Philip hat dank des Boxens die Kurve gekriegt.
Sandsack statt rumhängen! Boxen statt Prügeleien!
Philip ist Boxer! Und das ist gut so. Er ist 17 Jahre alt und durch den Boxsport von der schiefen Bahn rechtzeitig auf die gerade gekommen. Philip erzählt dir am Dienstag bei KI.KA LIVE seine Geschichte: wie er durchs Boxen vom Rumlunger-Dasein wegkam und echte Freunde fand.
Boxen ist perfekt geeignet, um Stress und Aggressionen abzubauen.
Boxen ist ein Kampfsport, der an strenge Regeln gebunden ist. Auch wenn es bei den Kämpfen manchmal hart zur Sache geht, ist der Sport nicht mit Prügelei zu vergleichen. Bevor die Boxer in den Ring steigen, werden sie einer Gewichtsklasse zugeordnet. Im Kampf treffen nur Boxer der gleichen Klasse aufeinander. Die Gegner sind also gewichtsmäßig gleichstark. Im Kampf kommt es neben der Kondition vor allem auf die richtige Technik und Taktik an.
Boxer müssen gut in Form sein. Neben umfangreichem Krafttraining müssen sie auch Schnelligkeit und Kondition vorweisen - die Grundlage für den Kampf im Ring. Über Sieg oder Niederlage entscheidet aber am Ende die Technik des Boxers. Viele Boxer studieren vor einem Kampf genau ihre Gegner und deren Strategie. Wer das A & O beherrscht, wird der Niederlage durch Knockout (K. o.) entgehen. Knockout bedeutet, dass der gegnerische Kämpfer körperlich nicht mehr in der Lage ist, den Kampf weiterzuführen.
Gerade: ein schnell ausgeführter gerader Stoß
Haken: der Schlag erfolgt aus dem angewinkelten Arm
Uppercuts: Aufwärtshaken
Schwinger: ein Stoß, der mit abgewinkeltem Arm von unten nach oben ausgeführt wird
Jab: aus kurzer Distanz erfolgt ein hakenartiger Schlag
Cross: der Schlag geht über den abwehrenden Arm des Gegners auf die entgegengesetzte Körperhälfte
Es sind nur Schläge oberhalb der Gürtellinie des Vorderkörpers, einschließlich des Kopfes gestattet. Um Verletzungen zu vermeiden, sind die Sportler an empfindlichen Stellen geschützt.
Boxen ist nicht nur ein Sport für Männer.
Boxkämpfe finden im sogenannten Ring statt. Dieser ist nicht rund, sondern eckig Die Sportler kämpfen auf einer quadratischen Matte von mindestens 4,9 und höchstens 6,1 Meter Seitenlänge. Umgrenzt wird diese Matte von einer dreifachen Seilumspannung. Den Boxern werden zwei diagonal gegenüberliegende Ecken zugewiesen, in die sie sich zurückziehen können. Die übrigen beiden Ecken sind neutral. Der Boxkampf wird vom Ringrichter geleitet.
Der Ringrichter steht mit beiden Boxern im Ring und sorgt für die Einhaltung der Kampfregeln. Außerhalb des Rings gibt es einen Punktrichter, der die Sportler bewertet. Ein Amateurkampf geht über drei Runden zu je drei Minuten. Jugendliche und Junioren kämpfen nur zwei Minuten lang. Dazwischen gibt es eine Minute Pause. Gewinner ist, wer am Ende die meisten Punkte hat oder den Gegner durch K. o. besiegt.
Der Boxhandschuh schützt die Hand des Boxers vor Verletzungen.
Obwohl es schon seit 3000 Jahren Boxkämpfe gibt, wird erst seit 1890 mit Handschuhen gekämpft. Vorher fand der Kampf mit nackten Fäusten statt. Die Handschuhe waren aber nicht etwa eingeführt worden, um die Gegner zu schützen, sondern um zu verhindern, dass sich der Boxer beim Schlag die Hand bricht. Boxhandschuhe sind heute ungefähr 200 bis 400 Gramm schwer. Sie bestehen aus Leder und sind vor allem im vorderen Teil dick gepolstert.
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Cliffhanger
Ausziehen in Schwindel eregender Höhe! Gar nicht so leicht für die Moderatoren Jess und Ben. Hat Jess mehr Routine im Klamottenwechsel? Oder gewinnt Ben durch eine besondere Technik? Der Tag der Wahrheit. Das Battle. Jess vs. Ben!
Wenn du Lust hast, boxen zu lernen, solltest du dich nach einem passenden Verein umschauen. Boxen ist längst nicht mehr nur Männersache. Neben der bekannten Boxerin Susianna Kentikian haben auch viele andere Mädchen und Frauen ihre Leidenschaft für diesen Sport entdeckt. Vor allem das Fitness-Boxen (Boxen ohne Gegner) trainiert viele Muskelgruppen, fördert Ausdauer und Kondition.