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Sendung am 15. November 2009

Bitte lächeln!
Juri fotografiert

Bild: Sonnenstrahlen fallen auf einen Gegenstand.
Das Licht trifft auf einen Gegen-
stand, der die Strahlen reflektiert.
TRICKBOXX-Reporter Juri fotografiert. Beim Fotografieren ist das Licht das A und O. Denn Licht ist überall um uns herum. Es besteht aus unendlich vielen kleinen Lichtstrahlen. Wenn diese Lichtstrahlen auf Gegenstände treffen, werden sie von ihnen reflektiert.  Bei einem Foto landen diese dann in der Kamera auf dem Film.
Der erste Schritt zum guten Foto ist die  Auswahl des Films.

Bild: Die ISO-ZAhl auf der Filmverpackung
Die ISO-Zahl gibt die Licht-empfindlichkeit des Films an.

Von der Fotografin Nicole Arnal erfährt Juri, dass sich die Filme durch ihre Lichtempfindlichkeit unterscheiden. Wie lichtempfindlich ein Film ist, gibt die ISO Zahl an, die auf jedem Film vermerkt ist. Je höher der Wert, desto lichtempfindlicher ist der Film. Aber nicht nur der Film entscheidet, wie hell das Foto schließlich wird. Die Belichtungszeit bestimmt, wie lange die Lichtstrahlen auf den Film scheinen. Fotografen schauen sich darum erst ein Motiv an, das sie fotografieren wollen. Danach entscheiden sie, welchen Film sie benutzen und stellen die Belichtungszeit an ihrer Kamera ein.

Fotograf Tomas Adel erklärt Juri wie ein professionelle Fotoapparat, eine Spiegelreflexkamera, funktioniert. Tomas hat den Auftrag ein Mikado-Spiel zu fotografieren. Dabei will er natürlich besonders schöne Fotos machen. Er baut einen Tisch und einen schönen Hintergrund auf. Da das Tageslicht, das durch die Fenster kommt, nicht hell genug ist, baut er noch eine Menge Lampen auf.

Bild: Das Mikadostäbchen ist scharf, der Hintergrund unscharf.
Das Mikadostäbchen ist scharf,
der Hintergrund unscharf.

Damit das Bild besonders interessant wird, hat sich Tomas überlegt, ein Mikadostäbchen besonders hervorzuheben und die anderen unscharf erscheinen zu lassen: Er arbeitet mit der Tiefenschärfe. Fotografen sprechen von einer großen Tiefenschärfe, wenn wirklich alles auf dem Bild gut zu erkennen ist. Ist nur ein Mikadostäbchen scharf im Bild zuerkennen und alle anderen sind unscharf, dann spricht man von einer geringen Tiefenschärfe.

Um diesen Effekt zu erreichen, arbeitet Tomas mit der Belichtungszeit und der Blende. Die Blende bestimmt, wie viel Licht auf den Film fällt. Juri erfährt, dass auch die Blende über einen bestimmten Zahlenwert angegeben wird. Je kleiner die Zahl, desto offener die Blende und desto mehr Licht fällt auf den Film.

Bei großer Tiefenschärfe muss der Fotograf eine kleine Blende wählen. Damit auf Tomas Foto nur das eine Mikadostäbchen deutlich zu erkennen ist, wählt er eine möglichst geöffnete Blende. Puh, ganz schön kompliziert. Da verlässt sich Juri vielleicht doch lieber auf die Automatik: Dann stellt der Fotoapparat nämlich alles für ihn ein.

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© KI.KA 2012 - zuletzt geändert am 02.02.2012