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05.03.2012
zuletzt im Programm am 08.04.2011
Diesen Ausdruck kennst du vielleicht, wenn davon gesprochen wird, dass eine Bombe explodiert ist. In der Musiktheorie hat detonieren etwas mit falsch oder unsauber zu tun. Wenn ein Sänger oder Musiker detoniert, dann spielt oder singt er unsauber oder sogar falsch.
Der Begriff Diatonik kommt aus dem Griechischen und bedeutet: durch ganze Töne. In der Musik sind die Beziehungen der Töne untereinander sehr wichtig. Die Töne entstehen im Tonsystem durch eine Tonauswahl, die so genannte Tonleiter. Dem bei uns gebräuchlichen Tonsystem liegt eine siebentönige Leiter aus fünf Ganztonstufen und zwei Halbtonstufen zugrunde. Der Wechsel von Ganzton- und Halbtonstufen heißt Diatonik. Der Begriff Diatonik ist vom Griechischen abgeleitet und bedeutet: durch ganze Töne.
Auf der Themenseite Tonleiter findest du weitere Informationen zu den Tönen und den Tonleitern.

Diminution kommt aus dem Lateinischen und heißt wörtlich übersetzt Verkleinerung. In der Musiktheorie versteht man unter Diminution die Verkleinerung von Notenwerten. Verkleinerung bedeutet, dass Noten nicht ganz ausgespielt werden sollen, also abgebrochen werden oder ausklingen sollen. Diese Verkleinerung bzw. Diminution wird auch auf dem Fünf-Linien-System verdeutlicht. Das Gegenteil davon ist die Augmentation, also die Vergrößerung von Notenwerten.
Der Dirigent ist der Leiter eines Orchesters oder eines Chores. Er leitet den musikalischen Vortrag bei mehreren Sängern oder Instrumenten. Mit seinem Taktstock gibt er den Takt und die Einsätze der Sänger vor. Bekannte Dirigenten sind Herbert von Karajan, Lorin Maazel oder Sir Simon Rattle.
Ursprünglich bedeutet Dissonanz Missklang oder Unstimmigkeit. In der Musiktheorie bezeichnet sie den unbefriedigenden Zusammenklang von zwei oder mehr Tönen. Das Gegenteil dazu ist die Konsonanz.
Die Dominante ist der beherrschende fünfte Ton einer Dur- oder Molltonleiter und sein Dreiklang. Tonika als Grundton, Dominante und Subdominante bestimmen die Tonart, die dazugehörigen Dreiklänge enthalten zusammen alle Töne der betreffenden Tonart.
Ein Dreiklang ist der Zusammenklang dreier Töne; im Besonderen dreier konsonanter Töne innerhalb einer Oktave. Der Grund-Dreiklang (Dur-Moll-Dreiklang) wird als Zusammenklang zweier Terzen gesehen, aus dem die einzelnen Intervalle abzuleiten sind.
Ein Dreiklang kann in Dur oder Moll erklingen. Ein Durdreiklang hat zwischen der 1. und 2. Stufe eine große Terz und zwischen der 2. und 3. Stufe eine kleine Terz. Der Molldreiklang dagegen hat zwischen der 1. und 2. Stufe eine kleine Terz und zwischen der 2. und 3. Stufe eine große Terz. Im Bild kannst du das leicht erkennen.
Wenn du wissen möchtest, was mit Stufen gemeint ist, dann sieh auf der Themenseite Tonstufen nach. Hier wird der Begriff „Stufe” näher erklärt.
Der Dreiertakt bezeichnet einen ungeraden Takt, wie beim Walzer den ¾-Takt. Man zählt hier eins, zwei, drei. Dein Musiklehrer hat den Takt vielleicht schon einmal durch ein in die Luft gezeichnetes Dreieck vorgegeben. Auf der Themenseite Notensystem wird das gesamte Notensystem noch einmal verständlich erklärt.
Den Dudelsack kennst du vielleicht von den Schotten, aber wusstest du, dass er auch Sackpfeife genannt wird? Der Dudelsack ist ein Balginstrument, er besteht aus einem meist im Ganzen abgezogenen Tierbalg, der als Luftspeicher dient und durch ein kurzes Mundstück mit Luft gefüllt wird. Der Dudelsackspieler presst mit seinem Arm den Balg zusammen, drückt auf diese Weise die Luft in die Pfeifen und erzeugt so einen Ton.
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Der Begriff Dur kommt aus dem Lateinischen und bedeutet hart. Seit dem Mittelalter bezeichnet man damit das Tongeschlecht, welches innerhalb seiner Skala - der Durtonleiter - durch die als hart empfundene große Terz zum Ausgangston gekennzeichnet ist. Neben Dur gibt es noch die kleine, weiche Terz Moll. Auf der Themenseite Tonleiter werden die Tonleitern näher und ausführlicher erläutert.
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