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Hat der Wolf bei uns Zukunft?

Nächste Ausstrahlung am 16.12.2017

um 20:00 Uhr

Hat der Wolf bei uns Zukunft?

Folge vom 09.12.2017 Untertitel: Für diese Sendung gibt es einen Untertitel. Mehr Infos

Er ist wieder da: Der Wolf. Das größte Raubtier, das heute in unseren Wäldern lebt. Da stellt sich die Frage: Wie ist der Wolf wirklich? Ist er der böse, grausame Wolf wie im Märchen - oder ist er in Wirklichkeit doch ganz anders? Können wir mit ihm zusammenleben – oder müssen wir Angst vorm Wolf haben?

Rotkäppchen auf einer Blumenwiese | Rechte: ZDF/Steffen Junghans
Rotkäppchen Rotkäppchen auf einer Blumenwiese


"Großmutter, was hast du für große Hände?"
"Damit ich dich besser packen kann."
"Aber Großmutter, was hast du für ein entsetzlich großes Maul!"
"Dass ich dich besser fressen kann."
Kaum hatte der Wolf das gesagt, so tat er einen Satz aus dem Bette und verschlang das arme Rotkäppchen.

Angst vor dem bösen Wolf

„Der böse Wolf“: So wird das Raubtier aus unseren Wäldern in Märchen oft beschrieben. Daraus spricht die Angst der Menschen vor dem Wolf. Da er immer wieder Hühner oder Schafe gerissen hat.

Ausrottung des Raubtiers

Jahrhundertelang jagte der Mensch den Wolf und das sehr erfolgreich. Vor etwa 100 Jahren gab es in Deutschland keine frei lebenden Wölfe mehr.

Henrik | Rechte: KiKA



„Der Wolf wurde ja schon mal ausgerottet und das sollte nicht noch mal passieren!“

Rückkehr des Wolfes

Seit mehr als zwanzig Jahren steht der Wolf unter Naturschutz, darf nicht mehr gejagt werden. In Sachsen wurden bald darauf erste frei lebende Wölfe beobachtet. Sie waren offenbar aus Polen nach Deutschland gewandert. Im Jahr 2000 wurden die ersten freilebenden Welpen geboren. Heute gibt es rund 70 Rudel in Deutschland!

Aufräumer im Wald


Wie viele Raubtiere reißt der Wolf vor allem kranke, alte oder ganz junge Tiere. Diese schwachen Tiere sind für ihn leichter zu erwischen. Damit trägt er zu einem gesunden Gleichgewicht in der Natur bei. Wenn der Wolf „aufräumt“, vermehren sich eher die gesunden und starken Tiere. So treibt er auch Rehe und Hirsche in neue Regionen und von ihnen abgenagte Pflanzen können sich besser erholen.

Zusammenleben mit Wölfen

Leichte Beute sind für den Wolf Nutztiere, die draußen gehalten werden und schlecht geschützt sind. Deshalb müssen Schäfer unterstützt werden, höhere Zäune bauen zu können. Gegen Wölfe helfen auch Elektrozäune oder größere Tiere in der Schafsherde wie zum Beispiel ein Esel oder ein Lama. Dann halten die Wölfe Abstand.

Es muss also darüber nachgedacht werden: Fühlen wir uns wohl damit, mit dem Raubtier Wolf zusammenzuleben? Können frei lebende Wölfe nicht auch für uns gefährlich sein?

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Der Zukunftswunsch

Wusstest du schon?

Ein Wolf streift durch den Wald. | Rechte: KiKA

Wölfe können ...

... andere Tiere oder Menschen aus drei Kilometern Entfernung und gegen den Wind riechen! Da sie uns Menschen nicht begegnen wollen, trifft man selten einen Wolf. Nur manchmal einen neugierigen Jungwolf oder Tiere, die gefüttert wurden und jetzt denken, beim Menschen gäbe es Nahrung. Das kann wirklich gefährlich werden!