5. Juni ab 11.10 Uhr
6. Juni ab 12 Uhr
Um dem Klima zu helfen, würde ich weniger Fernsehen schauen.
Klimaschutz findet jeder gut. Aber wie geht das und womit fange ich an?
Keine Bange! Das Klima schützen und sich klimafreundlich verhalten geht viel einfacher, als du
vielleicht denkst.
Wir verraten dir wie’s geht!
Mit einer schaltbaren Steckerleiste kann man viele Geräte auf einmal komplett ausschalten.Schalte elektrische Geräte so oft es geht aus! Aber: Selbst wenn du sie nicht benutzt, verbrauchen sie im Standby-Modus Strom. Deshalb ist es einfacher, Computer, Anlage und Fernseher an eine Steckdosenleiste mit einem An- und Ausschalter anzuschließen. Dann ist mit einem Knöpfchendruck alles aus.
Energiesparlampen verbrauchen nur ein Fünftel des Stroms, den eine herkömmliche Glühbirne braucht. Bei klassischen Glühbirnen verpufft fast die ganze Energie als Wärme - von wegen helles Köpfchen. Außerdem: Licht ausschalten, wenn du einen Raum verlässt.
Fahrradfahren ist gesund und spart CO2.Steig lieber aufs Fahrrad, wenn du zur Schule fährst, als dich von Mutti mit dem Auto kutschieren zu lassen. Wenn der Weg viel zu weit ist, sprich mit deinen Mitschülern. Vielleicht können eure Eltern Fahrgemeinschaften bilden: Ihr spart CO2 und eure Eltern viel Zeit!
Duschen statt baden lautet die Devise. Denn Duschen verbraucht viel weniger Wasser und Energie. Frag mal deine Eltern, ob ihr in eurer Dusche einen Wasserspar-Duschkopf montieren könnt. Er mischt dem Wasserstrahl mehr Luft bei und verbraucht nur halb so viel Wasser wie ein herkömmlicher Duschkopf. Das ist gut für’s Klima und für eure Haushaltskasse!
Obst und Gemüse aus der Region ist frisch und hat keinen langen Transport hinter sich.Wer hätte es gedacht, beim Einkaufen lässt sich jede Menge CO2 sparen. Wer Produkte kauft, die Saison haben und aus der Region kommen, ist ein Feinschmecker und Umweltfreund. Gemüse und Obst, das aus der Nähe kommt, ist frischer, weil es keine langen Transportwege hinter sich hat. Schmeckt besser und spart jede Menge CO2, das beim Transport von Äpfeln aus Spanien und Erdbeeren aus Italien in die Luft geblasen wird.
Papier und Verpackungen brauchen viel Energie und Rohstoffe, zuerst in der Herstellung und dann in der Entsorgung. Also gilt: Vermeiden, wo es geht. Verpackungen, die gar nicht zu vermeiden sind sollten getrennt in den Müll wandern. So können diese wiederverwertet werden. Das Recyceln einer Aluminiumdose spart 90 Prozent der Energie, die benötigt wird, um eine neue zu produzieren. Noch besser: Benutze Mehrwegflaschen. Sie werden gereinigt und wiederverwendet.
Lieber mal auf Fleisch verzichten und stattdessen vegetarisch essen.Tierische Lebensmittel verbrauchen viel mehr Energie bei der Herstellung als Obst und Gemüse. Kühe sind Wiederkäuer und belasten die Atmosphäre durch ihre Verdauung - mit dem klimaschädlichen Gas Methan. Aber auch die Herstellung der Futtermittel für Schwein, Rind und Co verbraucht viel Energie. Deshalb öfter mal auf Fleisch verzichten und sich den guten Sonntagsbraten umso besser schmecken lassen.
Die optimale Raumtemperatur liegt bei 20 Grad Celsius im Wohnzimmer, Schlafzimmer sollten kühler sein. Zu warme Räume sind eher ungesund und außerdem echte Klimakiller. Überprüft zuhause mal, wie warm es bei euch tatsächlich ist. Jedes Grad weniger spart sechs Prozent der Heizenergie. Außerdem: Besser kurz und kräftig lüften, als die Fenster dauernd gekippt zu lassen.
Urlaub ohne Flugzeug spart viel CO2.Palmen, Strand und Südseezauber? Auch wenn der Urlaub in der Ferne schön ist, der Flug dorthin verbraucht eine Unmenge an CO2. Überlegt doch mal, wo ihr stattdessen Urlaub machen könnt - euch fällt sicher etwas ein. Die beste Energiebilanz haben Reisen mit der Bahn. Größter Energiefresser ist das Flugzeug.
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