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Folge

zurzeit nicht bei KiKA,

letzte Ausstrahlung am 19.10.2017

65. Folge

Folge vom 25.09.2017 Untertitel: Für diese Sendung gibt es einen Untertitel. Mehr Infos

Jessi hatte ein Problem mit der Hitze und musste sich im Camp ausruhen. Zum Glück geht es ihr wieder gut, denn die Gruppe braucht alle Kräfte, um sich der nächsten Herausforderung zu stellen. Diesmal geht es darum, an verschiedenen Stationen so viel Wasser wie möglich zu sammeln und ins Camp zu bringen. Die Sechs schlagen sich tapfer, aber eine Aufgabe will und will nicht klappen. Schaffen sie es, den Wildnisumschlag zu gewinnen?

Tobis Wildnistipp

Wildniscoach Tobias | Rechte: HR
Wildniscoach Tobias

"In manchen Ländern, wie in vielen Gegenden Skandinaviens, kann man Wasser problemlos aus jedem Bach trinken. Bei uns ist das leider nicht so einfach. Auch wenn Gewässer sauber aussehen können sie immer noch Bakterien, Mikroorganismen oder andere Schadstoffe enthalten."

Wildniscoach Tobias

Wieviel Wasser braucht der Mensch?

Wasser ist lebensnotwendig. Gerade wer draußen unterwegs ist, muss immer ausreichend trinken. Du verlierst Wasser nicht nur, wenn du schwitzt. Selbst bei jedem Atemzug gibst du ständig ein wenig Wasser ab. Ganz ohne Wasser nachzufüllen, verdurstet ein Mensch schon nach drei bis fünf Tagen. Wieviel Wasser dein Körper braucht, hängt immer davon ab, wieviel du dich bewegst und wie warm es ist.

  • Eineinhalb Liter Wasser für einen Tag sind draußen aber in jedem Fall das absolute Minimum! Bei Wanderungen durch heiße Wüsten werden zum Teil über zehn Liter empfohlen.


  • Nimm lieber etwas mehr Wasser mit, wenn du dich viel bewegst.


  • Höre auf deinen Körper und das Durstgefühl. Trinke oft auch mal kleinere Mengen. So bleibst du fit und leistungsfähig.

Dreckiges Wasser kannst du mit einem Wasserfilter reinigen. Einen solchen Filter kannst du dir selber bauen.

Du brauchst:

  • eine Plastikflasche mit abgeschnittenem Boden
  • ein Stück Stoff (Tuch, abgeschnittenes Stück T-Shirt)
  • Material aus der Natur (Gräser, Moos, Sand, Steine in verschiednen Größen, Holzkohle)

So geht's:

Dreh die Flasche um und verstopfe die Trinköffnung mit einem Stück Stoff. Von oben nach unten füllst du nun die verschiedenen Schichten der Naturmaterialien ein. Versuche sie vorher von Schmutz zu befreien.

Fülle zuerst die zerkleinerte Holzkohle in die Flasche. Stopfe danach ein wenig Stoff hinein. Darüber folgt Sand oder feine Steinchen. Jetzt kannst du immer gröber werdende Steinschichten einfüllen. Ganz oben schließen feine Gräser oder Moos deinen Wasserfilter ab.

Jetzt kannst du das schmutzige Wasser oben einfüllen und es durch den Filter fließen lassen. Unten musst du es wieder auffangen. Wiederhole die Filterung, bis das Wasser klar ist.

Wildniscoach Tobias | Rechte: HR
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"Durch den sorgfältig gebauten Filter wird der meiste Schmutz entfernt und die Kohle kann sogar einen großen Teil der Schadstoffe binden. Trotzdem sollte das Wasser zur Sicherheit noch abgekocht werden, am besten zehn Minuten oder länger."

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Die sechs Jugendlichen verstehen sich super. | Rechte: hr/E+U TV Film- und Fernsehproduktion

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