Pixel so klein, dass es wieder weniger Licht aufnehmen kann. Das heißt, "je mehr Pixel, desto besser" stimmt für die Handykamera nicht! Für ein gutes Handyfoto werden aber mindestens ein Megapixel benötigt.

Klicke auf eines der Bilder, um es zu vergrößern.

Bild: Spiegelreflexkamera und Handy
Bild: Spiegelreflexkamera und Briefmarke.
Bild: Handy und Papierschnipsel
Bild: Spiegelreflexkamera und Handy

Tipps für gute Handyfotos

Tipp Nr. 1: Wichtig ist viel Licht beim Fotografieren. Wenn die Umgebung zu dunkel ist, werden die Bilder nicht gut.

Bild: Ein Junge fotografiert mit der Handykamera.
Um gute Handyfotos zu machen,
solltest du einiges beachten!
Tipp Nr. 2: Fotografieren ohne Zoom ist oft besser. Deine Bilder werden mit Verwendung des Zooms oft unscharf. Darum: Geh einfach näher an das Fotoobjekt ran oder überleg Dir, wie das Bild auch so spannend aussehen kann!

Tipp Nr. 3: Achte auf die Auslösegeschwindigkeit, wenn Du Dein ein neues Handy aussucht! Das Handy ist vor allem für Schnappschüsse da, wenn die nicht klappen, weil Du immer so lange auf das Auslösen warten musst, ist das sehr ärgerlich!

Klicke auf eines der Bilder, um es zu vergrößern.

Bild: Das Kamerateam wird bei hellem Licht fotogrfiert.
Bild: Fotograf geht ganz nah an Blumen heran, um dieses zu fotografieren.
Bild: Bildschärfe
Bild: Auslösung

Bearbeitung und Versenden der Bilder

Bild: Fotomontage: Foto und Bearbeitungsprogramm Handyfotos kannst du mit einem
normalen Bildbearbeitungsprogramm
auf deinem Computer bearbeiten.

Für die Nachbearbeitung der Fotos musst du sie per bluetooth oder per Kabelauf auf einen Computer laden. Die Fotos lassen sich mit einem normalen Fotobearbeitungsprogramm verbessern. Mit so einem Programm kann man die Fotos zwar immer nur ein bisschen verbessern, aber immerhin - oft hilft ein wenig heller, schärfer oder kontrastreicher schon viel.

Wenn du das Foto jetzt zum Beispiel ins Internet stellen willst, geht das vom Computer aus ganz einfach: Manche Plattformen haben eine Größenbeschränkung, dann kannst du die Bilder vorher im Fotobearbeitungsprogramm auf die geforderte Größe verkleinern.
Bild: Zwei Jungs halten ein ausgedrucktes Foto von sich in der Hand. Handyfotos kannst du auch
ausdrucken. Beachet dabei: je kleiner, desto besser ist die Qualität.
Du willst das Foto doch lieber ausdrucken? Kein Problem! Nur gibt’s dabei auch einiges zu beachten: Bei Ausdrucken in Postkartengröße sieht das Handyfoto sehr gut aus, bei größeren Bildern wird die Bildqualität schon schlechter. DIN A4- oder sogar noch größere DIN A3-Ausdrucke werden immer unsauberer und „verpixelter“, weil die Handykamera für derartige Größen nicht gedacht ist.
Bild: Handysplay zeigt ein Foto, das grafisch gestaltet wurde.
Bei vielen Handys kannst du die
Fotos individuell gestalten.
Und die sehen deine Freunde ein Foto am schnellsten?

Wenn deine Freunde in der Nähe sind, kannst du das Foto per Bluetooth verschicken - das ist umsonst. Ansonsten verschickst du dein Foto per MMS. Die kostet zwar, sogar mehr als eine SMS, dafür kann das Empfänger-Handy aber auch weit entfernt sein.

Das TRICKBOXX-Team war für die Dreharbeiten zu "Wie werde ich Computerspiele-Entwickler?" und "Fotografieren mit dem Handy" in Berlin. Die Dreharbeiten haben in einer alten Fabrikhalle stattgefunden. Dabei hat sich das Team selbst beim Fotografieren mit dem Handy versucht. In der Bildergalerie kannst du dir einen Einblick von dem Dreh machen - klicke dazu einfach auf eines der Bilder, um es zu vergrößern.

Bild: der Drehort: eine alte Fabrikhalle in Berlin
Bild: Juri steht vor Kamera
Bild: Juri steht vor Kamera
Bild: das Set ist fertig
Bild: Juri steh auf einem Fernseher.
Bild: Juri in einem roten Kostüm
Bild: Juri auf dem Bildschirm
Bild: der Regiesseur

Der „Multimedia Messaging Service“ - MMS

Bild: Ein MMS-Center schickt Daten an ein Handy. Fotos kannst du mit deinem
Handy per MMS verschicken.

Dein Foto ist ein Datenpaket. Je nach Handy kann es bis zu 300 Kilobyte groß sein, meistens ist es aber nur bis 50 Kilobyte groß. Zum Vergleich: Eine SMS hat ungefähr ein Kilobyte.

Dieses Paket schickst Du auf den Weg. Die Datenhighways heißen GPRS oder UMTS. Ziel ist ein MMS-Center. Hier wird zuerst der Empfänger analysiert.

Hat der Empfänger ein MMS-fähiges Handy, wird im Center die entsprechende Weiche gestellt und die MMS passend zum Empfängerhandy konfiguriert und losgeschickt.
Bild: Ein MMS-Center schickt Daten an einen Comouter. Du kannst eine MMS auch von
deinem Handy aus an eine E-Mail-Adresse verschicken.
Falls das Empfänger-Handy keine MMS empfangen kann, wird der Empfänger per SMS benachrichtigt, dass bei einer bestimmten Internetadresse eine MMS für ihn bereit liegt und er sie sich dort runterladen kann. Je nach Handyanbieter kannst du die MMS zwischen zwei und sieben Tagen dort abrufen. Außerdem kannst du MMS auch an E-Mail-Adressen verschicken, das MMS-Center übernimmt die Anpassung.
Bild: Ein Mädchen hat ein Handy in der Hand. Aber Achtung! Der Versand einer
MMS ist mit Kosten verbunden!
Und du kannst nicht nur Fotos, sondern auch Sprachaufnahmen oder Videos verschicken. Der Haken an der Sache: Eine MMS ist teuer! Zwischen 60 Cent und 1 Euro 30 kostet der Versand pro MMS!

TRICKBOXX-Trickfilm-Premiere

In der TRICKBOXX-Trickfilm-Premiere siehst du den Film „Der Shampooflaschen-Wahnsinn. Der Film ist im Januar 2009 innerhalb der Trickfilm-Werkstatt der Klassen 2a und 2b der Grund- und Gesamtschule Eidelstedt entstanden.

 

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