5. Juni ab 11.10 Uhr
6. Juni ab 12 Uhr
Um dem Klima zu helfen, würde ich alle Lampen bei mir zuhause mit Energiesparlampen austauschen.
Autoabgase enthalten CO2.CO2 ist die chemische Formel für das Gas Kohlendioxod. Es besteht aus einem Teil Kohlenstoff und zwei Teilen Sauerstoff. CO2 ist ein natürlicher Bestandteil unserer Erdatmosphäre.
CO2 ist nur zu einem ganz kleinen Teil in der Atmosphäre enthalten. Aber dieser kleine Teil reicht aus, um es auf der Erde angenehm warm zu machen. Denn das CO2 macht aus der Lufthülle um die Erde so eine Art Gewächshaus: Nicht alle Wärme, die die Sonne auf die Erde strahlt, geht wieder zurück ins Weltall. Doch zuviel CO2 in der Lufthülle sorgt für den sogenannten Treibhauseffekt
Die CO2-Bilanz gibt an, wie viel Kohlendioxid durch die Herstellung eines bestimmten Produkts, eine Veranstaltung (zum Beispiel ein großes Konzert) oder ein bestimmtes Verhalten (zum Beispiel eine Autofahrt oder eine Flugreise) produziert wird.
Die Herstellung von Waren und Produkten erzeugt CO2.Der Computer, vor dem du gerade sitzt, verbraucht Strom (also Energie), wenn du ihn benutzt. Aber nicht nur das: Hergestellt wurde der Computer mit Maschinen, die auch schon Energie verbraucht haben. Und du kaufst den Rechner ja nicht direkt bei der Fabrik. Die Computer werden mit Flugzeugen, Lastwagen oder Schiffen verschickt, bis sie bei uns im laden stehen. Und diese Fahrzeuge produzieren wieder jede Menge CO2.
Es zählt also nicht nur, was du im Moment verbrauchst, sondern auch wie viel CO2 bei der Herstellung produziert wurde und wie viel CO2 bei der Entsorgung verbraucht werden wird.
Auch durch sparsamen Umgang mit Wasser kann man Energie einsparen.Alle reden vom Energie sparen. Aber was hat das eigentlich mit dem Klima zu tun?
Um Energie zu gewinnen, verbrauchen wir bestimmte Stoffe, wie zum Beispiel Kohle, Erdöl oder Erdgas. Wenn diese Stoffe verbrannt werden, entsteht Energie. Leider entsteht dabei auch Kohlendioxid, also CO2. Und das ist mitverantwortlich für den Klimawandel. Auch Wasser sparen gehört mit dazu. Denn Trinkwasser ist ein kostbarer Rohstoff. Jeder Liter Abwasser muss aufwändig und mit viel Energie gereinigt und aufbereitet werden.
Windgeneratoren nutzen zur Stromerzeugung den Wind.Energie, die aus Sonnenwärme, Erdwärme, Wind oder Wasser gewonnen wird, nennt man auch erneuerbare Energie. Ganz einfach deshalb, weil sich diese Energiequellen immer wieder erneuern. Es wird also nichts verbraucht - wie zum Beispiel beim Verbrennen von Kohle oder Öl - sondern nur gebraucht.
Zu den erneuerbaren Energien gehören auch Rohstoffe, die nachwachsen können, wie zum Beispiel Holz. Aber auch damit muss man sorgsam umgehen und sich gut um das Nachwachsen kümmern. Erneuerbare Energien nennt man auch „saubere Energie“. Denn durch Sonnen-, Wasser- und Windenergie entstehen kein Kohlendioxid und auch keine schädlichen Abfallstoffe.
Klima und Wetter haben viel miteinander zu tun. Deswegen werden sie manchmal auch verwechselt. Das Wetter kann sich schnell ändern. An einem Tag stürmt und regnet es, am nächsten Tag scheint schon wieder die Sonne.
Ein Wirbelsturm in einer Satelliten-AufnahmeVon Klima spricht man, wenn man das Wetter über einen langen Zeitraum an einem bestimmten Ort oder in einer Region beobachtet. Das Klima ändert sich nicht so schnell wie das Wetter. Seit der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren hat sich das Klima auf der Erde zum Beispiel kaum geändert.
Aber die Temperatur steigt stetig. In den letzten zehn Jahren ist sie am stärksten gestiegen, seit das Wetter gemessen wird - also seit etwa 100 Jahren. Manche Wissenschaftler schätzen sogar, dass wir in den wärmsten Zeiten seit 1.000 Jahren leben.
Zwar hat sich das Klima immer wieder schon geändert. So schnell wie im Moment ging das allerdings noch nie. Forscher gehen davon aus, dass der Mensch für den jetzigen Klimawandel verantwortlich ist. Und der kann gefährlich für uns alle werden.
Die Forscher sind sich einig: Die Menschen sind Schuld am jetzigen Klimawandel. Durch die vielen Abgase in der Atmosphäre heizt sich die Erde auf wie ein Treibhaus in einer Gärtnerei (Treibhauseffekt).
Die Erderwärmung zerstört den Lebensraum vieler Tiere.Die Erderwärmung kann schlimme Folgen haben: Das Eis am Nord- und Südpol schmilzt. Der Meeresspiegel ist dadurch bereits um einen Zentimeter angestiegen. Das hört sich vielleicht nicht viel an, sollte er aber weiter steigen, könnten Inseln und manche Küstenstädte überschwemmt werden. Auch der Lebensraum vieler Tiere wird zerstört, zum Beispiel der Eisbären.
Die Meere haben die meiste durch Menschen produzierte Wärme aufgenommen. Dadurch ist die Wassertemperatur der Meere angestiegen. Zum einen schmilzt dadurch das Eis an den Polen immer schneller und das Klima verändert sich schneller als gedacht. Zum anderen treten dadurch immer häufiger gefährliche Wirbelstürme auf. Die entstehen nämlich über dem Meer, wenn das Wasser mehr als 26 Grad warm ist. Auch andere Naturkatastrophen wie Dürren oder Überschwemmungen werden immer häufiger.
Der Treibhauseffekt führt zu einer höheren durchschnittlichen Temperatur.Rund um die Erde gibt es eine Lufthülle, die Atmosphäre. Unter dieser Hülle haben die Menschen vor mehr als 100 Jahren angefangen, Fabriken und Autos zu bauen. Dadurch gelangen immer mehr Abgase in die Luft. Auch Flugzeuge produzieren viele Abgase, die in der Atmosphäre bleiben - auch wenn man sie unten auf der Erde nicht riechen kann. Außerdem gibt es heute viel mehr Rinder auf der Welt als noch vor 100 Jahren, weil die Menschen immer mehr Fleisch und Milch verbrauchen. Rinder belasten die Atmosphäre mit dem Gas Methan - beim Pupsen.
All diese Abgase sind mitverantwortlich, dass die Lufthülle um die Erde immer dichter wird. Zwar sind die Sonnenstrahlen stark genug um zur Erde durchzukommen, aber dann entweicht die Wärme nicht mehr so gut zurück ins All. Ein immer größerer Teil der Wärmestrahlen bleibt in der Atmosphäre gefangen. Die Folge: Auf der Erde wird es immer wärmer.
Auf der Weltklimakonferenz sollen Maßnahmen zum Schutz des Erdklimas beschlossen werden.Einmal im Jahr treffen sich Wissenschaftler und Politiker aus der ganzen Welt zur Weltklimakonferenz. Sie überlegen gemeinsam, wie das Klima der Erde geschützt und die Erwärmung der Erde aufgehalten werden kann.
Experten befürchten, dass durch den Klimawandel immer mehr Naturkatastrophen wie schlimme Stürme und Überschwemmungen entstehen. Deswegen müssen alle Länder der Welt versuchen, die Verschmutzung der Erde und den Ausstoß von CO2 zu verringern. Dazu haben sich viele Länder bereit erklärt und das im so genannten „Kyoto-Protokoll“ versprochen. Darin ist festgelegt, wie viel Prozent an CO2 jedes Land einsparen soll. Dieses Protokoll gibt es seit dem 11. Dezember 1997. Es gilt bis 2012.
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