KiKA sind wir

Über uns

KiKA sind wir

Seit 20 Jahren ist der Kinderkanal von ARD und ZDF ein zuverlässiges Angebot, das Kindern in den unterschiedlichsten Entwicklungsphasen maßgeblich Orientierung bietet und von Eltern wertgeschätzt wird. Wir möchten Ihnen Einblicke geben in unsere Strukturen, unseren Auftrag vorstellen und zeigen, wer die Menschen hinter KiKA sind.

Unser  Programmauftrag nach oben

KiKA als öffentlich-rechtliches Kinderangebot soll informieren, bilden, beraten, unterhalten und dabei den besonderen Bedürfnissen von Kindern im Alter von drei bis 13 Jahren gerecht werden.

Der Programmauftrag ist für uns mehr als eine Verpflichtung zu hochwertigen und ausgewogenen Angeboten. Kein anderer Kindersender in Deutschland bietet eine solche Themenvielfalt, um den jungen Zuschauern eine Auseinandersetzung mit Alltagssituationen und verschiedenen Lebenswelten zu ermöglichen.

Bildung mit Spaß

Kinder wollen die Welt entdecken, möchten emotional berührt und unterhalten werden. KiKA, das „Vollprogramm für Kinder“ kombiniert daher tagesaktuelle Nachrichten, Magazine, interaktive Live-Sendungen, aber auch fiktionale Programme und Unterhaltungssendungen. Wir greifen gesellschaftlich relevante Themen kindgerecht auf und bereiten so Kinder auf die Anforderungen der Zukunft vor.

Information und Beratung

Wir nehmen unsere Zielgruppe ernst und gehen auf ihre Bedürfnisse ein. Vor allem in einer immer komplexeren Welt, in der Nachrichten Fragen aufwerfen und Ängste wecken, will KiKA mehr tun als nur berichten: Wir informieren über Hintergründe, ordnen Geschehnisse ein und begleiten die jungen Zuschauer. Als Ansprechpartner bieten wir Raum für Zuschauerfragen und versuchen, Antworten und Hilfestellungen zu geben.

Vermittlung positiver Werte

Kinder brauchen in ihrer Entwicklung Orientierung. Ein Programmangebot für diese Zielgruppe sollte nicht erziehen, aber es kann Denkanstöße liefern. KiKA ist sich dieser Verantwortung bewusst und unterstützt die emotionale und kognitive Entwicklung. Der Sender steht für Toleranz und Freundschaft und fördert somit die soziale Kompetenz seiner jungen Zuschauer.

Für uns heißt das, die gesellschaftliche Vielfalt darzustellen und Kindern positive Werte zu vermitteln. Meinung zu bilden und Engagement zu fördern sind festgeschriebene Ziele des Kinderkanals von ARD und ZDF.

Gewalt- und Werbefreiheit

KiKA ist verpflichtet, die Lebenswirklichkeit der Kinder abzubilden und konstruktive Lösungen zur Konfliktbewältigung vorzustellen. Bei uns findet all das seinen Platz. Das Thema Gewalt wird dabei nicht ausgeblendet, allerdings wird auf Gewaltdarstellungen als erzählerisches Mittel oder zur Bewältigung von Problemen verzichtet.

Wir vermitteln Selbstbewusstsein, kein Markenbewusstsein und werben für positive Werte, nicht für Produkte. Alle Angebote von KiKA sind werbefrei – ein Alleinstellungsmerkmal.

KiKA im Dialog

Kein Kind bleibt nach dem Abschalten des Fernsehers mit seinen Eindrücken allein. KiKA setzt verstärkt auf den direkten Austausch mit der jungen Zielgruppe. Wir bieten den Dialog an: mit vielen Mitmach-Aktionen, Chats und Webtalks sowie in der sendereigenen Online-Community „mein!KiKA“. Als Partner von Eltern und Pädagogen liefert der Kinderkanal von ARD und ZDF mit den Internetseiten „KiKA für Erwachsene“ und der KiKA-Präsenz auf Facebook Orientierung und Unterstützung bei der Medienerziehung.

KiKA Telemedien

Telemedienangebote sind alle journalistisch-redaktionell veranlassten und gestalteten Angebotsformen des Kinderkanals von ARD und ZDF, die über das TV-Angebot hinausgehen. Dazu zählen das Vorschulportal kikaninchen.de, das Kinderangebot kika.de, die geschützte Community mein-kika.de, das Erwachsenenangebot erwachsene.kika.de sowie der KiKA-Teletext, HbbTV, Drittplattformen (YouTube und Facebook) sowie mobile Anwendungen wie Apps.

Die Telemedienangebote sind werbe- und sponsoringfrei und bieten vielfältige multimediale Inhalte, die kindgerecht und interaktiv aufbereitet werden. Genau wie das TV-Angebot bietet es qua Auftrag Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung für Kinder im Alter von drei bis 13 Jahre. Das Angebot versteht sich zudem als ein sicherer Raum, von dem aus die jungen Nutzer spielerisch das Internet erkunden und trägt damit wesentlich zur Medienkompetenzbildung bei. Die User finden vielfältige Inhalte, können sich über das Programm informieren, mit dem Sender direkt in Kontakt treten, KiKA ihre Sorgen und Nöte anvertrauen, lernen und spielen.

Neben den eigenen Inhalten werden die vorhandenen Kinderangebote von ARD und ZDF auf „KiKA Telemedien“ im Sinne der schnellen Auffindbarkeit verknüpft. Damit bietet KiKA einen einzigartigen, gebündelten Zugang zu allen öffentlich-rechtlichen Kinderangeboten und schafft Orientierung.

Organisation, Struktur und Finanzen nach oben

KiKA ist ein Gemeinschaftsprogramm der neun ARD-Landesrundfunkanstalten und des ZDF für junge Zuschauer von drei bis 13 Jahren und ist seit dem 1. Januar 1997 auf Sendung. Der Kinderkanal von ARD und ZDF hat seinen Sitz in Erfurt. Die Federführung liegt beim Mitteldeutschen Rundfunk.

An der Spitze von KiKA steht der/die ProgrammgeschäftsführerIn, der/die von den Intendanten der ARD-Landesrundfunkanstalten und vom Intendanten des ZDF einvernehmlich bestimmt wird.

Entscheidungen über grundsätzliche Programmfragen sowie die Programmplanung obliegen der KiKA-Programmkommission unter Vorsitz des Programmgeschäftsführers. Der Programmkommission gehören jeweils vier VertreterInnen der ARD-Landesrundfunkanstalten und vier VertreterInnen des ZDF an.

Als Rechtsgrundlage dienen der Rundfunkstaatsvertrag in seiner aktuellen Fassung sowie die Verwaltungsvereinbarung zwischen ARD und ZDF über die Veranstaltung des Kinderkanals von ARD und ZDF.

Finanziert wird KiKA aus einem zweckgebundenen Anteil am monatlichen Rundfunkbeitrag. Im sogenannten Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag (RFinStV) ist prozentual festgeschrieben, wie diese Rundfunkbeiträge verteilt werden.

Der Kinderkanal von ARD und ZDF ist mit einem jährlichen Budget von rund 80 Millionen Euro ausgestattet. Einen Teil davon bringen ARD und ZDF in Form von Programmzulieferungen für das KiKA-Programm ein. Rund 35 Millionen Euro stehen dem KiKA am Standort Erfurt zur Realisation von Programmen und Angeboten sowie für die Finanzierung sämtlicher Personal-, Technik- oder Verwaltungsaufwendungen direkt zur Verfügung.

Auf MDR.de können Sie sich einen Überblick verschaffen, wie der Mitteldeutsche Rundfunk strukturiert ist: Organigramm.

KiKA unterliegt dem MDR-Rundfunk- und Verwaltungsrat.

Der Rundfunkrat vertritt die Interessen der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Rundfunks. Er überwacht die Einhaltung des im Staatsvertrag festgelegten Programmauftrages, wählt den/die IntendantIn sowie die Direktoren und berät den/die IntendantIn in allgemeinen Programmangelegenheiten.

Der Verwaltungsrat, bestehend aus sieben gewählten Mitgliedern, überwacht die Geschäftsführung des Intendanten/der Intendantin. Dies gilt jedoch nicht für die inhaltliche Gestaltung des Programms, die allein der Rundfunkrat überwacht.

Auf den Seiten des Mitteldeutschen Rundfunks erfahren Sie unter anderem, wie der Rundfunkbeitrag verwendet wird sowie welche Erträge und Aufwendungen der MDR hat.

Der MDR ist im Rahmen seines Programmauftrages verpflichtet neben Eigenproduktionen auch Dritte mit der Herstellung von Produktionen zu beauftragen. Dazu zählen Auftrags-, Ko-, Misch- und Lizenzproduktionen. Der Produzentenbericht gibt einen Überblick über die MDR-Fernsehprogrammaufträge inklusive KiKA an Dritte.

Informieren Sie sich über die rechtlichen Grundlagen der ARD und des ZDF.

Positionierung im Kindermedienmarkt nach oben

Seit dem Sendestart hat der Kinderkanal von ARD und ZDF trotz wachsender Konkurrenz bei den nationalen und internationalen Anbietern sowie bei der Mediennutzung generell eine exzellente und äußerst stabile Marktposition.

2016 war KiKA wie in den vergangenen Jahren der beliebteste deutsche Kindersender, so das Ergebnis einer repräsentativen Imagestudie des Marktforschungsinstituts iconkids & youth. Bei Eltern hochgeschätzt ist er die Vertrauensmarke im deutschen Kinderfernsehen und bei Kindern unangefochten der ausgewiesene Lieblingssender.

Ebenso erfreulich schloss der Kinderkanal von ARD und ZDF das Jahr 2016 im Hinblick auf Marktanteile ab. Mit einem Gesamtmarktanteil von 18,7 % belegt er bei den Drei- bis 13-Jährigen und in seiner Sendezeit von 6:00 bis 21:00 Uhr einen sehr guten zweiten Platz. Marktführend mit 21,7 % ist KiKA in dieser Zielgruppe rund um die Kinder-Primetime von 18:00 bis 21:00 Uhr. Mit einem Marktanteil von 29,3 % bleibt KiKA die ungeschlagene Nummer eins bei den Vorschulkindern (drei bis fünf Jahre). Die werktägliche Vorschulstrecke „KiKANiNCHEN“, die von 6:10 bis 10:25 Uhr die besten öffentlich-rechtlichen Formate für Fernsehanfänger bündelt, erreicht in dieser Zielgruppe einen Marktanteil von 35,7 %.

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