"Du Opfer! LOL"

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"Du Opfer! LOL"

Hilfe bei Problemen im Netz

Cybermobbing ist durch die intensive Smartphone-Nutzung vieler Jugendlicher rund um die Uhr möglich und nimmt auch zu Hause kein Ende. Was können Eltern tun, damit ihre Kinder nicht in Cybermobbing-Fallen geraten?

Cybermobbing nach oben

Cybermobbing oder Cyberbullying bezeichnet die bewusste Belästigung im Internet. Dazu zählen Beleidigungen, die Verbreitung von Gerüchten oder der Datenmissbrauch, zum Beispiel durch die Veröffentlichung von Fotos, welche jemanden bloßstellen.

Privatsphäre in sozialen Netzwerken schützen nach oben

Social Media Dienste wie WhatsApp oder Snapchat erleichtern die Kommunikation und machen Spaß. Doch das schnelle Verschicken von Nachrichten, Bilder oder Audios birgt auch Risiken. Private Informationen können leicht verbreitet und missbraucht werden.

Ganz allgemein gilt: Die Privatsphäre Ihres Kindes können Sie schützen, indem Sie passende technische Einstellungen nutzen und möglichst keine vertraulichen Informationen über soziale Netzwerke verschicken und veröffentlichen. Bedenkliche Inhalte können Sie dem Anbieter melden und den sendenden Nutzer blockieren. Klären Sie Ihr Kind über diese Vorsichtsmaßnahmen auf und zeigen Sie ihm, wie es sich durch technische Einstellungen schützen kann.

"Zuletzt Online"-Funktion deaktivieren
Gehen Sie in den WhatsApp-Einstellungen auf "Account", dann auf "Datenschutz" und wählen Sie bei "zuletzt online" "niemand" aus.

Lesebestätigung deaktivieren
Die blauen Häkchen in WhatsApp zeigen an, dass die Nachricht gelesen wurde. Das können Sie abschalten, indem Sie in den Einstellungen auf "Account" und "Datenschutz" tippen und dort die Lesebestätigung abschalten.

Gruppe verlassen
Tippen Sie auf den Namen der Gruppe und wählen Sie den Auswahlpunkt "Gruppe verlassen" aus.

Personen blockieren
In den Einstellungen wählen Sie "Account" aus und tippen auf "Datenschutz". Dort können Sie unter "Blockierte Kontakte" Personen sperren.

Profilbild und Status deaktivieren oder nur für Freunde sichtbar machen
Rufen Sie den Menüpunkt "Account" auf und wählen dort "Datenschutz". In der Rubrik "Profilbild" können Sie einstellen, dass nur Ihre Kontakte Ihr Foto sehen können. Unter "Datenschutz" finden Sie den "Status", den Sie ebenfalls nur für Kontakte sichtbar machen können.

Konto löschen
Klicken Sie in den Einstellungen auf "Account" und wählen "meinen Account löschen" aus. Nach dem Vervollständigen der Telefonnummer (Achtung: vollständig im internationalen Format) können Sie Ihren Account löschen.

Privatsphäre sichern
Tippen Sie auf das Geist-Symbol und auf das Zahnrad, um zu den Einstellungen zu gelangen. Wenn Sie unter dem Punkt "Mir Snaps senden" "Meine Freunde" auswählen, können Ihnen nur Ihre Kontakte Snaps senden.

Nutzer blockieren
Tippen Sie in der Freundesliste auf den Namen des Nutzers, den Sie blockieren wollen. Über das Zahnradsymbol gelangen Sie zur Option "Blockieren".

Snaps oder Kontakte bei Plattform melden
Tippen Sie auf das Geist-Symbol und auf das Zahnrad, um zu den Einstellungen zu gelangen. Unter dem Punkt "Support" können Sie über den Punkt "Richtlinien und Sicherheit" einzelne Snaps oder Nutzer melden.

Standort verbergen
Indem Sie Ihren Standort verbergen, können die Inhalte aus "Meine Geschichte" nicht öffentlich sichtbar gemacht werden.

Privates Konto
Wenn Sie in den Einstellungen "Privates Konto" aktivieren, können nur von Ihnen bestätigte Personen Ihr Profil sehen. Möchte Ihnen jemand folgen, erhalten Sie automatisch eine Anfrage.

Nutzer blockieren
Zuerst wählen Sie den Namen des Nutzers aus, um über das Menü zum Feld "Blockieren" zu gelangen. Hier können Sie auch jemanden melden.

Nicht auf Bildern markieren
Sie können verhindern, dass Bilder, auf denen Sie markiert werden, automatisch auf Ihrem Profil angezeigt werden. Dafür gehen Sie auf Ihrem Profil zum Punkt „Fotos von dir“ und wählen über das Menü "manuell hinzufügen" aus.

Recht am eigenen Bild und Urheberrecht
Alle Personen, die auf einem veröffentlichten Bild zu sehen sind, müssen der Veröffentlichung zugestimmt haben. Postet man ein Bild, das einer anderen Person gehört, muss diese der Veröffentlichung zugestimmt haben.

Privatsphäre-Einstellungen
Sie können in den "Einstellungen" unter "Privatsphäre" jegliche Funktionen von „öffentlich“ oder „alle“ auf „Freunde“ stellen, sodass nur Ihre Freunde Inhalte sehen können.

Öffentliche Suche deaktivieren
In den Privatsphäre-Einstellungen unter "Wer kann nach mir suchen?" können Sie verbieten, dass Suchmaschinen außerhalb von Facebook Ihr Profil anzeigen.

Online-Status verbergen
Im Chatfenster können Sie über das kleine Zahnrad-Symbol den Chat für alle oder für ausgewählte Personen deaktivieren. Die Nachrichten werden an Ihr Facebook-Postfach gesendet, sodass Sie sie trotzdem lesen können.

Personen blockieren
Um bei Facebook Personen zu blockieren, können Sie in der Menüleiste auf das Schlosssymbol gehen. Über die Frage "Wie verhindere ich, dass mich jemand belästigt?" können Sie Nutzer auswählen und blockieren.

Nutzer oder Beitrag melden
Wenn Sie einen Beitrag, ein Foto oder einen Kommentar melden möchten, gelangen Sie über den kleinen Pfeil oben rechts zur Option "Melden". Möchten Sie eine Person melden, gehen Sie auf deren Profil und klicken Sie beim Titelbild unten rechts auf die Menüauswahl. Dort erscheint die Option "Melden".

Beiträge und Markierungen verwalten
Das Aktivitätenprotokoll zeigt Ihnen im Überblick alle Beiträge auf Ihrem Profil. Hier können Sie Beiträge, Fotos, Kommentare oder Videos für Ihre Chronik freigeben bzw. verbergen, wenn Sie in den Einstellungen unter "Chronik und Markierungen" angeben haben, dass Sie Markierungen gegenprüfen wollen.

Konto löschen
Im Menü gelangen Sie unter "Hilfe" zur Option "Verwalte dein Konto". Dort können Sie Ihr Konto deaktivieren oder löschen. Nach dem Löschen können Sie Ihr Konto innerhalb von zwei Wochen durch Einloggen wieder aktivieren.

Mit Apps gegen Cybermobbing nach oben

Cybermobbing findet über das Smartphone und Social Media Dienste statt. Verschiedene Apps versuchen, genau dort anzuknüpfen: Sie wollen Kinder und Jugendliche schützen, ihnen Mut machen und Beratung bieten.

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Ist Cybermobbing strafbar?

Für Cybermobbing gibt es kein eigenes Gesetz. Es wird unter die bestehenden strafrechtlichen Tatbestände wie Beleidigung, Verleumdung oder Bedrohung eingeordnet . Auf zivilrechtlicher Ebene können Unterlassungserklärungen greifen. Auch das Löschen von Inhalten kann man verlangen.

juuuport.de

Auf juuuport.de finden Kinder und Jugendliche Informationen über aktuelle Web-Themen und können den juuuport-Scouts ihre persönlichen Web-Probleme anvertrauen.